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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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.... "Aus den Ei­sen­gru­ben kommt das für den Waf­f­en­trä­ger ex­zel­len­tes­te und das per­ver­ses­te Ge­schenk. Wir pflü­gen mit die­sem Ge­schenk die Er­de, wir pflan­zen die Sträu­cher, wir be­ar­bei­ten die Bö­den der Fel­der, wir bau­en mit die­ser Waf­fe Häu­ser, zer­klop­fen Stei­ne und ver­wen­den das Ei­sen auf viel­fa­che ... mehr .... "Aus den Eisengruben kommt das für den Waffenträger exzellenteste und das perverseste Geschenk. Wir pflügen mit diesem Geschenk die Erde, wir pflanzen die Sträucher, wir bearbeiten die Böden der Felder, wir bauen mit dieser Waffe Häuser, zerklopfen Steine und verwenden das Eisen auf vielfache Weise. Doch mit dem gleichen Geschenk streiten wir, führen wir Kriege und plündern; wir verwenden es nicht nur aus der Nähe, sondern lassen es über weite Strecken fliegen, aus Schießscharten, mit kräftigen Händen, als gefiederte Pfeile. Nach meiner Meinung ist das Eisen das sittenloseste Ding, welches dem menschlichen Geist entsprang. Und damit der Tod noch schneller eintritt, gaben wir ihm eiserne Flügel. Aus all diesen Gründen trägt der Mensch die Schuld und nicht die Natur." - Ein Mineralienportrait geschrieben von Peter Seroka
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... über vie­le Jahr­hun­der­te Rück­gang des Berg­baus. Ab 1873 mit Grün­dung der Rio Tin­to Mi­ning Com­pa­ny ko­lo­nia­le Aus­beu­tung der La­ger­stät­te und der Men­schen durch En­g­län­der; nach­dem das Vor­kom­men fast er­sc­höpft war, ging das Berg­werk 1954 in spa­ni­schen Be­sitz über. Seit­dem gin­gen die Ab­bau­rech­te durch ... mehr... über viele Jahrhunderte Rückgang des Bergbaus. Ab 1873 mit Gründung der Rio Tinto Mining Company koloniale Ausbeutung der Lagerstätte und der Menschen durch Engländer; nachdem das Vorkommen fast erschöpft war, ging das Bergwerk 1954 in spanischen Besitz über. Seitdem gingen die Abbaurechte durch die Hände verschiedener internationaler Konzerne, zuletzt einer US-Gesellschaft, die jedoch nur an der Kupferhütte in Huelva interessiert war und die den Abbau einstellen wollte. Anfang August 1995 kaufte ein Konsortium aus einheimischen Bergleuten die Rechte, um ggf. aus den Schlacken aus römischer Zeit noch etwas Gold und Silber zu gewinnen, was jedoch fraglich blieb. Es gibt noch genügend Kupfer, doch angesichts des gefallenen Kupferpreises ist ein wirtschaftlicher Abbau nicht sinnvoll. Die Gruben ...
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Der ehe­ma­li­ge Ei­sen­ham­mer zu Heim­bu­chen­thal hat ei­ne sehr in­ter­es­san­te Ge­schich­te vor­zu­wei­sen. Das An­fang des 18. Jahr­hun­derts er­rich­te­te Ham­mer­werk ge­lang­te En­de des 18. Jahr­hun­derts in den Be­sitz der Fa­mi­lie Rex­roth, un­ter de­ren Füh­rung der Be­trieb zur vol­len Blü­te kam. Die Guts­her­ren zeig­ten ein ... mehrDer ehemalige Eisenhammer zu Heimbuchenthal hat eine sehr interessante Geschichte vorzuweisen. Das Anfang des 18. Jahrhunderts errichtete Hammerwerk gelangte Ende des 18. Jahrhunderts in den Besitz der Familie Rexroth, unter deren Führung der Betrieb zur vollen Blüte kam. Die Gutsherren zeigten ein hohes soziales Engagement, das sich in der Vergütung der Arbeiter, aber auch im Ausbau der Zufahrtswege widerspiegelte. Auf dem Hammergut wurden in der eigens errichteten Schule bis zu 30 Kinder unterrichtet. Auf einem, von Eichen umgebenen, Friedhof wurden die verstorbenen Gutsherren und deren Angehörigen bestattet. Im Jahre 1891 wurde der Betrieb eingestellt und das Hammergut wurde in ein Hofgut umgewandelt. Von dem Industriedenkmal sind bis auf die Großschmiede heute noch alle Gebäude in einem sehr guten Zustand.
