Mineralienatlas ist seit 2001 die Plattform für an Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Bergbau interessierte Menschen. Wir verfügen über eine umfangreiche Datenbank für Mineralien, Fossilien, Gesteine und deren Standorte. Mineralienatlas beschränkt sich nicht auf einen Ausschnitt, wir bringen Informationen zusammen und informieren umfassend.

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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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Edelsteintage Konstanz
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... Wer das Mi­ne­ral Ce­rus­sit zu­erst ent­deck­te und wo es zu­erst ge­fun­den wur­de, bleibt im Dun­kel der Ge­schich­te. Um dem Kind je­doch ei­nen Na­men zu ge­ben, wird die ers­te Er­wäh­nung dem Re­nais­san­ce­ge­lehr­ten Con­rad Ges­ner an­ge­tra­gen - was je­doch nicht be­deu­tet, dass die­ser das Mi­ne­ral ent­deck­te oder zu­er ... mehr... Wer das Mineral Cerussit zuerst entdeckte und wo es zuerst gefunden wurde, bleibt im Dunkel der Geschichte. Um dem Kind jedoch einen Namen zu geben, wird die erste Erwähnung dem Renaissancegelehrten Conrad Gesner angetragen - was jedoch nicht bedeutet, dass dieser das Mineral entdeckte oder zuerst beschrieb. (Gesner (1516 bis 1565) gilt als der berühmteste und wichtigste Naturforscher und Gelehrter der Schweiz).

Tatsache ist, dass Cerussit (und Hydrocerussit) schon in der Antike den damaligen Bergleuten bekannt war; besonders in den Gruben von Lavrion in Griechenland sowie aus den reichen Blei-und Silberminen in Sardinien. Cerussit ist ein sehr häufiges Mineral, welches sich in den Oxidationszonen aus Galenit und carbonathaltigren Wässern bildete ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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... ist ein spe­zi­el­les Licht­mi­kros­kop, wel­ches li­near po­la­ri­sier­tes Licht mit Po­la­ri­sa­to­ren er­zeugt und ana­ly­siert. So wird die Dop­pel­b­re­chung bei op­tisch an­i­so­tro­pen Mi­ne­ra­len deut­lich sicht­bar, aber auch op­ti­sche Ak­ti­vi­tä­ten kön­nen be­stimmt wer­den.. Es di­ent Pe­tro­gra­phen für die kri­s­tall­op­ti­sche A ... mehr... ist ein spezielles Lichtmikroskop, welches linear polarisiertes Licht mit Polarisatoren erzeugt und analysiert. So wird die Doppelbrechung bei optisch anisotropen Mineralen deutlich sichtbar, aber auch optische Aktivitäten können bestimmt werden.. Es dient Petrographen für die kristalloptische Analyse (das mikroskopische Studium) der Gesteine, ihrer Minerale und ihres Gefüges.

Durchsichtige Minerale der Gesteine werden in Dünnschliffen (ca. 0,02 mm) oder als Pulver untersucht. Zu den optischen Eigenschaften, die in dem zu untersuchenden Mineral bestimmt werden können, gehört neben dem Brechungsindex oder den Hauptbrechungsindizes auch die Doppelbrechung (Birefringenz), welche mit Hilfe des Polarisationsmikroskopes im durchfallenden Licht bestimmt wird.

Wichtiges Zubehör ist der Universaldrehtisch mit Achse (u.a. 4-achsig) normal zum Schliff, Hilfs-, Vertikal- und Horizontalachse. Mit dieser Methode können selbst kleinste Kristallkörner von einigen hundertstel Millimetern, die in Dünnschliffen als durchsichtige Einschlüsse vorkommen, genau ...
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Mi­ne­ra­li­en­por­trait Gra­natDieses Portrait beschäftigt sich hauptsächlich mit den sechs klassischen Granaten, ihrer erstaunlichen Geschichte, den weltweit bekanntesten Vorkommen und Lagerstätten sowie ihrer Verwendung als Edelsteine oder Schleifmittel. Ein Kapitel behandelt die immer noch verbreitete Annahme, dass es keine blauen Granate gäbe und deren Widerlegung durch neue Funde; ein weiteres Kapitel informiert über synthetische Granate.
In diesem Portrait werden jedoch auch, vordergründig, die unterschiedlichen Auffassungen, abweichende Gruppierungen und alte und unnötige Begriffe betrachtet, welche letztlich auf einen gemeinsamen Nenner gebracht oder beendet wurden.

