Mineralienatlas ist seit 2001 die Plattform für an Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Bergbau interessierte Menschen. Wir verfügen über eine umfangreiche Datenbank für Mineralien, Fossilien, Gesteine und deren Standorte. Mineralienatlas beschränkt sich nicht auf einen Ausschnitt, wir bringen Informationen zusammen und informieren umfassend.

Um unsere Informationen stetig vervollständigen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung. Bei uns kann und soll jeder mitmachen. Derzeit nutzen und erweitern 10586 Mitglieder den Mineralienatlas kontinuierlich. Jeden Monat nutzen hunderttausende Besucher unsere Webseite als Informationsquelle.
 
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
Mineralien Kalender
Edelsteintage Konstanz
hausen - Mineraliengrosshandel.com
https://www.mineral-bosse.de
https://www.chiemgauer-mineralien-fossiliensammler.de/
https://vfmg.de/der-aufschluss/
 
Mi­ne­ra­li­en­por­trait GipsDer Gips und seine große Verwendbarkeit zu plastischen Anwendungen, zur Innenraumgestaltung und als (kalkhaltiger) Gipsmörtel waren schon seit dem Altertum bekannt. In den Keilschriften der Sumerer und Babylonier finden sich Hinweise für die Verwendung von Gips, ebenso in Jericho (6000 v. Chr.). Ab 3000 v. Chr. wurde in Uruk und später in Ägypten Gips auch als Mörtel verwendet, dem Kalk oder Steine als Verunreinigung oder zur Streckung beigemengt waren, u.a., um die Blöcke der Sphinx (2700–2600 v. Chr.) sowie der Großen Pyramide von Gizeh in Form kalkhaltiger Gipsmörtel zu verbinden, bzw. zu verfugen. Der Mörtel der großen Cheops-Pyramide besteht zu 83 Proz. aus Gips. Auch lichtdurchlässige Scheiben aus Alabaster waren bei den Ägyptern bekannt.

Die minoische Kultur verwendete Gipsmörtel und Alabaster anstatt von Marmor als Fußboden oder Wandbelag und als Baustein (Palast von Knossos, 2100–1800 v. Chr. und Palast von Phaistos) und der griechische Naturforscher Theophrastos von Eresos beschrieb in einer Abhandlung die Herstellung von Gips. In Griechenland wurde Gips wegen seiner leichten Bearbeitbarkeit auch für Bauornamente an den Häusern genutzt. Der griechische Geograph Herodot (490/480 - 424 v.Chr.) erzählt von den Äthiopiern, daß sie ihre getrockneten Leichname übergipsten und schön anmalten. Der römische Architekt Vitruv (1. Jh. v.Chr.) und Plinius d.Ä. (23 - 79 n.Chr.) sprechen von der Benutzung des Gipses zu Bauzwecken, und letzterer erzählt, daß der griechische Bildhauer Lysistratos (2. Hälfte des 4. Jh. v. Chr.) aus Sikyon zuerst einen Gipsabguß von einem menschlichen Gesicht genommen und in die Form ...

Ein Mineralienportrait aus der Feder von Peter Seroka
Der Gips und sei­ne gro­ße Ver­wend­bar­keit zu plas­ti­schen An­wen­dun­gen, zur In­nen­ra­um­ge­stal­tung und als (kalk­hal­ti­ger) Gips­mör­t­el wa­ren schon seit dem Al­ter­tum be­kannt. In den Keil­schrif­ten der Su­me­rer und Ba­by­lo­ni­er fin­den sich Hin­wei­se für die Ver­wen­dung von Gips, eben­so in Je­ri­cho (6000 v. Chr.). Ab ... mehrDer Gips und seine große Verwendbarkeit zu plastischen Anwendungen, zur Innenraumgestaltung und als (kalkhaltiger) Gipsmörtel waren schon seit dem Altertum bekannt. In den Keilschriften der Sumerer und Babylonier finden sich Hinweise für die Verwendung von Gips, ebenso in Jericho (6000 v. Chr.). Ab 3000 v. Chr. wurde in Uruk und später in Ägypten Gips auch als Mörtel verwendet, dem Kalk oder Steine als Verunreinigung oder zur Streckung beigemengt waren, u.a., um die Blöcke der Sphinx (2700–2600 v. Chr.) sowie der Großen Pyramide von Gizeh in Form kalkhaltiger Gipsmörtel zu verbinden, bzw. zu verfugen. Der Mörtel der großen Cheops-Pyramide besteht zu 83 Proz. aus Gips. Auch lichtdurchlässige Scheiben aus Alabaster waren bei den Ägyptern bekannt.

