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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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Der ehe­ma­li­ge Ei­sen­ham­mer zu Heim­bu­chen­thal hat ei­ne sehr in­ter­es­san­te Ge­schich­te vor­zu­wei­sen. Das An­fang des 18. Jahr­hun­derts er­rich­te­te Ham­mer­werk ge­lang­te En­de des 18. Jahr­hun­derts in den Be­sitz der Fa­mi­lie Rex­roth, un­ter de­ren Füh­rung der Be­trieb zur vol­len Blü­te kam. Die Guts­her­ren zeig­ten ein ... mehrDer ehemalige Eisenhammer zu Heimbuchenthal hat eine sehr interessante Geschichte vorzuweisen. Das Anfang des 18. Jahrhunderts errichtete Hammerwerk gelangte Ende des 18. Jahrhunderts in den Besitz der Familie Rexroth, unter deren Führung der Betrieb zur vollen Blüte kam. Die Gutsherren zeigten ein hohes soziales Engagement, das sich in der Vergütung der Arbeiter, aber auch im Ausbau der Zufahrtswege widerspiegelte. Auf dem Hammergut wurden in der eigens errichteten Schule bis zu 30 Kinder unterrichtet. Auf einem, von Eichen umgebenen, Friedhof wurden die verstorbenen Gutsherren und deren Angehörigen bestattet. Im Jahre 1891 wurde der Betrieb eingestellt und das Hammergut wurde in ein Hofgut umgewandelt. Von dem Industriedenkmal sind bis auf die Großschmiede heute noch alle Gebäude in einem sehr guten Zustand.
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1908 Ent­de­ckung der Mag­ne­sit­la­ger­stät­te auf der Mill­stät­ter Al­pe in Kärn­ten durch den Berg­bauin­ge­nieur Jo­sef Hör­ha­ger. Der Deutsch-Ame­ri­ka­ner Emil Win­ter er­wirbt die Schür­f­rech­te und grün­det die Au­s­tro-Ame­ri­can Mag­ne­si­te Group, die in Ra­denthein mit der Er­rich­tung ei­nes be­acht­li­chen Mag­ne­sit­wer­kes b ... mehr1908 Entdeckung der Magnesitlagerstätte auf der Millstätter Alpe in Kärnten durch den Bergbauingenieur Josef Hörhager. Der Deutsch-Amerikaner Emil Winter erwirbt die Schürfrechte und gründet die Austro-American Magnesite Group, die in Radenthein mit der Errichtung eines beachtlichen Magnesitwerkes begann.
1925 wurden die Magnesit-Lagerstätten am Weißenstein und der Rettenwand bei Hochfilzen in Tirol entdeckt.
1928 sicherte sich die Austro-American Magnesite Group die Abbaurechte dafür und fusionierte mit der Allgemeinen Automobil G.m.b.H. in Wien zur Austro-American Magnesite Company. Im gleichen Jahr wurde mit dem Abbau im Untertagebetrieb begonnen.
bis circa 1930 konnte man von einem österreichischen Magnesit Monopol sprechen... Ein Beitrag von Michael Kommer
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Mi­ne­ra­li­en­por­trait Ara­gonitAragonit besteht wie Calcit aus Calciumcarbonat. Das Mineral unterscheidet sich jedoch von Calcit durch seine interne Kristallstruktur. Während das Kristallsystem von Calcit trigonal ist, ist das von Aragonit rhombisch. Dichte Massen kleiner Aragonitkristalle sind schwierig von Calcit zu unterscheiden, werden sie jedoch größer, zeigen sie einen deutlich unterschiedlichen Habitus. Aragonitkristalle sind meist lang und nadelig, wohingegen Calcitkristalle eher stummelig sind oder sogen. „Hundezahn-Calcite“ zu bilden. Die Calcitkristalle sind oft rhomboedrisch, doch - Calcit ist ein Verwandlungskünster – kann das Mineral sehr kapriziös sein, wenn es zur äußeren Form kommt. Büschel nadeliger Aragonitkristalle sind auch als Frostwerk bekannt.

So mancher Mineraloge wäre ärgerlich, wenn man ihn daran erinnert, dass Aragonit und Calcit in vielen Höhlen glückliche Bettgenossen sind. Er wird auf seine Phasendiagramme verweisen und auf ihnen herumdeuteln, als wären es heilige Schriften und darauf bestehen, dass Aragonit bei solch niedrigen Drücken und Temperaturen auf keinen Fall stabil sein kann. Doch selbst in dem Moment, während er all dies zu erklären versucht, wachsen Aragonite weiter in alle Richtungen, trotzen der Schwerkraft, offensichtlich, um die Gesetze der Chemie und Physik herauszufordern. Ihr Geheimnis ist ein Kristallisationtrick, den man als „Magnesium-Vergiftung" (magnesium poisoning) bezeichnet.