Im Jahr 2012 definierte die IMA (CNMC) Granate als Mitglieder der Granat-Supergruppe, in welche alle Mineralien enthalten sind, welche mit Granat isostrukturell sind, ohne Rücksicht darauf, welche Elememte die vier Gitterplätze einnehmen; d.h., in der Supergruppe sind verschiedene chemische Klassen vertreten. Die große Granat-Supergruppe umfasst Mineralien mit der gleichen Struktur wie die klassischen Granate, beinhaltet jedoch Mineralien, welche keine Silikate sind, sowie kubische und pseudokubische Nesosilikate, Oxide, Hydroxide, Halide, Arsenate, Vanadate und Mitglieder mit TO4, wobei T = Si, Al, Fe, Ti, P, As, Te sein kann.

Mit der Publikation der neuen Nomenklatur der Granat-Supergruppe, hat der bisherige Begriff „Granatgruppe“ nicht mehr seine ursprüngliche Bedeutung und der Arbeitsbegriff „Granat-Superstrukturgruppe“ wurde durch „Granat-Supergruppe“ ersetzt.

Es gibt zur Zeit (Status 12/2012) 32 anerkannte Spezies sowie 5 zusätzliche Spezies (Kandidaten), welche weitergehend untersucht werden müssen, um anerkannt zu werden. 29 Spezies gehören zu einer von 5 Gruppen: Der tetragonalen Henritermierit-Gruppe und der isometrischen Bitikelit-, Schorlomit-, Granat- und Berzeliitgruppen mit einet totalen Ladung von Z = 8(Silikate), 9(Oxide), 10(Silikat), 12(Silikate und 15(Vanadate, Arsenate). 3 Spezies sind singuläre Vertreter potentieller Gruppen, in welchen Z vakant oder durch monovalente (Halide, Hydroxide) oder bivalente (Oxide) Kationen besetzt ist.

Eine dieser 5 Gruppen ist die Granatgruppe, welche aus den klassischen sechs Granaten Pyrop, Grossular, Spessartin, Almandin, Uvarovit and Andradit plus acht selteneren Granaten wie Menzerit-(Y), Eringait, Goldmanit, Momoiit, Knorringit, Calderit, Majorie and Morimotoit besteht. Diese Granate sind Silikate und bilden eine wichtige Gruppe gesteinsbildender Mineralien. Klassische Granate stellen eine komplexe Gruppe von Mischsilikaten mit isomorphen Kristallen dar.
Die­ses Por­trait be­schäf­tigt sich haupt­säch­lich mit den sechs klas­si­schen Gra­na­ten, ih­rer er­staun­li­chen Ge­schich­te, den welt­weit be­kann­tes­ten Vor­kom­men und La­ger­stät­ten so­wie ih­rer Ver­wen­dung als Edel­stei­ne oder Sch­leif­mit­tel. Ein Ka­pi­tel be­han­delt die im­mer noch ver­b­rei­te­te An­nah­me, dass es kei­ne bl ... mehrDieses Portrait beschäftigt sich hauptsächlich mit den sechs klassischen Granaten, ihrer erstaunlichen Geschichte, den weltweit bekanntesten Vorkommen und Lagerstätten sowie ihrer Verwendung als Edelsteine oder Schleifmittel. Ein Kapitel behandelt die immer noch verbreitete Annahme, dass es keine blauen Granate gäbe und deren Widerlegung durch neue Funde; ein weiteres Kapitel informiert über synthetische Granate.
In diesem Portrait werden jedoch auch, vordergründig, die unterschiedlichen Auffassungen, abweichende Gruppierungen und alte und unnötige Begriffe betrachtet, welche letztlich auf einen gemeinsamen Nenner gebracht oder beendet wurden.

