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Mi­ne­ra­li­en­por­trait Sil­ber - Mi­ne­ra­lo­gie, Berg­bau und Ge­schich­teSilber ist matt und glänzend, weich und auch spiegelglatt, kühl und warm wie kaum ein anderes silberweißes Metall - es ist einfach schwierig zu beschreiben. Silber und Silbermineralien gehören zu den gesuchtesten Objekten, seitdem Menschen Mineralien sammeln. Silberlocken aus Kongsberg und Freiberg sind die Krönung einer jeden Mineraliensammlung. Schöne Pyrargyrite und Proustite lassen jedes Sammlerherz höher schlagen. Soweit die Geschichte des Mineraliensammelns zurück zu verfolgen ist, gab es immer schöne Exponate gediegenen Silbers wie auch seiner vielen attraktiven, sammelwürdigen Mineralien. Trotz ungezählter Vorkommen auf der gesamten Welt war und ist die Nachfrage nach schönen Stufen jedoch größer als die Bergwerke liefern können. Sicherlich gab es in den vergangenen Jahrhunderten fantastische Funde, welche, bedingt durch die dann mögliche Ausbringung mit der Hand, ihren Weg in die Sammlungen fanden. Ungeachtet dessen und ungeachtet der modernen Abbaumethoden, die kaum mehr Sammlermineralien erbringen, werden immer wieder neue Vorkommen von Silber und seinen berühmtesten Erzmineralien entdeckt.

Aber Silber als Mineral ist nicht nur Inbegriff hochwertigen Sammelns, sondern hat auch wesentlich zur Geschichte der Menschheit beigetragen. Die Edelmetalle Gold und Silber waren für die zivilisierte Menschheit viele tausend Jahre Wertmaßstab und haben zur Entwicklung von Kulturen beigetragen. Sie waren aber und sind auch grausame Ursachen für Kriege, Ausbeutung, Sklaverei und Vernichtung der Umwelt. In der Antike war Silber etwa gleichwertig mit Gold, hat aber heute nur noch etwa 2 Prozent (gewichtsmäßig) desselben Wertes wie das gelbe Metall.

Es ist eines der sieben Metalle, welche man seit Jahrtausenden kennt. Es wird bereits in der Bibel erwähnt. Berge von Schlacken in Vorderasien, Arabien und auf den ägäischen Inseln sind Beweise für die Technologie der Silbergewinnung aus bleihaltigem Erz, welche mindestens 4.000 Jahre v. Chr. bekannt war. Seit der Antike wurde Silber als Metall für Schmuck und Ornamente, weitaus mehr jedoch zur Prägung von Münzen verwendet. Das Währungssystem vieler Länder beruhte auf Silber. Wer Silber besaß, konnte Kriege finanzieren. Die Macht Athens, Roms, der Phönizier, der Kirche, der Könige von Kastilien, der Habsburger und letztlich der Amerikaner beruhte nicht unwesentlich auf deren Besitz der größten Silbergruben und der Kriege, welche mittels mit Silbermünzen bezahlter Söldner geführt wurden. Nicht zu zählen sind die Millionen von athener und phönizischen Sklaven, mittelaterlichen europäischen Knappen und Millionen Indios, die wegen des silbernen Metalls ihr Leben im Berg gelassen haben.
Sil­ber ist matt und glän­zend, weich und auch spie­gel­glatt, kühl und warm wie kaum ein an­de­res sil­ber­wei­ßes Me­tall - es ist ein­fach schwie­rig zu be­sch­rei­ben. Sil­ber und Sil­ber­mi­ne­ra­li­en ge­hö­ren zu den ge­such­tes­ten Ob­jek­ten, seit­dem Men­schen Mi­ne­ra­li­en sam­meln. Sil­ber­lo­cken aus Kongs­berg und Frei­be ... mehrSilber ist matt und glänzend, weich und auch spiegelglatt, kühl und warm wie kaum ein anderes silberweißes Metall - es ist einfach schwierig zu beschreiben. Silber und Silbermineralien gehören zu den gesuchtesten Objekten, seitdem Menschen Mineralien sammeln. Silberlocken aus Kongsberg und Freiberg sind die Krönung einer jeden Mineraliensammlung. Schöne Pyrargyrite und Proustite lassen jedes Sammlerherz höher schlagen. Soweit die Geschichte des Mineraliensammelns zurück zu verfolgen ist, gab es immer schöne Exponate gediegenen Silbers wie auch seiner vielen attraktiven, sammelwürdigen Mineralien. Trotz ungezählter Vorkommen auf der gesamten Welt war und ist die Nachfrage nach schönen Stufen jedoch größer als die Bergwerke liefern können. Sicherlich gab es in den vergangenen Jahrhunderten fantastische Funde, welche, bedingt durch die dann mögliche Ausbringung mit der Hand, ihren Weg in die Sammlungen fanden. Ungeachtet dessen und ungeachtet der modernen Abbaumethoden, die kaum mehr Sammlermineralien erbringen, werden immer wieder neue Vorkommen von Silber und seinen berühmtesten Erzmineralien entdeckt.

