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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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... 1804 sch­reibt Prof. Dr. Ge­org A. Ber­te­le über Ur­ang­lim­mer und 1805 Ma­thias Flurl über zei­sig­grü­nem Ur­ang­lim­mer, bei­de schrift­li­chen Hin­wei­se und auch die Fluo­rit­stu­fen aus den Samm­lun­gen von Abra­ham Gott­lob Wer­ner und Jo­hann Wolf­gang von Goe­the sind kein Be­weis da­für, dass der Flußs­pat­berg­bau im ... mehr... 1804 schreibt Prof. Dr. Georg A. Bertele über Uranglimmer und 1805 Mathias Flurl über zeisiggrünem Uranglimmer, beide schriftlichen Hinweise und auch die Fluoritstufen aus den Sammlungen von Abraham Gottlob Werner und Johann Wolfgang von Goethe sind kein Beweis dafür, dass der Flußspatbergbau im Wölsendorfer Revier schon in der Zeit um 1800 – 1810 begonnen hat, da muss ich Dr. Heinz Ziehr wiedersprechen und auch das handgeschriebene Etikett aus der Fürstenbergsammlung, Donaueschingen, aus der Zeit zwischen 1800 und 1820 ist kein Beleg dafür das hier schon Flußspatbergbau umgegangen ist, denn gesammelt wurde von einer bestimmten Personengruppe schon immer und dazu "musste" ein Stück von Welsenberg (das Dorf Welsenberg (Wölsenberg) ist damit gemeint) gehören, die ohne weiteres am Hang zur Naab hin, am Naabranken und am Ausbiss des Rolandganges, gefunden werden ... Ein Beitrag von Michael Kommer
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Ei­ne der geo­lo­gi­schen Be­son­der­hei­ten der In­sel Ma­da­gas­kar bil­den die so­ge­nann­ten Tsin­gy; bi­zar­re, auf den ers­ten Blick le­bens­feind­li­che Karst­land­schaf­ten, die aber auf­grund der Un­zu­gäng­lich­keit auch ein Rück­zugs­ge­biet für man­che an­ge­pass­te Spe­zi­es sind. Der Na­me Tsin­gy be­deu­tet im Ma­de­gas­si­schen sov ... mehrEine der geologischen Besonderheiten der Insel Madagaskar bilden die sogenannten Tsingy; bizarre, auf den ersten Blick lebensfeindliche Karstlandschaften, die aber aufgrund der Unzugänglichkeit auch ein Rückzugsgebiet für manche angepasste Spezies sind. Der Name Tsingy bedeutet im Madegassischen soviel wie "auf den Zehenspitzen gehen" oder "wo man nicht barfuß laufen kann", eine treffende Bezeichnung für die zum Teil messerscharfen Gesteinsformationen, die nach oben hin bleistiftdünn und bis zu 20 Meter hoch sein können.

Am bekanntesten und beeindruckendsten sind die Tsingy von Bemaraha im Westen der Insel und die Tsingy von Ankarana im Norden, beides ausgedehnte Karstgebiete. Ebenfalls im Norden, etwas 10 km südlich der Stadt Antsiranana, trifft man auf die Roten Tsingy, die aus der lateritischen Erdschicht ausgewaschen wurden.
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Gu­te Ma­kro­auf­nah­men von win­zi­gen Mi­ne­ra­li­en las­sen sich meist nur über di­gi­ta­le Meh­re­be­nen­fo­to­gra­fie er­rei­chen. Meh­re­re Bil­der wer­den übe­r­ein­an­der ge­legt und die bes­ten Stel­len aus den Bil­dern zu­sam­men ge­rech­net. Hier­zu wird ein Bil­der­s­ta­bel (Stack) in un­ter­schied­li­chen, win­zi­gen Ab­stän­den vom Ob­jek ... mehrGute Makroaufnahmen von winzigen Mineralien lassen sich meist nur über digitale Mehrebenenfotografie erreichen. Mehrere Bilder werden übereinander gelegt und die besten Stellen aus den Bildern zusammen gerechnet. Hierzu wird ein Bilderstabel (Stack) in unterschiedlichen, winzigen Abständen vom Objekt (Mineral) aufgenommen. Da es sehr schwierig und zeitaufwändig ist winzigen Abstände mit der Hand einzustellen, gibt es Geräte die dies automatisiert erledigen. Das Objekt oder die Kamera wird in winzigen Schritten entfernt oder heran geführt und jeweils ein Bild ausgelöst. Eine Stacking-Software wie Helicon-Focus oder CombineZM übernimmt später das Zusammenrechnen der Bilder. Diese Anleitung soll einen kostengünstigen Zugang zu dieser Technik ermöglichen.
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... Die Nut­zung der Zin­ker­ze der La­ger­stät­te Al­ten­berg ist seit 1344 be­legt. Dort wur­de Gal­mei ab­ge­baut, wel­ches schon vor der Er­fin­dung der Di­rekt­ver­hüt­tung von Zin­ker­zen die Mes­sing­her­stel­lung er­mög­lich­te. Die hier be­trach­te­te La­ger­stät­te Al­ten­berg kann al­ler­dings, im Ge­gen­satz zur be­nach­bar­ten La ... mehr... Die Nutzung der Zinkerze der Lagerstätte Altenberg ist seit 1344 belegt. Dort wurde Galmei abgebaut, welches schon vor der Erfindung der Direktverhüttung von Zinkerzen die Messingherstellung ermöglichte. Die hier betrachtete Lagerstätte Altenberg kann allerdings, im Gegensatz zur benachbarten Lagerstätte Gessenich (römisch: Grasciniacum) im Stolberger Raum, nicht bis in die Römerzeit zurück verfolgt werden. Auf den aktuellen topografischen Karten (z.B. Top25 Deutschland, Blatt 5202 Aachen) ist der Altenberg nicht mehr zu finden... ein Beitrag von Norbert Kirchhoff
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Si­de­rit war ne­ben Hä­ma­tit, Li­monit, Goe­thit und Mag­ne­tit im­mer ei­nes der wich­tigs­ten Ei­sen­er­ze, wo­bei es kaum nach­voll­zieh­bar ist, wel­ches die­ser spe­zi­fi­schen Mi­ne­ra­le zu ei­ner be­stimm­ten Zeit ver­hüt­tet wur­de - aus­ge­nom­men, die Über­res­te ur­ge­schicht­li­cher bis an­ti­ker und mit­telal­ter­li­cher Ei­sen­ge­win ... mehrSiderit war neben Hämatit, Limonit, Goethit und Magnetit immer eines der wichtigsten Eisenerze, wobei es kaum nachvollziehbar ist, welches dieser spezifischen Minerale zu einer bestimmten Zeit verhüttet wurde - ausgenommen, die Überreste urgeschichtlicher bis antiker und mittelalterlicher Eisengewinnung sind eng an ein spezifisches Siderit-Vorkommen gebunden.