Im Jahr 2012 definierte die IMA (CNMC) Granate als Mitglieder der Granat-Supergruppe, in welche alle Mineralien enthalten sind, welche mit Granat isostrukturell sind, ohne Rücksicht darauf, welche Elememte die vier Gitterplätze einnehmen; d.h., in der Supergruppe sind verschiedene chemische Klassen vertreten. Die große Granat-Supergruppe umfasst Mineralien mit der gleichen Struktur wie die klassischen Granate, beinhaltet jedoch Mineralien, welche keine Silikate sind, sowie kubische und pseudokubische Nesosilikate, Oxide, Hydroxide, Halide, Arsenate, Vanadate und Mitglieder mit TO4, wobei T = Si, Al, Fe, Ti, P, As, Te sein kann.

Mit der Publikation der neuen Nomenklatur der Granat-Supergruppe, hat der bisherige Begriff „Granatgruppe“ nicht mehr seine ursprüngliche Bedeutung und der Arbeitsbegriff „Granat-Superstrukturgruppe“ wurde durch „Granat-Supergruppe“ ersetzt.

Es gibt zur Zeit (Status 12/2012) 32 anerkannte Spezies sowie 5 zusätzliche Spezies (Kandidaten), welche weitergehend untersucht werden müssen, um anerkannt zu werden. 29 Spezies gehören zu einer von 5 Gruppen: Der tetragonalen Henritermierit-Gruppe und der isometrischen Bitikelit-, Schorlomit-, Granat- und Berzeliitgruppen mit einet totalen Ladung von Z = 8(Silikate), 9(Oxide), 10(Silikat), 12(Silikate und 15(Vanadate, Arsenate). 3 Spezies sind singuläre Vertreter potentieller Gruppen, in welchen Z vakant oder durch monovalente (Halide, Hydroxide) oder bivalente (Oxide) Kationen besetzt ist.

