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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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Mineralien Kalender
 
Gu­te Ma­kro­auf­nah­men von win­zi­gen Mi­ne­ra­li­en las­sen sich meist nur über di­gi­ta­le Meh­re­be­nen­fo­to­gra­fie er­rei­chen. Meh­re­re Bil­der wer­den übe­r­ein­an­der ge­legt und die bes­ten Stel­len aus den Bil­dern zu­sam­men ge­rech­net. Hier­zu wird ein Bil­der­s­ta­bel (Stack) in un­ter­schied­li­chen, win­zi­gen Ab­stän­den vom Ob­jek ... mehrGute Makroaufnahmen von winzigen Mineralien lassen sich meist nur über digitale Mehrebenenfotografie erreichen. Mehrere Bilder werden übereinander gelegt und die besten Stellen aus den Bildern zusammen gerechnet. Hierzu wird ein Bilderstabel (Stack) in unterschiedlichen, winzigen Abständen vom Objekt (Mineral) aufgenommen. Da es sehr schwierig und zeitaufwändig ist winzigen Abstände mit der Hand einzustellen, gibt es Geräte die dies automatisiert erledigen. Das Objekt oder die Kamera wird in winzigen Schritten entfernt oder heran geführt und jeweils ein Bild ausgelöst. Eine Stacking-Software wie Helicon-Focus oder CombineZM übernimmt später das Zusammenrechnen der Bilder. Diese Anleitung soll einen kostengünstigen Zugang zu dieser Technik ermöglichen.
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Ei­ne der geo­lo­gi­schen Be­son­der­hei­ten der In­sel Ma­da­gas­kar bil­den die so­ge­nann­ten Tsin­gy; bi­zar­re, auf den ers­ten Blick le­bens­feind­li­che Karst­land­schaf­ten, die aber auf­grund der Un­zu­gäng­lich­keit auch ein Rück­zugs­ge­biet für man­che an­ge­pass­te Spe­zi­es sind. Der Na­me Tsin­gy be­deu­tet im Ma­de­gas­si­schen sov ... mehrEine der geologischen Besonderheiten der Insel Madagaskar bilden die sogenannten Tsingy; bizarre, auf den ersten Blick lebensfeindliche Karstlandschaften, die aber aufgrund der Unzugänglichkeit auch ein Rückzugsgebiet für manche angepasste Spezies sind. Der Name Tsingy bedeutet im Madegassischen soviel wie "auf den Zehenspitzen gehen" oder "wo man nicht barfuß laufen kann", eine treffende Bezeichnung für die zum Teil messerscharfen Gesteinsformationen, die nach oben hin bleistiftdünn und bis zu 20 Meter hoch sein können.

Am bekanntesten und beeindruckendsten sind die Tsingy von Bemaraha im Westen der Insel und die Tsingy von Ankarana im Norden, beides ausgedehnte Karstgebiete. Ebenfalls im Norden, etwas 10 km südlich der Stadt Antsiranana, trifft man auf die Roten Tsingy, die aus der lateritischen Erdschicht ausgewaschen wurden.
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Das Mi­ne­ral Anti­monit, ein Sy­n­onym für Stibnit, bzw. das dar­aus ge­won­ne­ne Anti­mon, wur­de be­reits in der Bron­ze­zeit, seit et­wa 3000 v.Chr. als Zu­schlag zu Kup­fer ver­wen­det, um Bron­ze her­zu­s­tel­len. Die Ba­by­lo­ni­er ver­wen­de­ten es zum De­ko­rie­ren von Lehm­zie­geln. In Chi­na vor über 3000 Jah­ren v.Chr., in B ... mehrDas Mineral Antimonit, ein Synonym für Stibnit, bzw. das daraus gewonnene Antimon, wurde bereits in der Bronzezeit, seit etwa 3000 v.Chr. als Zuschlag zu Kupfer verwendet, um Bronze herzustellen. Die Babylonier verwendeten es zum Dekorieren von Lehmziegeln. In China vor über 3000 Jahren v.Chr., in Babylon und Ägypten vor über 2000 Jahren v.Chr. und im alten Rom wurde pulverisierter Antimonit entweder als Puder oder, mit Ölen bzw. Fett gemischt, als Haar- und Augenbrauenfarbe sowie als Schminke (Eyeliner) benutzt, um die Augen größer erscheinen zu lassen. Diese Verwendung hielt bis gegen Ende des 19. Jh. in China und Japan an. In anderen Ländern, in welchen kein Antimonit vorkam, benutzte man Galenit als Schminke. Wann Antimon erstmalig zur Beschichtung von Kupfer sowie zum Scheiden von Gold und Silber angewendet wurde, ist nicht datierbar. - Ein Beitarg von Peter Seroka
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Das Berg­bau­re­vier Frei­berg... zu Anfang des 18. Jahrhunderts war Freiberg am Boden. Die Einwohnerzahl ging zurück, das Montanwesen war größtenteils zerstört und das Silberausbringen hatte einen Tiefstand von 1.211 kg erreicht. Erst Mitte des 18. Jahrhundert ging es wieder aufwärts; da arbeiteten bereits wieder 4.700 Bergleute in Freiberg und seiner Umgebung und weitere Gruben und Gebiete wurden erschlossen. 1720-1750 erreichten die Freiberger Gruben ein Silberausbringen von 6.000 kg im Jahr (!). Grund hierfür waren neue zentralisierte Verwaltung, Qualifikation der Berg- und Hüttenbeamten und verbesserte Technik. Es wurde eine "Stolln und Röschenadministration" ins Leben gerufen. Das System der Röschen, Bergwerksteiche und Aufschlagwässer wurde verbessert und der Bau des Aquädukts der Grube "Anna samt Altväter" brachte technische Verbesserungen sowie ein höheres Silberausbringen.

