Mineralienatlas ist seit 2001 die Plattform für an Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Bergbau interessierte Menschen. Wir verfügen über eine umfangreiche Datenbank für Mineralien, Fossilien, Gesteine und deren Standorte. Mineralienatlas beschränkt sich nicht auf einen Ausschnitt, wir bringen Informationen zusammen und informieren umfassend.

Um unsere Informationen stetig vervollständigen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung. Bei uns kann und soll jeder mitmachen. Derzeit nutzen und erweitern 10586 Mitglieder den Mineralienatlas kontinuierlich. Jeden Monat nutzen hunderttausende Besucher unsere Webseite als Informationsquelle.
 
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
https://fossilsworldwide.de/
https://www.lithomania.de
Edelsteintage Konstanz
https://vfmg.de/der-aufschluss/
https://crystalparadise.de/
https://www.juwelo.de
 
Die Ge­schich­te der Pfor­te-Fluo­ri­te ist ei­nes der span­nen­den Ka­pi­tel der Mi­ne­ra­lo­gie. Die­se Fluo­ri­te ha­ben mich fas­zi­niert, seit ich in den frühen 1970er Jah­ren in ei­nem Sch­muck- und Mi­ne­ra­li­en­la­den in Mün­chen die ers­ten grü­nen "South Af­ri­can eme­ralds", die sog. "grü­nen süd­a­fri­ka­ni­schen Sma­rag­de" von ... mehrDie Geschichte der Pforte-Fluorite ist eines der spannenden Kapitel der Mineralogie. Diese Fluorite haben mich fasziniert, seit ich in den frühen 1970er Jahren in einem Schmuck- und Mineralienladen in München die ersten grünen "South African emeralds", die sog. "grünen südafrikanischen Smaragde" von der Pforte in Form eines prächtigen Colliers in der Hand hielt, ohne zu ahnen, dass diese „Smaragde“ in Wirklichkeit grüne geschliffene Fluorite waren. Eine erste Stufe mit dunkelvioletten Fluoritoktaedern mit der Fundortangabe "Pforte" habe ich 1973 bei Walter Khan in Wedesbüttel erstanden, diese aber in Unwissenheit ihrer geschichtlichen Bedeutung irgendwann in Spanien vertauscht. Die schönsten Pforte-Fluorite allerdings konnte ich während der Vorbereitungsarbeit zu einer großen mineralogischen Namibia-Reise im Jahr 1998 in einer bedeutenden deutschen Namibia-Sammlung bestaunen. Zu dieser Zeit gehörte Fluorit zu meinen bevorzugten Mineralien. Ich kannte nicht nur unzählige weltweite Vorkommen, sondern hatte in vielen Jahren selbst eine umfassende Fluoritsammlung aufgebaut. Solche Fluorite jedoch, wie ich sie in dieser Sammlung sah, waren mir bisher in dieser Schönheit nicht untergekommen, leider gab es zu der Herkunft dieser Kristalle so gut wie keine Informationen und – wie leicht zu erraten - leider auch keine Stufen auf dem Markt. - Ein Bericht von Peter Seroka
Appetithäppchen Bild
Als Sel­te­ne Er­den wer­den die che­mi­schen Ele­men­te der 3. Grup­pe des Pe­rio­den­sys­tems (Scan­di­um Z=21), Yt­tri­um (Z=39), Lant­han (Z=57)(2) - mit Aus­nah­me von Ac­ti­ni­um und La­w­ren­ci­um) und die Lant­ha­no­i­de(1) (Z = 58 - 71) be­zeich­net – ins­ge­s­amt al­so 17 Ele­men­te. Nach den De­fini­tio­nen der an­or­ga­ni­schen No­me ... mehrAls Seltene Erden werden die chemischen Elemente der 3. Gruppe des Periodensystems (Scandium Z=21), Yttrium (Z=39), Lanthan (Z=57)(2) - mit Ausnahme von Actinium und Lawrencium) und die Lanthanoide(1) (Z = 58 - 71) bezeichnet – insgesamt also 17 Elemente. Nach den Definitionen der anorganischen Nomenklatur heißt diese Gruppe chemisch ähnlicher Elemente Metalle der Seltenen Erden. Mit Ausnahme von Promethium kommen viele der Seltenen Erden in der Natur vergesellschaftet vor, wobei die wichtigsten in den Mineralien Allanit, Bastnäsit, Betafit, Gadolinit, Monazit, Pyrochlor und Thorit vertreten sind.