Eine dieser 5 Gruppen ist die Granatgruppe, welche aus den klassischen sechs Granaten Pyrop, Grossular, Spessartin, Almandin, Uvarovit and Andradit plus acht selteneren Granaten wie Menzerit-(Y), Eringait, Goldmanit, Momoiit, Knorringit, Calderit, Majorie and Morimotoit besteht. Diese Granate sind Silikate und bilden eine wichtige Gruppe gesteinsbildender Mineralien. Klassische Granate stellen eine komplexe Gruppe von Mischsilikaten mit isomorphen Kristallen dar.
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Beim An­ti­lo­pe Can­yon han­delt es sich um ei­ne in Jahr­tau­sen­den aus Na­va­jo Sand­stein her­aus ge­spül­te Schlucht, die durch ih­re ge­schwun­gen For­men und Licht­spie­le ei­nen be­son­de­ren Reiz auf den Be­trach­ter aus­übt. Bes­te Zeit für ei­nen Be­such ist Mit­tag bis Nach­mit­tag, da dann das Bes­te Farb­spiel zu be­o­bac ... mehrBeim Antilope Canyon handelt es sich um eine in Jahrtausenden aus Navajo Sandstein heraus gespülte Schlucht, die durch ihre geschwungen Formen und Lichtspiele einen besonderen Reiz auf den Betrachter ausübt. Beste Zeit für einen Besuch ist Mittag bis Nachmittag, da dann das Beste Farbspiel zu beobachten ist. Ein Besuch sollte nur bei strahlendem Sonnenschein vorgenommen werden, da nur dann die farblichen Differenzen von violett bis leuchtendem Orange richtig zur Geltung kommen. Die unterschiedliche Lichtintensität im Canyon vermittelt den Eindruck von verschiedenfarbigem Sandstein...
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Un­ter den klas­si­schen Fund­s­tel­len für Azu­rit nimmt die Kup­fer­erz­la­ger­stät­te Ch­es­sy-les-Mi­nes nord­west­lich von Ly­on ei­ne ho­hen Stel­len­wert ein. Die­se Azu­ri­te sind un­ter Samm­lern als "Ch­es­sy­lith" be­kannt. Erst seit ei­ni­gen Jah­ren kom­men aus Chi­na Stu­fen auf den Samm­ler­markt, die an die Stü­cke aus Ches ... mehrUnter den klassischen Fundstellen für Azurit nimmt die Kupfererzlagerstätte Chessy-les-Mines nordwestlich von Lyon eine hohen Stellenwert ein. Diese Azurite sind unter Sammlern als "Chessylith" bekannt. Erst seit einigen Jahren kommen aus China Stufen auf den Sammlermarkt, die an die Stücke aus Chessy in etwa heranreichen. Chessy-Azurite besitzen bei Sammlern einen mindestens ebenso hohen Stellenwert wie Stücke aus Tsumeb, sind aber seltener und, in guter Qualität, unbezahlbar geworden. Funde werden, in bescheidenem Ausmaß, noch in den alten Halden getätigt. Die Größe der heute noch zu findenden Stücke haben in etwa den Durchmesser von Haselnüssen. Die Halden befinden sich in Privatbesitz und die Suche ist auf einen französischen Sammlerkreis begrenzt. Selten tauchen auf Börsen kleinere Stücke auf und Besitzer von Chessylithen trennen sich ...
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Py­ro­mor­phit war, be­vor er sei­nen Na­men er­hielt, schon seit Jahr­hun­der­ten als Grün-, Braun-, Bunt­b­lei­erz oder Po­ly­chrom be­kannt. Sehr gu­te Stu­fen aus Frei­berg, Claus­thal, Dorn­bach und Pri­bram sch­mück­ten die da­ma­li­gen Mi­ne­ra­li­en­ka­bi­net­te von Jo­hann Rich­ter, Karl Pabst von Ohain, Chris­ti­an Lud­wig Stieg ... mehrPyromorphit war, bevor er seinen Namen erhielt, schon seit Jahrhunderten als Grün-, Braun-, Buntbleierz oder Polychrom bekannt. Sehr gute Stufen aus Freiberg, Clausthal, Dornbach und Pribram schmückten die damaligen Mineralienkabinette von Johann Richter, Karl Pabst von Ohain, Christian Ludwig Stieglitz, Caroline Louise von Baden, Johann Wolfgang von Goethe, Abraham Gottlob Werner, Ignaz von Born, Sigmund Zois und anderen prominenten Sammlern des 18. bis frühen 19. Jahrhunderts. Die erste chemische Analyse unternahm M.H. Klaproth im Jahr 1784; der Name Pyromorphit, aus dem griechischen "Pyros" für Feuer und "Morphos" für Gestalt, wurde von J.F.L. Hausmann 1813 vergeben. Der Grund für diese eigenartige ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Am 13. Mai 1683 wur­de laut dem Mu­tungs­re­gis­ter des Fürs­ten­tums Wal­deck ei­ne Mu­tung in der al­ten „Sil­berk­uh­le“ auf Blei, Gold, Sil­ber und was sonst der Herr so be­schert, ver­lie­hen. Die Gru­be wur­de von Ber­g­leu­ten aus Claus­thal im Harz be­trie­ben. Es wur­de über und auch Un­ter­ta­ge, wahr­schein­lich sil­berh ... mehrAm 13. Mai 1683 wurde laut dem Mutungsregister des Fürstentums Waldeck eine Mutung in der alten „Silberkuhle“ auf Blei, Gold, Silber und was sonst der Herr so beschert, verliehen. Die Grube wurde von Bergleuten aus Clausthal im Harz betrieben. Es wurde über und auch Untertage, wahrscheinlich silberhaltiger Bleiglanz abgebaut. 1747 gab es nochmals einen Hinweis auf den dortigen Bergbau. Die Brüder Götte aus Giershagen schürften dann um 1890 in der Gegend nach Erzen und wurden in der Silberkuhle fündig. Sie fanden in dem Schreinermeister Jung aus dem Hannöverschen einen Geldgeber der 30.000 Mark in den Bergbau steckte. Im Jahre 1893 erfolgte die Verleihung und ein Jahr später 1894 die Vereinigung der Bergwerksfelder „Mathias 1 bis 12“ zu einem Bergwerksfeld. - Ein Bericht von Ingo Löffler
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