Nach dem Hubertusfrieden wurde Sachsen wirtschaftlich und staatsintern energisch reformiert. Männer wie Heynitz und Oppeln modernisierten das Montanwesen in Freiberg und Sachsen. Der Freiberger Bergbau erlebte einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung, das Silberausbringen lag bei 3.000 kg im Jahre 1760 und bereits bei 11.500 kg im Jahre 1800. Die Ursachen hierfür waren das Auffinden neuer Lagerstätten, so z.B. "Beschert Glück", "Himmelsfürst", "Alte Hoffnung Gottes", "Kühschacht", "Segen Gottes und Herzog August" und viele andere sowie weiterer Einsatz neuer Technik (Schießen aus dem ganzen, ungarische Hunte, zusätzliche Wasserräder und Einbau erster Wassersäulenmaschinen ("Siegfried")). Desweiteren wurden neue Langstoßherde zur Trennung des Erzes eingesetzt und Kahnhebehäuser (die ersten Schiffshebewerke der Welt) erbaut und genutzt. 1775 wurde die Bergschule und 1765 ... Ein Beitrag von Michael Schaling und Daniel Lunau
... zu An­fang des 18. Jahr­hun­derts war Frei­berg am Bo­den. Die Ein­wohn­er­zahl ging zu­rück, das Mon­t­an­we­sen war größ­t­en­teils zer­stört und das Sil­be­r­aus­brin­gen hat­te ei­nen Tief­stand von 1.211 kg er­reicht. Erst Mit­te des 18. Jahr­hun­dert ging es wie­der auf­wärts; da ar­bei­te­ten be­reits wie­der 4.700 Ber­g­leut ... mehr... zu Anfang des 18. Jahrhunderts war Freiberg am Boden. Die Einwohnerzahl ging zurück, das Montanwesen war größtenteils zerstört und das Silberausbringen hatte einen Tiefstand von 1.211 kg erreicht. Erst Mitte des 18. Jahrhundert ging es wieder aufwärts; da arbeiteten bereits wieder 4.700 Bergleute in Freiberg und seiner Umgebung und weitere Gruben und Gebiete wurden erschlossen. 1720-1750 erreichten die Freiberger Gruben ein Silberausbringen von 6.000 kg im Jahr (!). Grund hierfür waren neue zentralisierte Verwaltung, Qualifikation der Berg- und Hüttenbeamten und verbesserte Technik. Es wurde eine "Stolln und Röschenadministration" ins Leben gerufen. Das System der Röschen, Bergwerksteiche und Aufschlagwässer wurde verbessert und der Bau des Aquädukts der Grube "Anna samt Altväter" brachte technische Verbesserungen sowie ein höheres Silberausbringen.