Die minoische Kultur verwendete Gipsmörtel und Alabaster anstatt von Marmor als Fußboden oder Wandbelag und als Baustein (Palast von Knossos, 2100–1800 v. Chr. und Palast von Phaistos) und der griechische Naturforscher Theophrastos von Eresos beschrieb in einer Abhandlung die Herstellung von Gips. In Griechenland wurde Gips wegen seiner leichten Bearbeitbarkeit auch für Bauornamente an den Häusern genutzt. Der griechische Geograph Herodot (490/480 - 424 v.Chr.) erzählt von den Äthiopiern, daß sie ihre getrockneten Leichname übergipsten und schön anmalten. Der römische Architekt Vitruv (1. Jh. v.Chr.) und Plinius d.Ä. (23 - 79 n.Chr.) sprechen von der Benutzung des Gipses zu Bauzwecken, und letzterer erzählt, daß der griechische Bildhauer Lysistratos (2. Hälfte des 4. Jh. v. Chr.) aus Sikyon zuerst einen Gipsabguß von einem menschlichen Gesicht genommen und in die Form ...

Ein Mineralienportrait aus der Feder von Peter Seroka
Appetithäppchen Bild
Mag­ma­tis­mus ist die zu­sam­men­fas­sen­de Be­zeich­nung für al­le mit dem Mag­ma zu­sam­men­hän­gen­den geo­lo­gi­schen Pro­zes­se, Vor­gän­ge und Er­schei­nun­gen. Der Mag­ma­tis­mus um­fasst so­wohl den den Plu­to­nis­mus, d.h., die Pro­zes­se, die zur Bil­dung von Mag­men in der Er­de füh­ren, ih­re Be­we­gung ver­ur­sa­chen, die Kri­s­tal­li ... mehrMagmatismus ist die zusammenfassende Bezeichnung für alle mit dem Magma zusammenhängenden geologischen Prozesse, Vorgänge und Erscheinungen. Der Magmatismus umfasst sowohl den den Plutonismus, d.h., die Prozesse, die zur Bildung von Magmen in der Erde führen, ihre Bewegung verursachen, die Kristallisation steuern, das Aufsteigen, die Bildung der Erdkruste und letzendlich die Erstarrung als auch den Vulkanismus, bei dem das Magma die Oberfläche erreicht und als Lava extrudiert wird. Durch Magmatismus entstehen Magmatite, d.h.magmatische plutonische Gesteine im Erdinneren und vulkanische Gesteine als Folge des Vulkanismus. Ein Beitrag unseres verstorbenen Mitglieds Peter Seroka u.a. - In Dankbarkeit
Appetithäppchen Bild
Nörd­lich von Saar­brü­cken, zwi­schen Sulz­bach und Neu­wei­ler liegt der Bren­nen­de Berg. In sei­nem In­ne­ren schwelt schon über 300 Jah­ren ein bren­nen­des Koh­le­flöz. Je nach Wet­ter­la­ge zeugt heu­te schwe­f­lig-mo­d­rig rie­chen­der Rauch, wenn auch längst nicht mehr so in­ten­siv wie früh­er, von die­sem un­ter­ir­di­sche ... mehrNördlich von Saarbrücken, zwischen Sulzbach und Neuweiler liegt der Brennende Berg. In seinem Inneren schwelt schon über 300 Jahren ein brennendes Kohleflöz. Je nach Wetterlage zeugt heute schweflig-modrig riechender Rauch, wenn auch längst nicht mehr so intensiv wie früher, von diesem unterirdischen Brandherd. An zwei bis drei Spalten tritt noch erkennbarer Wasserdampf aus. Die anzuteffenden pyritreichen, gefritteten Schiefertone, die eine rötliche Färbung aufweisen, gehören dem Westfal an.

