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Mi­ne­ra­li­en­por­trait Oli­vinOlivin ist kein eigenständiges Mineral, sondern ein Mischglied der Mischserie Fayalith-Forsterit und gehört zur Olivingruppe, deren Endglieder Calcio-Olivin und Tephroit sind. Forsterit ist ein Magnesiumsilikat; Fayalith ein Eisensilikat . Wird gemeinhin von Olivin gesprochen, handelt es sich meist um einen mehr oder weniger eisenhaltigen Forsterit. Die Farbe von Olivin ist im allgemeinen gelblichgrün, olivgrün bis schwarzgrün.

Olivin ist eines der häufigsten Silikate und eines der wichtigsten gesteinsbildenden Minerale. Olivin führende Gesteine bilden den Hauptbestandteil des oberen Erdmantels. Durch vulkanische Eruptionen werden nicht selten Fragmente des oberen Erdmantels als Xenolithe an die Erdoberfläche transportiert. Dies ist unaufgeschmolzenes Material aus dem Erdmantel in ca. 60 km Tiefe, d.h. peridotitische Gesteine wie Dunite oder Lherzolithe, Peridotitbruchstücke oder sogenannte "Olivinknollen" (Einschlüsse in Vulkaniten meist alkalibasaltischer Zusammensetzung) oder "Olivinbomben" (Auswürflinge), welches vom flüssigen Magma mit an die Erdoberfläche gerissen und in Lockergestein abgelagert wurde.

Olivin ist seit dem Altertum bekannt und ein begehrter Edelstein, welcher als Topazion oder Chrysolith bereits von den Ägyptern und Israeliten geschätzt und von den Phöniziern gehandelt wurde. Im Mittelalter gelangte das dann als Peridot bezeichnete grüne Juwel durch die Templer nach Europa und wurde für Pretiosen und für Kirchenschätze verwendet. Zwischen dem ausgehenden Mittelalter und dem Beginn der Neuzeit geriet der Olivin jedoch außer Mode, was nicht unwesentlich durch den Wegfall der wichtigsten, aber mittlerweile erschöpften Lagerstätte im Roten Meer bedingt war. Seitdem jedoch im letzten Jahrhundert größere schleifwürdige Peridotmengen aus Myanmar auf den Markt gelangten und im letzten Jahrzehnt des 20. Jh. spektakuläre Funde ungewöhnlich großer Peridotkristalle in Pakistan gemacht wurden, hat das klassische Mineral Olivin erneut Liebhaber gefunden und wird als Edelstein zu hohen Preisen gehandelt.
Oli­vin ist kein ei­gen­stän­di­ges Mi­ne­ral, son­dern ein Misch­g­lied der Misch­se­rie Fa­ya­lith-Fors­te­rit und ge­hört zur Oli­vin­grup­pe, de­ren End­g­lie­der Cal­cio-Oli­vin und Te­ph­roit sind. Fors­te­rit ist ein Mag­ne­si­um­si­li­kat; Fa­ya­lith ein Ei­sen­si­li­kat . Wird ge­mein­hin von Oli­vin ge­spro­chen, han­delt es sich meist ... mehrOlivin ist kein eigenständiges Mineral, sondern ein Mischglied der Mischserie Fayalith-Forsterit und gehört zur Olivingruppe, deren Endglieder Calcio-Olivin und Tephroit sind. Forsterit ist ein Magnesiumsilikat; Fayalith ein Eisensilikat . Wird gemeinhin von Olivin gesprochen, handelt es sich meist um einen mehr oder weniger eisenhaltigen Forsterit. Die Farbe von Olivin ist im allgemeinen gelblichgrün, olivgrün bis schwarzgrün.

Olivin ist eines der häufigsten Silikate und eines der wichtigsten gesteinsbildenden Minerale. Olivin führende Gesteine bilden den Hauptbestandteil des oberen Erdmantels. Durch vulkanische Eruptionen werden nicht selten Fragmente des oberen Erdmantels als Xenolithe an die Erdoberfläche transportiert. Dies ist unaufgeschmolzenes Material aus dem Erdmantel in ca. 60 km Tiefe, d.h. peridotitische Gesteine wie Dunite oder Lherzolithe, Peridotitbruchstücke oder sogenannte "Olivinknollen" (Einschlüsse in Vulkaniten meist alkalibasaltischer Zusammensetzung) oder "Olivinbomben" (Auswürflinge), welches vom flüssigen Magma mit an die Erdoberfläche gerissen und in Lockergestein abgelagert wurde.

