Mineralienatlas ist seit 2001 die Plattform für an Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Bergbau interessierte Menschen. Wir verfügen über eine umfangreiche Datenbank für Mineralien, Fossilien, Gesteine und deren Standorte. Mineralienatlas beschränkt sich nicht auf einen Ausschnitt, wir bringen Informationen zusammen und informieren umfassend.

Um unsere Informationen stetig vervollständigen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung. Bei uns kann und soll jeder mitmachen. Derzeit nutzen und erweitern 10587 Mitglieder den Mineralienatlas kontinuierlich. Jeden Monat nutzen hunderttausende Besucher unsere Webseite als Informationsquelle.
 
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
https://www.mineral-bosse.de
https://www.mineralbox.biz
https://www.juwelo.de
https://crystalparadise.de/
Mineralien Kalender
Edelsteintage Konstanz
 
... Skarn ist ein al­ter schwe­di­scher Berg­bau­be­griff, wel­cher ur­sprüng­lich be­nutzt wur­de, um je­de Art si­li­ka­ti­scher Gang­ge­stei­ne oder tau­ber Ge­stei­ne zu be­sch­rei­ben, wel­che mit ei­sen­hal­ti­gen sul­fi­di­schen La­ger­stät­ten as­so­zi­iert wa­ren, wel­che stel­len­wei­se pa­läo­pro­tero­zoi­sche Kalk­stei­ne im schwe­di­schen ... mehr... Skarn ist ein alter schwedischer Bergbaubegriff, welcher ursprünglich benutzt wurde, um jede Art silikatischer Ganggesteine oder tauber Gesteine zu beschreiben, welche mit eisenhaltigen sulfidischen Lagerstätten assoziiert waren, welche stellenweise paläoproterozoische Kalksteine im schwedischen Bergbaurevier Peterberg ersetzten. Im modernen Sprachgebrauch bedeutet Skarn Calcium-haltige Silikate jeglichen Alters. Skarne oder "Erlane" sind Gesteine, die bei der Metasomatose aus Kalk- oder Dolomitgesteinen durch Reaktion der Carbonatmineralien mit SiO2 bzw. am magmatischen Intrusivkontakt entstehen. Sie werden auch manchmal als Kalksilikatgesteine bezeichnet, was jedoch nicht korrekt ist, da Kalksilikatgesteine metamorph und nicht metasomatisch gebildet ... Ein Beitrag von Peter Seroka
Appetithäppchen Bild
Die Ge­schich­te des Feldspats ist eng ver­bun­den mit der Ge­schich­te des Por­zellans. Die al­ten Chi­ne­sen konn­ten schon seit der Stein­zeit fei­ne Ke­ra­mik her­s­tel­len. Wäh­rend der Chou-Dy­nas­tie (1122 - 255 v.Chr.) wur­de im Ge­biet um Sha-Hsing (Pro­vinz Che­kiang, ei­nem Teil des da­ma­li­gen Staa­tes Yüeh) graue b ... mehrDie Geschichte des Feldspats ist eng verbunden mit der Geschichte des Porzellans. Die alten Chinesen konnten schon seit der Steinzeit feine Keramik herstellen. Während der Chou-Dynastie (1122 - 255 v.Chr.) wurde im Gebiet um Sha-Hsing (Provinz Chekiang, einem Teil des damaligen Staates Yüeh) graue bis olivgraue, bei hohen Temperaturen gebrannte Keramik entwickelt, welche unter dem Namen Yüeh (oder Yüeh-Yao) bekannt und berühmt wurde. Diese Keramikgegenstände waren mit einer gelblichgrünen oder graugrünen Glasur aus Feldspat überzogen, welche als Vorläufer der bis heute hoch geschätzten Celadon-Keramik gilt. Fast 1.500 Jahre später wurden in der Sui-Periode (600 n.Chr.) erste Keramiken aus meist unglasiertem Kaolin produziert. Wenige Zeit später während der T'ang-Dynastie (618 - 907 n.Chr.) wurden Methoden ... Ein Beitrag von Peter Seroka
Appetithäppchen Bild
... Wenn die Kör­ner plat­ten­för­mi­ge (la­mi­nae) Ge­stalt ha­ben, so be­zeich­net man die­se Ag­g­re­ga­te, je nach Grö­ße, als schup­pig oder blät­t­rig (la­mel­lar). Die in­di­vi­du­el­len Plat­ten sind im All­ge­mei­nen paral­lel, kön­nen aber auch um ein ge­mein­sa­mes Zen­trum ge­bo­gen sein und kon­zen­tri­sche For­men bil­den. Wenn ... mehr... Wenn die Körner plattenförmige (laminae) Gestalt haben, so bezeichnet man diese Aggregate, je nach Größe, als schuppig oder blättrig (lamellar). Die individuellen Platten sind im Allgemeinen parallel, können aber auch um ein gemeinsames Zentrum gebogen sein und konzentrische Formen bilden. Wenn die Platten dünn und trennbar sind, bezeichnet man die Aggregate als blättrig oder schieferig. Wenn ein Mineral aus kleinen Schuppen besteht, wird es als glimmerartig bezeichnet. Beispiele: Calcit und Gips (rosettenartig), Glimmer (charakteristisch glimmerartig),Talk und manche Hämatitaggregate (schuppig) ... ein Beitrag von Perter Seroka
Appetithäppchen Bild
Spi­nell­syn­the­sen fin­den sich im Han­del als kom­p­let­te Sch­melz­bir­nen, die ab und an ei­nen an­näh­ernd quad­ra­ti­schen, aber ab­ge­run­de­ten Qu­er­schnitt be­sit­zen. In der Nähe des Kei­mes fin­den sich sel­ten ab­ge­run­de­te Ok­ta­e­der­flächen.