Lesen Sie weiter in diesem spannenden Portrait von Peter Seroka.
Ara­gonit be­steht wie Cal­cit aus Cal­ci­um­car­bo­nat. Das Mi­ne­ral un­ter­schei­det sich je­doch von Cal­cit durch sei­ne in­ter­ne Kri­s­tall­struk­tur. Wäh­rend das Kri­s­tall­sys­tem von Cal­cit tri­go­nal ist, ist das von Ara­gonit rhom­bisch. Dich­te Mas­sen klei­ner Ara­gonit­kri­s­tal­le sind schwie­rig von Cal­cit zu un­ter­scheid ... mehrAragonit besteht wie Calcit aus Calciumcarbonat. Das Mineral unterscheidet sich jedoch von Calcit durch seine interne Kristallstruktur. Während das Kristallsystem von Calcit trigonal ist, ist das von Aragonit rhombisch. Dichte Massen kleiner Aragonitkristalle sind schwierig von Calcit zu unterscheiden, werden sie jedoch größer, zeigen sie einen deutlich unterschiedlichen Habitus. Aragonitkristalle sind meist lang und nadelig, wohingegen Calcitkristalle eher stummelig sind oder sogen. „Hundezahn-Calcite“ zu bilden. Die Calcitkristalle sind oft rhomboedrisch, doch - Calcit ist ein Verwandlungskünster – kann das Mineral sehr kapriziös sein, wenn es zur äußeren Form kommt. Büschel nadeliger Aragonitkristalle sind auch als Frostwerk bekannt.

So mancher Mineraloge wäre ärgerlich, wenn man ihn daran erinnert, dass Aragonit und Calcit in vielen Höhlen glückliche Bettgenossen sind. Er wird auf seine Phasendiagramme verweisen und auf ihnen herumdeuteln, als wären es heilige Schriften und darauf bestehen, dass Aragonit bei solch niedrigen Drücken und Temperaturen auf keinen Fall stabil sein kann. Doch selbst in dem Moment, während er all dies zu erklären versucht, wachsen Aragonite weiter in alle Richtungen, trotzen der Schwerkraft, offensichtlich, um die Gesetze der Chemie und Physik herauszufordern. Ihr Geheimnis ist ein Kristallisationtrick, den man als „Magnesium-Vergiftung" (magnesium poisoning) bezeichnet.

Lesen Sie weiter in diesem spannenden Portrait von Peter Seroka.
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Die Uran­erz­gän­ge des Krun­kel­bach­ta­les lie­gen am Nord­hang des Krun­kel­ba­ches im Ein­zugs­ge­biet des Feld­ber­ges, un­ter­halb des Ra­ben­fel­sens in 955 m Höhe. Es han­delt sich um die Gän­ge 1, 2, 12 und 13 so­wie den un­bau­wür­di­gen Wald­sch­rat­gang und ein na­he des Mund­lo­ches von Stol­len II in den 1960-er Jah­ren e ... mehrDie Uranerzgänge des Krunkelbachtales liegen am Nordhang des Krunkelbaches im Einzugsgebiet des Feldberges, unterhalb des Rabenfelsens in 955 m Höhe. Es handelt sich um die Gänge 1, 2, 12 und 13 sowie den unbauwürdigen Waldschratgang und ein nahe des Mundloches von Stollen II in den 1960-er Jahren erschürftes kupferreiches Gangtrum (Torbernit, Cuprosklodowskit neben Cu-Sulfiden!!!) von Gang 12 (Markl & Wolfsried, 2011). Daneben treten noch unterschiedlich stark erzführende Trümer auf.

Menzenschwand, ist heute ein beschauliches Dorf, das vor allem vom Tourismus lebt und zu St. Blasien gehört. Menzenschwand umfasst das Gebiet von der Menzenschwander Kluse im Süden an der Straße Bernau-St. Blasien über die Höhen zwischen dem Ort und Äule am Schluchsee bis zum Talschluss der Menzenschwander Alb nördlich des Ortes. Im Westen reicht Menzenschwand mit dem Krunkelbachtal bis ins Gebiet des Feldberges (1495 m) hinein. Der Ort besteht aus den Ortsteilen Vorderdorf und ... ein Beitrag von Sebastian Möller
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Das Chi­bi­ny-Mas­siv auf der rus­si­schen Hal­b­in­sel Ko­la, das ei­ne Fläche von über 1300 km² ein­nimmt, liegt zwi­schen den Se­en Iman­d­ra im Wes­ten und Um­bo­ze­ro im Os­ten. Höchs­ter Berg ist der Tchas­na­ch­orr mit fast 1200 m. Im Os­ten lie­gen die Tä­ler der Flüs­se Tul­jok, Vuon­n­e­miok und Mai­vai­ta­jok.

Ei­ne vie ... mehrDas Chibiny-Massiv auf der russischen Halbinsel Kola, das eine Fläche von über 1300 km² einnimmt, liegt zwischen den Seen Imandra im Westen und Umbozero im Osten. Höchster Berg ist der Tchasnachorr mit fast 1200 m. Im Osten liegen die Täler der Flüsse Tuljok, Vuonnemiok und Maivaitajok.

Eine vielfältige Vegetation reicht von einer lichten Fichten-Birken-Taiga über Wald- und Strauchtundra bis hin zur Flechtentundra und zu steinigem Ödland. Dabei nehmen letztgenannte Zonen einen großen Teil des kristallinen Chibiny-Massivs ein...
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