Olivin ist seit dem Altertum bekannt und ein begehrter Edelstein, welcher als Topazion oder Chrysolith bereits von den Ägyptern und Israeliten geschätzt und von den Phöniziern gehandelt wurde. Im Mittelalter gelangte das dann als Peridot bezeichnete grüne Juwel durch die Templer nach Europa und wurde für Pretiosen und für Kirchenschätze verwendet. Zwischen dem ausgehenden Mittelalter und dem Beginn der Neuzeit geriet der Olivin jedoch außer Mode, was nicht unwesentlich durch den Wegfall der wichtigsten, aber mittlerweile erschöpften Lagerstätte im Roten Meer bedingt war. Seitdem jedoch im letzten Jahrhundert größere schleifwürdige Peridotmengen aus Myanmar auf den Markt gelangten und im letzten Jahrzehnt des 20. Jh. spektakuläre Funde ungewöhnlich großer Peridotkristalle in Pakistan gemacht wurden, hat das klassische Mineral Olivin erneut Liebhaber gefunden und wird als Edelstein zu hohen Preisen gehandelt.
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Als Mi­ne­ra­lo­ge schätzt man Mi­ne­ra­li­en vor al­lem we­gen ih­rer Sc­hön­heit, ih­rer Sel­ten­heit oder we­gen wis­sen­schaft­li­cher Fra­ge­stel­lun­gen. Für vie­le gibt es aber noch ei­nen an­de­ren Grund: Mi­ne­ra­li­en sol­len ge­sund­heit­lich po­si­ti­ve Wir­kun­gen auf den Men­schen ha­ben. U. a. ist der Hin­weis fin­den, dass Heils ... mehrAls Mineraloge schätzt man Mineralien vor allem wegen ihrer Schönheit, ihrer Seltenheit oder wegen wissenschaftlicher Fragestellungen. Für viele gibt es aber noch einen anderen Grund: Mineralien sollen gesundheitlich positive Wirkungen auf den Menschen haben. U. a. ist der Hinweis finden, dass Heilsteine das körperliche und mentale Wohlbefinden verbessern können ... ... seien in der Lage, das Wohlbefinden eines Menschen zu fördern. Den verwendeten Mineralien werden spezifische positive Wirkungen auf den Menschen zugeschrieben, dem Tigerauge z.B. magische Eigenschaften, die vor bösem Blick, Dämonen und Hexerei schützen ... Ein Beitrag von Dr. Helge Bergmann
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Das Kö­n­ig­reich Ma­rok­ko ist Ori­ent und Ok­zi­dent in ei­nem, nur ei­nen Kat­zen­sprung von Eu­ro­pa ent­fernt (sie­he ne­ben­ste­hen­des Fo­to). Die Kon­tras­te zwi­schen Wüs­ten, Hoch­ge­bir­gen, Ber­ber-Dör­fern mit mit­telal­ter­li­chen Kas­bah-Wohn­bur­gen aus Stampf­lehm, den er­ha­be­nen Kö­n­igs­städ­ten Ra­bat, Me­k­nes, Mar­ra­kech un ... mehrDas Königreich Marokko ist Orient und Okzident in einem, nur einen Katzensprung von Europa entfernt (siehe nebenstehendes Foto). Die Kontraste zwischen Wüsten, Hochgebirgen, Berber-Dörfern mit mittelalterlichen Kasbah-Wohnburgen aus Stampflehm, den erhabenen Königsstädten Rabat, Meknes, Marrakech und Fes und dem modernen und hektischen Casablanca sind atemberaubend. Feine, lange Sandstrände am Mittelmeer und Atlantik, liebliche und sanfte Mittelgebirge mit dichtem Baumbestand von Kiefern und Zedern im Landesinneren (wo man auch Ski fahren und Forellen fischen kann), über die gewaltigen Massive des Hohen Atlas in die südliche Hammada-Wüste am Nordrand der Sahara mit Trockenflüssen - jeder Kilometer einer Reise durch Marokko ist ein Abenteuer für das ... ein Bericht von Peter Seroka