Im Ge­gen­satz da­zu sind Kor­und­bir­nen in der Re­gel der Län­ge nach ge­spal­ten ... mehrSpinellsynthesen finden sich im Handel als komplette Schmelzbirnen, die ab und an einen annähernd quadratischen, aber abgerundeten Querschnitt besitzen. In der Nähe des Keimes finden sich selten abgerundete Oktaederflächen.

Im Gegensatz dazu sind Korundbirnen in der Regel der Länge nach gespalten, um die inneren Spannungen im Kristall zu lösen. Wird das Material durch Tempern von den Spannungen befreit, sind die Korundbirnen komplett und im Querschnitt rund oder eher abgerundet dreiseitig. Ein Beitrag von Klaus Schäfer
Appetithäppchen Bild
Die Al­ten­ber­ger Zinn­gru­be ist be­son­ders durch ih­re rie­si­ge Pin­ge be­kannt die durch die Berg­bau­ak­ti­vi­tä­ten ent­stan­den ist. Un­ter Mi­ne­ra­li­en­samm­lern ist die Gru­be auch für ihr ein­zi­g­ar­ti­ges Vor­kom­men von Py­knit be­rühmt, ei­ner To­pas­va­ria­ti­on, die hier in sten­ge­li­gen Kri­s­tal­len bis 30 cm Län­ge vor­kam.
... mehrDie Altenberger Zinngrube ist besonders durch ihre riesige Pinge bekannt die durch die Bergbauaktivitäten entstanden ist. Unter Mineraliensammlern ist die Grube auch für ihr einzigartiges Vorkommen von Pyknit berühmt, einer Topasvariation, die hier in stengeligen Kristallen bis 30 cm Länge vorkam.

Der Bergbau begann 1440 und erfolgte, mit mehreren Blütezeiten und Phasen geringer Aktivität einschließlich einiger völligen Stilllegungen, bis 1991. Gegenstand des Abbaus war ein Granitpluton von 350 bis 400 Meter Durchmesser, der hydrothermal vererzt war (hauptsächlich mit Kassiterit und untergeordnet Wolframit, Molybdänit, Arsenopyrit, Wismut u.a.) und aus dem insgesamt 37 Millionen Tonnen Erz gefördert wurden. Der riesige Tagesbruch, die Altenberger Pinge, ist das Ergebnis mehrerer Verbrüche, die durch exzessiven Raubbau und später das fortgesetzte Abziehen der Bruchmassen aus dem Pingentiefsten verursacht wurden.

Sammelwürdige Minerale waren selten und klein, so daß die Altenberger Zinngrube nie so berühmt wurde wie die Reviere Freiberg oder Ehrenfriedersdorf. Ihre einzigartigen Geologie und Bergbautechnologie machen sie aber durchaus für eine nähere Betrachtung interessant.
Appetithäppchen Bild
 
https://vfmg.de/der-aufschluss/
hausen - Mineraliengrosshandel.com
https://www.lithomania.de
https://www.edelsteine-neuburg.de
https://www.chiemgauer-mineralien-fossiliensammler.de/
https://fossilsworldwide.de/