Aber Silber als Mineral ist nicht nur Inbegriff hochwertigen Sammelns, sondern hat auch wesentlich zur Geschichte der Menschheit beigetragen. Die Edelmetalle Gold und Silber waren für die zivilisierte Menschheit viele tausend Jahre Wertmaßstab und haben zur Entwicklung von Kulturen beigetragen. Sie waren aber und sind auch grausame Ursachen für Kriege, Ausbeutung, Sklaverei und Vernichtung der Umwelt. In der Antike war Silber etwa gleichwertig mit Gold, hat aber heute nur noch etwa 2 Prozent (gewichtsmäßig) desselben Wertes wie das gelbe Metall.

Es ist eines der sieben Metalle, welche man seit Jahrtausenden kennt. Es wird bereits in der Bibel erwähnt. Berge von Schlacken in Vorderasien, Arabien und auf den ägäischen Inseln sind Beweise für die Technologie der Silbergewinnung aus bleihaltigem Erz, welche mindestens 4.000 Jahre v. Chr. bekannt war. Seit der Antike wurde Silber als Metall für Schmuck und Ornamente, weitaus mehr jedoch zur Prägung von Münzen verwendet. Das Währungssystem vieler Länder beruhte auf Silber. Wer Silber besaß, konnte Kriege finanzieren. Die Macht Athens, Roms, der Phönizier, der Kirche, der Könige von Kastilien, der Habsburger und letztlich der Amerikaner beruhte nicht unwesentlich auf deren Besitz der größten Silbergruben und der Kriege, welche mittels mit Silbermünzen bezahlter Söldner geführt wurden. Nicht zu zählen sind die Millionen von athener und phönizischen Sklaven, mittelaterlichen europäischen Knappen und Millionen Indios, die wegen des silbernen Metalls ihr Leben im Berg gelassen haben.
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Der Na­me des Mi­ne­rals stammt vom grie­chi­schen spha­le­ros. Die­ses be­deu­tet trü­ge­risch, weil aus der zu­sam­men mit Bl­ei­glanz ge­fun­de­nen Zink­b­len­de kein Blei ge­won­nen wer­den konn­te und das Ele­ment Zink noch nicht ent­deckt war. Blen­de war die Berg­manns­be­zeich­nung für tau­bes Erz. Spha­le­rit ist das wich­tigs ... mehrDer Name des Minerals stammt vom griechischen sphaleros. Dieses bedeutet trügerisch, weil aus der zusammen mit Bleiglanz gefundenen Zinkblende kein Blei gewonnen werden konnte und das Element Zink noch nicht entdeckt war. Blende war die Bergmannsbezeichnung für taubes Erz. Sphalerit ist das wichtigste Zinkerz, aus welchem neben dem Metall Zink auch Cadmium, Indium und ....