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La­ger­stät­ten sind ei­nes der wich­tigs­ten The­men in der Geo­lo­gie. Um­so er­staun­li­cher ist es, dass kaum deut­sche Wer­ke nach ak­tu­el­len in­ter­na­tio­na­len Stand der La­ger­stät­ten­leh­re ver­füg­bar sind. Pe­ter Sero­ka hat sich dem The­ma in mehr­jäh­ri­ger Ar­beit ge­wid­met und für den Mi­ne­ra­lie­nat­las zum 15 jäh­ri­gen J ... mehrLagerstätten sind eines der wichtigsten Themen in der Geologie. Umso erstaunlicher ist es, dass kaum deutsche Werke nach aktuellen internationalen Stand der Lagerstättenlehre verfügbar sind. Peter Seroka hat sich dem Thema in mehrjähriger Arbeit gewidmet und für den Mineralienatlas zum 15 jährigen Jubiläum eine geologische Zusammenfassung nach aktuellem Stand verfasst. Das Werk geht ausführlich auf die Entstehung, die unterschiedlichen Typen von Lagerstätten und deren Klassifizierung ein. Beispiele wirtschaftlich wichtiger Lagerstätten runden die einzelnen Kapitel ab. Dieses umfassende Werk würde in gedruckter Form deutlich über 400 Seiten umfassen und wird hier online in vollem Umfang zur Verfügung gestellt, wofür wir Peter Seroka herzlichst danken möchten.
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Ti­tanit ist ein Mi­ne­ral, wel­ches man in Vor­kom­men un­ter­schied­li­cher Ge­ne­se an­trifft. In Granit­peg­ma­ti­ten kön­nen Kri­s­tal­le bis 25 cm groß wer­den; in Al­ka­li­ge­stei­nen bis zu 6 cm. Kri­s­tal­le von erst­klas­si­ger Qua­li­tät (re­la­tiv auch Edel­stein­qua­li­tät) fin­det man je­doch nur in al­pi­no­ty­pen Klüf­ten. Erst­ma ... mehrTitanit ist ein Mineral, welches man in Vorkommen unterschiedlicher Genese antrifft. In Granitpegmatiten können Kristalle bis 25 cm groß werden; in Alkaligesteinen bis zu 6 cm. Kristalle von erstklassiger Qualität (relativ auch Edelsteinqualität) findet man jedoch nur in alpinotypen Klüften. Erstmals gefunden wurde Titanit 1795 in den Hauzenberger Graphitgruben im Bayerischen Wald und beschrieben durch Martin Heinrich KLAPROTH, der das Mineral nach seinem Gehalt an Titan benannte. Soweit nachvollziehbar, führte KLAPROTH die Erz-Analysen im Auftrag eines Bergbauunternehmens durch.
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... ist ein spe­zi­el­les Licht­mi­kros­kop, wel­ches li­near po­la­ri­sier­tes Licht mit Po­la­ri­sa­to­ren er­zeugt und ana­ly­siert. So wird die Dop­pel­b­re­chung bei op­tisch an­i­so­tro­pen Mi­ne­ra­len deut­lich sicht­bar, aber auch op­ti­sche Ak­ti­vi­tä­ten kön­nen be­stimmt wer­den.. Es di­ent Pe­tro­gra­phen für die kri­s­tall­op­ti­sche A ... mehr... ist ein spezielles Lichtmikroskop, welches linear polarisiertes Licht mit Polarisatoren erzeugt und analysiert. So wird die Doppelbrechung bei optisch anisotropen Mineralen deutlich sichtbar, aber auch optische Aktivitäten können bestimmt werden.. Es dient Petrographen für die kristalloptische Analyse (das mikroskopische Studium) der Gesteine, ihrer Minerale und ihres Gefüges.

Durchsichtige Minerale der Gesteine werden in Dünnschliffen (ca. 0,02 mm) oder als Pulver untersucht. Zu den optischen Eigenschaften, die in dem zu untersuchenden Mineral bestimmt werden können, gehört neben dem Brechungsindex oder den Hauptbrechungsindizes auch die Doppelbrechung (Birefringenz), welche mit Hilfe des Polarisationsmikroskopes im durchfallenden Licht bestimmt wird.

Wichtiges Zubehör ist der Universaldrehtisch mit Achse (u.a. 4-achsig) normal zum Schliff, Hilfs-, Vertikal- und Horizontalachse. Mit dieser Methode können selbst kleinste Kristallkörner von einigen hundertstel Millimetern, die in Dünnschliffen als durchsichtige Einschlüsse vorkommen, genau ...
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