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Bei der Ra­man-Spek­tros­ko­pie wird die zu un­ter­su­chen­de Pro­be mit mo­no­chro­ma­ti­schem Licht (üb­li­cher­wei­se ei­ner leis­tungs­star­ken La­ser­qu­el­le) be­strahlt. Das Spek­trum des an der Pro­be ge­st­reu­ten Lichts wird ge­mes­sen. Ein sehr klei­ner Teil des zu­rück­ge­strahl­ten Lichts weist Fre­qu­enz­un­ter­schie­de zum ein­ge ... mehrBei der Raman-Spektroskopie wird die zu untersuchende Probe mit monochromatischem Licht (üblicherweise einer leistungsstarken Laserquelle) bestrahlt. Das Spektrum des an der Probe gestreuten Lichts wird gemessen. Ein sehr kleiner Teil des zurückgestrahlten Lichts weist Frequenzunterschiede zum eingestrahlten Licht auf (Raman-Shift). Diese entsprechen den für das Material charakteristischen Energien von Rotations-, Schwingungs-, Phonon- oder Spinflip-Prozessen. Der Raman-Effekt kann weitgehend symmetrisch im längerwelligen (Stokes-Seite) oder kürzerwelligen (Anti-Stokes-Seite) Bereich beobachtet werden. Vielfach wird nur ein Bereich (die Stokes Seite, also längerwellig) gemessen um den apperativen Aufbau in Grenzen zu halten...
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Gu­te Ma­kro­auf­nah­men von win­zi­gen Mi­ne­ra­li­en las­sen sich meist nur über di­gi­ta­le Meh­re­be­nen­fo­to­gra­fie er­rei­chen. Meh­re­re Bil­der wer­den übe­r­ein­an­der ge­legt und die bes­ten Stel­len aus den Bil­dern zu­sam­men ge­rech­net. Hier­zu wird ein Bil­der­s­ta­bel (Stack) in un­ter­schied­li­chen, win­zi­gen Ab­stän­den vom Ob­jek ... mehrGute Makroaufnahmen von winzigen Mineralien lassen sich meist nur über digitale Mehrebenenfotografie erreichen. Mehrere Bilder werden übereinander gelegt und die besten Stellen aus den Bildern zusammen gerechnet. Hierzu wird ein Bilderstabel (Stack) in unterschiedlichen, winzigen Abständen vom Objekt (Mineral) aufgenommen. Da es sehr schwierig und zeitaufwändig ist winzigen Abstände mit der Hand einzustellen, gibt es Geräte die dies automatisiert erledigen. Das Objekt oder die Kamera wird in winzigen Schritten entfernt oder heran geführt und jeweils ein Bild ausgelöst. Eine Stacking-Software wie Helicon-Focus oder CombineZM übernimmt später das Zusammenrechnen der Bilder. Diese Anleitung soll einen kostengünstigen Zugang zu dieser Technik ermöglichen.
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Mi­ne­ra­li­en­por­trait GipsDer Gips und seine große Verwendbarkeit zu plastischen Anwendungen, zur Innenraumgestaltung und als (kalkhaltiger) Gipsmörtel waren schon seit dem Altertum bekannt. In den Keilschriften der Sumerer und Babylonier finden sich Hinweise für die Verwendung von Gips, ebenso in Jericho (6000 v. Chr.). Ab 3000 v. Chr. wurde in Uruk und später in Ägypten Gips auch als Mörtel verwendet, dem Kalk oder Steine als Verunreinigung oder zur Streckung beigemengt waren, u.a., um die Blöcke der Sphinx (2700–2600 v. Chr.) sowie der Großen Pyramide von Gizeh in Form kalkhaltiger Gipsmörtel zu verbinden, bzw. zu verfugen. Der Mörtel der großen Cheops-Pyramide besteht zu 83 Proz. aus Gips. Auch lichtdurchlässige Scheiben aus Alabaster waren bei den Ägyptern bekannt.