Sphalerit gehört zum kubischen Kristallsystem und zur hexakistetraedrischen Klasse. Die Struktur der Kristalle ist ähnlich der Diamantstruktur, wobei, anders als bei Diamant, um jedes S-Ion an den Tetraederecken vier Zinkionen angeordnet sind. Im Gegensatz zu Diamant verläuft die Spaltbarkeit in den Sphaleritkristallen nicht nach den Flächen des Oktaeders, sondern nach den Flächen des Rhombendodekaeders {110}, da diese Gitterebenen gleichviel Zn- und ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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In den spä­ten 1790er Jah­ren (an­de­re Qu­el­le: 1801) ent­deck­te der spa­ni­sche Mi­ne­ra­lo­ge An­d­rés Ma­nu­el del Rio ein bis da­to un­be­kann­tes röt­lich­brau­nes Mi­ne­ral mit he­xa­go­na­len, fass-ähn­li­chen Kri­s­tal­len im San Da­mi­an Firs­ten­bau der Gru­be Lo­mo del To­ro im Mu­ni­ci­pio Zi­mapán, Pro­vinz Hi­d­al­go, Me­xi­ko. Aus se ... mehrIn den späten 1790er Jahren (andere Quelle: 1801) entdeckte der spanische Mineraloge Andrés Manuel del Rio ein bis dato unbekanntes rötlichbraunes Mineral mit hexagonalen, fass-ähnlichen Kristallen im San Damian Firstenbau der Grube Lomo del Toro im Municipio Zimapán, Provinz Hidalgo, Mexiko. Aus seinen Analysen schloss er, dass dieses Mineral Blei sowie einen bisher unbekannten Bestandteil, eventuell ein neues Element, enthält. Er nannte das Mineral "plomo rojo de Zimapán" bzw. "brown lead" (rotes Blei von Zimapán; resp. braunes Blei) und sandte alle seine Aufzeichnungen über den Fund sowie Muster des Minerals an seinen guten Freund, Baron Alexander von Humboldt nach Europa, um diese Spezies weiter untersuchen zu lassen. Humboldt hatte Mexiko von 1804 bis 1808 besucht und befand sich auf der Rückreise nach Europa. Unglücklicherweise ging die Kiste mit den Aufzeichnungen und Mustern del Rios während der Rückfahrt Humboldts bei schwerem Seegang über Bord (Grund dafür, dass als Typlokalität des Vanadinit in manchen englischsprachigen mineralogischen Büchern "lost at sea" angegeben wird). - Ein Beitrag von Peter Seroka
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Sand­cal­ci­te sind Cal­ci­te, die wäh­rend ih­rer Bil­dung grö­ße­re Men­gen von Sand, zu­wei­len bis weit über 50%, "poi­ki­li­tisch" im Kri­s­tall ein­ge­sch­los­sen ha­ben. Sand­cal­ci­te sind so­mit ei­ne Va­ri­an­te des Cal­cits. Sie zeich­nen sich ge­gen­über an­de­ren Mi­ne­ra­li­en da­durch aus, dass der ein­ge­sch­los­se­ne Sand das Kr ... mehrSandcalcite sind Calcite, die während ihrer Bildung größere Mengen von Sand, zuweilen bis weit über 50%, "poikilitisch" im Kristall eingeschlossen haben. Sandcalcite sind somit eine Variante des Calcits. Sie zeichnen sich gegenüber anderen Mineralien dadurch aus, dass der eingeschlossene Sand das Kristallwachstum nicht wesentlich behindert. Neben Calcit sind sandhaltige Kristalle auch von den Mineralen Baryt (z.B. aus Rockenberg in Hessen), Gips (Wüsten-, bzw. Sandrosen) und Steinsalz bekannt. Sandcalcite sind unter den Calciten eine Seltenheit, auch wenn sie sich nicht gerade durch eine große Attraktivität auszeichnen. Fälschlicherweise werden sie oft als Pseudomorphosen bezeichnet, durch einen einfachen Test mit verdünnter Salzsäure (HCl) kann jedoch schnell das Gegenteil bewiesen werden. Zu den Sandcalciten zählt man auch auf Calcit
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Der Oden­wald ge­hört zu den Va­ri­s­ci­den – ein Ge­bir­ge wel­ches bei der Kol­li­si­on der Pa­läo-Kon­ti­nen­te Gond­wa­na und Eura­me­ri­ka im mitt­le­ren Kar­bon, vor et­wa 360-290 Mio. Jah­ren ent­stand. Im Zu­ge der va­riszi­schen Oro­ge­ne­se bil­de­ten sich ne­ben dem Oden­wald un­ter an­de­rem das Rhei­ni­sche Schie­fer­ge­bir­ge, Har ... mehrDer Odenwald gehört zu den Varisciden – ein Gebirge welches bei der Kollision der Paläo-Kontinente Gondwana und Euramerika im mittleren Karbon, vor etwa 360-290 Mio. Jahren entstand. Im Zuge der variszischen Orogenese bildeten sich neben dem Odenwald unter anderem das Rheinische Schiefergebirge, Harz, Schwarzwald, Erzgebirge und der Spessart. Diese Aufbrüche des Grundgebirges sind Teil der sogenannten Mitteldeutschen Kristallinschwelle – eine Reihe von mehr oder weniger isolierten Kristallingebieten - die von der Haardt im Pfälzerwald über den kristallinen Odenwald und Spessart, das Ruhlaer Kristallin und Kyffhäuser bis nach Osteuropa verlaufen.
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