Nach dem Hubertusfrieden wurde Sachsen wirtschaftlich und staatsintern energisch reformiert. Männer wie Heynitz und Oppeln modernisierten das Montanwesen in Freiberg und Sachsen. Der Freiberger Bergbau erlebte einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung, das Silberausbringen lag bei 3.000 kg im Jahre 1760 und bereits bei 11.500 kg im Jahre 1800. Die Ursachen hierfür waren das Auffinden neuer Lagerstätten, so z.B. "Beschert Glück", "Himmelsfürst", "Alte Hoffnung Gottes", "Kühschacht", "Segen Gottes und Herzog August" und viele andere sowie weiterer Einsatz neuer Technik (Schießen aus dem ganzen, ungarische Hunte, zusätzliche Wasserräder und Einbau erster Wassersäulenmaschinen ("Siegfried")). Desweiteren wurden neue Langstoßherde zur Trennung des Erzes eingesetzt und Kahnhebehäuser (die ersten Schiffshebewerke der Welt) erbaut und genutzt. 1775 wurde die Bergschule und 1765 ... Ein Beitrag von Michael Schaling und Daniel Lunau
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Im alt­ehr­wür­di­gen Ge­bäu­de, 1515 als Korn­spei­cher er­rich­tet, be­fin­det sich das Mi­ne­ra­lo­gi­sche Mu­se­um der Stadt Mar­burg. Die nach der Klas­si­fi­zie­rung von Strunz auf­ge­bau­ten Samm­lung wird in zahl­rei­chen Vi­tri­nen auf drei Stock­wer­ken prä­sen­tiert. Die ge­sam­te Lehr­samm­lung um­fasst ca. 45.000 Mi­ne­ra­li­en u ... mehrIm altehrwürdigen Gebäude, 1515 als Kornspeicher errichtet, befindet sich das Mineralogische Museum der Stadt Marburg. Die nach der Klassifizierung von Strunz aufgebauten Sammlung wird in zahlreichen Vitrinen auf drei Stockwerken präsentiert. Die gesamte Lehrsammlung umfasst ca. 45.000 Mineralien und ca. 55.000 Gesteinsproben, von denen etwa 2.500 in den Vitrinen zu sehen sind.

Besonders hervorzuheben ist im 3. Stock die Ausstellung "Rio Grande do Sul - Brasilien", die dem Mineralogischen Museum und der Philipps-Universität von dem Sammlerehepaar Balzer 2005 gestiftet wurde. In zwei Großraumvitrinen werden Amethyste, Quarze, Calcite, Achate und Edelsteine aus Brasilien präsentiert. Die ästhetisch sehr ansprechende Ausstellung gehört zu den besten ihrer Art in Europa.

Nach Vereinbarung können auch Schulklassen durch die Ausstellungsräume geführt werden. Besonders hervorzuheben sind auch die regelmäßig stattfindenden Sonderausstellungen, die jedes Jahr mit einem anderen Thema von Dezember bis April zu sehen sind.
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Mi­ne­ra­li­en­por­trait Oli­vinOlivin ist kein eigenständiges Mineral, sondern ein Mischglied der Mischserie Fayalith-Forsterit und gehört zur Olivingruppe, deren Endglieder Calcio-Olivin und Tephroit sind. Forsterit ist ein Magnesiumsilikat; Fayalith ein Eisensilikat . Wird gemeinhin von Olivin gesprochen, handelt es sich meist um einen mehr oder weniger eisenhaltigen Forsterit. Die Farbe von Olivin ist im allgemeinen gelblichgrün, olivgrün bis schwarzgrün.

Olivin ist eines der häufigsten Silikate und eines der wichtigsten gesteinsbildenden Minerale. Olivin führende Gesteine bilden den Hauptbestandteil des oberen Erdmantels. Durch vulkanische Eruptionen werden nicht selten Fragmente des oberen Erdmantels als Xenolithe an die Erdoberfläche transportiert. Dies ist unaufgeschmolzenes Material aus dem Erdmantel in ca. 60 km Tiefe, d.h. peridotitische Gesteine wie Dunite oder Lherzolithe, Peridotitbruchstücke oder sogenannte "Olivinknollen" (Einschlüsse in Vulkaniten meist alkalibasaltischer Zusammensetzung) oder "Olivinbomben" (Auswürflinge), welches vom flüssigen Magma mit an die Erdoberfläche gerissen und in Lockergestein abgelagert wurde.