Im Grunde genommen gibt es für Siderit keine eigene Geschichte, es sei denn, man erforscht sie mit einem interdisziplinären Ansatz im Zusammenspiel von Ethnologen, Montanhistorikern, Geologen und Ingenieuren. Ein Mineralienportrait geschrieben von Peter Seroka
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Zu Be­ginn des Jah­res 1973 ent­deck­te der Sch­muck­stein­sch­lei­fer Phi­lip Ho­bein aus Kir­schwei­ler bei Idar Ober­stein hin­ter dem Re­stau­rant 'Laa­cher Müh­le' ei­ni­ge blaue Kör­ner kri­s­tal­li­ner En­ste­hung. Die­se Kör­ner weck­ten sein In­ter­es­se, zu­mal er schon ei­ni­ge Er­fah­rung im Sch­liff ver­schie­de­ner, nicht als S ... mehrZu Beginn des Jahres 1973 entdeckte der Schmucksteinschleifer Philip Hobein aus Kirschweiler bei Idar Oberstein hinter dem Restaurant 'Laacher Mühle' einige blaue Körner kristalliner Enstehung. Diese Körner weckten sein Interesse, zumal er schon einige Erfahrung im Schliff verschiedener, nicht als Schmucksteine bekannter Mineralien hatte. In seiner Werkstatt versah er diese xenomorphen Körner mit einem Fazettschliff. Das Resultat war die Geburt eines neuen Schmucksteins von saphirblauer Farbe und sehr schöner Transparenz - dem Mineral Hauyn, benannt nach dem französischen Kristallographen R. J. Haüy (1743 bis 1822) (Brunn-Neergard, 1807).

Die umfassenden Daten zu diesem seltenen kubischen Gerüstsilikat der Sodalithgruppe nach der Systematik von STRUNZ, kann dem Mineralien-Steckbrief aus dem Benutzerlexikon unter Hauyn ... ein Beitrag von Ralf Dahlheuser
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Kai­ser Sieg­mund schenk­te sei­nem Kanz­ler Graf Ka­s­par Schlick die Herr­schaft um die Stadt Schla­cken­werth (Ostrov) 1434. Um die­se Zeit dürf­te schon in der Um­ge­bung von Joa­chims­thal ein klei­ner Berg­bau um­ge­gan­gen sein. Die An­sied­lung hieß Kon­rads­grün. Ein Nach­fah­re be­grün­de­te mit an­de­ren zu­sam­men 1515 e ... mehrKaiser Siegmund schenkte seinem Kanzler Graf Kaspar Schlick die Herrschaft um die Stadt Schlackenwerth (Ostrov) 1434. Um diese Zeit dürfte schon in der Umgebung von Joachimsthal ein kleiner Bergbau umgegangen sein. Die Ansiedlung hieß Konradsgrün. Ein Nachfahre begründete mit anderen zusammen 1515 eine erste Gewerkschaft. Wobei 1515 für die ersten Erzfunde steht. 1516 weiß man von reicher Ausbeute an Silber. Dies lockte boom-artig viele Deutsche und Tiroler in das neugegründete Joachimsthal. Graf Schlick ließ zum Schutz die Burg Freudenstein erbauen. 1519 begann er mit der Prägung der Schlicken- bzw. Löwenthaler. Der Begriff des "Thalers" setzte sich von hier aus nicht nur in deutschen Landen, sondern später im "Tholer" - "Dollar" fort. ... Ein Beitrag von Diether G. und Daniel Lunau
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