Es handelt sich hierbei um das Landgruberflöz, später dann in Flöz Nr. 13, oder auch "Blücher" bzw. "Aster", umbenannt. Flöz Nr. 13 wird den Sulzbacher Schichten zugeordnet. Diese reichen von Leittonstein 5 bis zu Flöz Stolberg und erreichen Mächtigkeiten bis über 700 m und sind die kohlenreichste Schicht des Saarkarbon. Die Kohlenlager dieses Schichtkomplexes liegen bei über 100; davon sind 23 Flöze bauwürdig.

Für die Ursache des Brandes existieren verschiedene Theorien ... Ein Beitrag von Berthold Stein und Norbert Kirchhoff
Appetithäppchen Bild
Die­se Lo­ka­li­tät ist nach Rü­ders­dorf wohl der er­gie­bigs­te Fund­ort in Bran­den­burg. Wo­bei die An­zahl der Mi­ne­ral­ar­ten die von Rü­ders­dorf so­gar noch über­s­tei­gen dürf­te. Im Ge­gen­satz zu Rü­ders­dorf kann man hier auch noch frei sam­meln und Fun­de sind im Prin­zip ga­ran­tiert. Die Ton­gru­ben lie­gen in der Nähe ... mehrDiese Lokalität ist nach Rüdersdorf wohl der ergiebigste Fundort in Brandenburg. Wobei die Anzahl der Mineralarten die von Rüdersdorf sogar noch übersteigen dürfte. Im Gegensatz zu Rüdersdorf kann man hier auch noch frei sammeln und Funde sind im Prinzip garantiert. Die Tongruben liegen in der Nähe der Bundesstraße 167 westlich von Bad Freienwalde und sind von Berlin aus einfach zu erreichen. Wie schon anklingt, gibt es zwei Tongruben. Die Nordgrube baut noch und wird immer größer. Sie ist, wenn man aus dem Oderbruch kommt, schon von weitem als heller Fleck in den dunklen bewaldeten Hügelketten um Bad Freienwalde zu erkennen. Die zweite Grube liegt wenig entfernt im Hammerthal. Man fahre die Straße "Im Hammerthal" von der B167 ab und bis zum Ende durch. Man gelangt zu einem kleinen Parkplatz und wandere an der Jugendherberge vorbei in den Wald. Linkerhand läuft ein Zaun entlang, an dessen Ende man sich durch sumpfiges Gelände über einen kleinen Bach hinweg kämpfen muss. Nach einiger Zeit taucht die große Wand der alten Südgrube auf. Bei feuchter Witterung ist absolute Vorsicht geboten. Der Verfasser hat selbst schon mehrmals fast das Schuhwerk eingebüßt, der zähe Ton ist nicht zu unterschätzen.
Appetithäppchen Bild
... In dem Gru­ben­feld wa­ren vor 1940 meh­re­re Klein­be­trie­be tä­tig, die die ein­zel­nen Gän­ge an völ­lig un­ter­schied­li­chen Stel­len zu­erst in Ta­grö­schen und spä­ter mit­tels Sch­lepp- (tonn­lä­g­i­ger Schacht, d.h. im Gang ab­ge­teuft) oder Sai­ger­schacht aus­ge­beu­tet hat­ten. An kei­ner Stel­le hat es al­ler­dings, wie ... mehr... In dem Grubenfeld waren vor 1940 mehrere Kleinbetriebe tätig, die die einzelnen Gänge an völlig unterschiedlichen Stellen zuerst in Tagröschen und später mittels Schlepp- (tonnlägiger Schacht, d.h. im Gang abgeteuft) oder Saigerschacht ausgebeutet hatten. An keiner Stelle hat es allerdings, wie es bei allen anderen Gruben üblich war, eine Konzentration an einem bestimmten Standort gegeben und so kam es mit Hilfe der Reichsregierung zwischen 1940 und 1942 dazu, dass die Grube Hermine ins Leben gerufen wurde. Wenn der II. Weltkrieg nicht ausgebrochen wäre, weil Flußspat dringend für Rüstungszwecke gebraucht wurde, dann hätte es unter Umständen die Grube Hermine gar nicht gegeben und die Gänge wären von Grube Cäcilia und Grube Erika abgebaut worden. ... Ein Beitrag von Michael Kommer
Appetithäppchen Bild
 
https://fossilsworldwide.de/
https://www.juwelo.de
https://www.edelsteine-neuburg.de
https://www.mineralbox.biz
https://www.lithomania.de
https://crystalparadise.de/