Olivin ist seit dem Altertum bekannt und ein begehrter Edelstein, welcher als Topazion oder Chrysolith bereits von den Ägyptern und Israeliten geschätzt und von den Phöniziern gehandelt wurde. Im Mittelalter gelangte das dann als Peridot bezeichnete grüne Juwel durch die Templer nach Europa und wurde für Pretiosen und für Kirchenschätze verwendet. Zwischen dem ausgehenden Mittelalter und dem Beginn der Neuzeit geriet der Olivin jedoch außer Mode, was nicht unwesentlich durch den Wegfall der wichtigsten, aber mittlerweile erschöpften Lagerstätte im Roten Meer bedingt war. Seitdem jedoch im letzten Jahrhundert größere schleifwürdige Peridotmengen aus Myanmar auf den Markt gelangten und im letzten Jahrzehnt des 20. Jh. spektakuläre Funde ungewöhnlich großer Peridotkristalle in Pakistan gemacht wurden, hat das klassische Mineral Olivin erneut Liebhaber gefunden und wird als Edelstein zu hohen Preisen gehandelt.
Oli­vin ist kein ei­gen­stän­di­ges Mi­ne­ral, son­dern ein Misch­g­lied der Misch­se­rie Fa­ya­lith-Fors­te­rit und ge­hört zur Oli­vin­grup­pe, de­ren End­g­lie­der Cal­cio-Oli­vin und Te­ph­roit sind. Fors­te­rit ist ein Mag­ne­si­um­si­li­kat; Fa­ya­lith ein Ei­sen­si­li­kat . Wird ge­mein­hin von Oli­vin ge­spro­chen, han­delt es sich meist ... mehrOlivin ist kein eigenständiges Mineral, sondern ein Mischglied der Mischserie Fayalith-Forsterit und gehört zur Olivingruppe, deren Endglieder Calcio-Olivin und Tephroit sind. Forsterit ist ein Magnesiumsilikat; Fayalith ein Eisensilikat . Wird gemeinhin von Olivin gesprochen, handelt es sich meist um einen mehr oder weniger eisenhaltigen Forsterit. Die Farbe von Olivin ist im allgemeinen gelblichgrün, olivgrün bis schwarzgrün.

Olivin ist eines der häufigsten Silikate und eines der wichtigsten gesteinsbildenden Minerale. Olivin führende Gesteine bilden den Hauptbestandteil des oberen Erdmantels. Durch vulkanische Eruptionen werden nicht selten Fragmente des oberen Erdmantels als Xenolithe an die Erdoberfläche transportiert. Dies ist unaufgeschmolzenes Material aus dem Erdmantel in ca. 60 km Tiefe, d.h. peridotitische Gesteine wie Dunite oder Lherzolithe, Peridotitbruchstücke oder sogenannte "Olivinknollen" (Einschlüsse in Vulkaniten meist alkalibasaltischer Zusammensetzung) oder "Olivinbomben" (Auswürflinge), welches vom flüssigen Magma mit an die Erdoberfläche gerissen und in Lockergestein abgelagert wurde.

Olivin ist seit dem Altertum bekannt und ein begehrter Edelstein, welcher als Topazion oder Chrysolith bereits von den Ägyptern und Israeliten geschätzt und von den Phöniziern gehandelt wurde. Im Mittelalter gelangte das dann als Peridot bezeichnete grüne Juwel durch die Templer nach Europa und wurde für Pretiosen und für Kirchenschätze verwendet. Zwischen dem ausgehenden Mittelalter und dem Beginn der Neuzeit geriet der Olivin jedoch außer Mode, was nicht unwesentlich durch den Wegfall der wichtigsten, aber mittlerweile erschöpften Lagerstätte im Roten Meer bedingt war. Seitdem jedoch im letzten Jahrhundert größere schleifwürdige Peridotmengen aus Myanmar auf den Markt gelangten und im letzten Jahrzehnt des 20. Jh. spektakuläre Funde ungewöhnlich großer Peridotkristalle in Pakistan gemacht wurden, hat das klassische Mineral Olivin erneut Liebhaber gefunden und wird als Edelstein zu hohen Preisen gehandelt.
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https://www.mineral-bosse.de
https://www.chiemgauer-mineralien-fossiliensammler.de/
https://vfmg.de/der-aufschluss/
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