Seltene Erden - an diesem Begriff stimmt eigentlich nichts: Erstens handelt es sich um chemische Elemente in Form von Metallen und keine "Erden" und zweitens finden sich diese Elemente fast überall in der Erdkruste. Selten sind jedoch wirtschaftlich auszubeutende Vorkommen, bei denen die Konzentration über einem Prozent liegt. Lesen Sie weiter in diesem Portrait verfasst von Peter Seroka.
Appetithäppchen Bild
... Wer das Mi­ne­ral Ce­rus­sit zu­erst ent­deck­te und wo es zu­erst ge­fun­den wur­de, bleibt im Dun­kel der Ge­schich­te. Um dem Kind je­doch ei­nen Na­men zu ge­ben, wird die ers­te Er­wäh­nung dem Re­nais­san­ce­ge­lehr­ten Con­rad Ges­ner an­ge­tra­gen - was je­doch nicht be­deu­tet, dass die­ser das Mi­ne­ral ent­deck­te oder zu­er ... mehr... Wer das Mineral Cerussit zuerst entdeckte und wo es zuerst gefunden wurde, bleibt im Dunkel der Geschichte. Um dem Kind jedoch einen Namen zu geben, wird die erste Erwähnung dem Renaissancegelehrten Conrad Gesner angetragen - was jedoch nicht bedeutet, dass dieser das Mineral entdeckte oder zuerst beschrieb. (Gesner (1516 bis 1565) gilt als der berühmteste und wichtigste Naturforscher und Gelehrter der Schweiz).

Tatsache ist, dass Cerussit (und Hydrocerussit) schon in der Antike den damaligen Bergleuten bekannt war; besonders in den Gruben von Lavrion in Griechenland sowie aus den reichen Blei-und Silberminen in Sardinien. Cerussit ist ein sehr häufiges Mineral, welches sich in den Oxidationszonen aus Galenit und carbonathaltigren Wässern bildete ... Ein Beitrag von Peter Seroka
Appetithäppchen Bild
.... "Aus den Ei­sen­gru­ben kommt das für den Waf­f­en­trä­ger ex­zel­len­tes­te und das per­ver­ses­te Ge­schenk. Wir pflü­gen mit die­sem Ge­schenk die Er­de, wir pflan­zen die Sträu­cher, wir be­ar­bei­ten die Bö­den der Fel­der, wir bau­en mit die­ser Waf­fe Häu­ser, zer­klop­fen Stei­ne und ver­wen­den das Ei­sen auf viel­fa­che ... mehr .... "Aus den Eisengruben kommt das für den Waffenträger exzellenteste und das perverseste Geschenk. Wir pflügen mit diesem Geschenk die Erde, wir pflanzen die Sträucher, wir bearbeiten die Böden der Felder, wir bauen mit dieser Waffe Häuser, zerklopfen Steine und verwenden das Eisen auf vielfache Weise. Doch mit dem gleichen Geschenk streiten wir, führen wir Kriege und plündern; wir verwenden es nicht nur aus der Nähe, sondern lassen es über weite Strecken fliegen, aus Schießscharten, mit kräftigen Händen, als gefiederte Pfeile. Nach meiner Meinung ist das Eisen das sittenloseste Ding, welches dem menschlichen Geist entsprang. Und damit der Tod noch schneller eintritt, gaben wir ihm eiserne Flügel. Aus all diesen Gründen trägt der Mensch die Schuld und nicht die Natur." - Ein Mineralienportrait geschrieben von Peter Seroka
Appetithäppchen Bild
Zur Prä­sen­ta­ti­on be­son­ders sc­hö­ner Mi­ne­ra­li­en­stu­fen wer­den ger­ne Stu­fen auf tran­s­pa­ren­te So­ckel aus Kunst­stoff in die Vi­tri­ne ge­s­tellt. Die So­ckel, die sich üb­li­cher­wei­se auf dem Markt be­fin­den (Mi­ne­ra­li­en­bör­sen oder div. Zu­be­hör­ge­schäf­te im In­ter­net), sind prak­tisch im­mer aus Ple­xi­glas her­ge­s­tellt. ... mehrZur Präsentation besonders schöner Mineralienstufen werden gerne Stufen auf transparente Sockel aus Kunststoff in die Vitrine gestellt. Die Sockel, die sich üblicherweise auf dem Markt befinden (Mineralienbörsen oder div. Zubehörgeschäfte im Internet), sind praktisch immer aus Plexiglas hergestellt. Die Preise variieren von Anbieter zu Anbieter.

In der folgenden Anleitung soll gezeigt werden, dass man aus geschnittenen Rohlingen mit einfachen Mitteln solche Sockel selbst hergestellt werden können.
Appetithäppchen Bild
 
https://www.mineralbox.biz
hausen - Mineraliengrosshandel.com
https://www.mineral-bosse.de
https://www.edelsteine-neuburg.de
Mineralien Kalender
https://www.chiemgauer-mineralien-fossiliensammler.de/