Die minoische Kultur verwendete Gipsmörtel und Alabaster anstatt von Marmor als Fußboden oder Wandbelag und als Baustein (Palast von Knossos, 2100–1800 v. Chr. und Palast von Phaistos) und der griechische Naturforscher Theophrastos von Eresos beschrieb in einer Abhandlung die Herstellung von Gips. In Griechenland wurde Gips wegen seiner leichten Bearbeitbarkeit auch für Bauornamente an den Häusern genutzt. Der griechische Geograph Herodot (490/480 - 424 v.Chr.) erzählt von den Äthiopiern, daß sie ihre getrockneten Leichname übergipsten und schön anmalten. Der römische Architekt Vitruv (1. Jh. v.Chr.) und Plinius d.Ä. (23 - 79 n.Chr.) sprechen von der Benutzung des Gipses zu Bauzwecken, und letzterer erzählt, daß der griechische Bildhauer Lysistratos (2. Hälfte des 4. Jh. v. Chr.) aus Sikyon zuerst einen Gipsabguß von einem menschlichen Gesicht genommen und in die Form ...

Ein Mineralienportrait aus der Feder von Peter Seroka
Der Gips und sei­ne gro­ße Ver­wend­bar­keit zu plas­ti­schen An­wen­dun­gen, zur In­nen­ra­um­ge­stal­tung und als (kalk­hal­ti­ger) Gips­mör­t­el wa­ren schon seit dem Al­ter­tum be­kannt. In den Keil­schrif­ten der Su­me­rer und Ba­by­lo­ni­er fin­den sich Hin­wei­se für die Ver­wen­dung von Gips, eben­so in Je­ri­cho (6000 v. Chr.). Ab ... mehrDer Gips und seine große Verwendbarkeit zu plastischen Anwendungen, zur Innenraumgestaltung und als (kalkhaltiger) Gipsmörtel waren schon seit dem Altertum bekannt. In den Keilschriften der Sumerer und Babylonier finden sich Hinweise für die Verwendung von Gips, ebenso in Jericho (6000 v. Chr.). Ab 3000 v. Chr. wurde in Uruk und später in Ägypten Gips auch als Mörtel verwendet, dem Kalk oder Steine als Verunreinigung oder zur Streckung beigemengt waren, u.a., um die Blöcke der Sphinx (2700–2600 v. Chr.) sowie der Großen Pyramide von Gizeh in Form kalkhaltiger Gipsmörtel zu verbinden, bzw. zu verfugen. Der Mörtel der großen Cheops-Pyramide besteht zu 83 Proz. aus Gips. Auch lichtdurchlässige Scheiben aus Alabaster waren bei den Ägyptern bekannt.

Die minoische Kultur verwendete Gipsmörtel und Alabaster anstatt von Marmor als Fußboden oder Wandbelag und als Baustein (Palast von Knossos, 2100–1800 v. Chr. und Palast von Phaistos) und der griechische Naturforscher Theophrastos von Eresos beschrieb in einer Abhandlung die Herstellung von Gips. In Griechenland wurde Gips wegen seiner leichten Bearbeitbarkeit auch für Bauornamente an den Häusern genutzt. Der griechische Geograph Herodot (490/480 - 424 v.Chr.) erzählt von den Äthiopiern, daß sie ihre getrockneten Leichname übergipsten und schön anmalten. Der römische Architekt Vitruv (1. Jh. v.Chr.) und Plinius d.Ä. (23 - 79 n.Chr.) sprechen von der Benutzung des Gipses zu Bauzwecken, und letzterer erzählt, daß der griechische Bildhauer Lysistratos (2. Hälfte des 4. Jh. v. Chr.) aus Sikyon zuerst einen Gipsabguß von einem menschlichen Gesicht genommen und in die Form ...

Ein Mineralienportrait aus der Feder von Peter Seroka
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