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... Schon die Tau­ris­ker und ins­be­son­de­re die Pi­son­tier, Be­woh­ner des ehe­ma­li­gen Mit­tel-No­ri­kum, wuss­ten um die rei­chern Gol­da­dern und ver­leg­ten sich auf die Aus­beu­tung der­sel­ben so wie auf die Gold­wä­sche­rei in den Flüs­sen und Bächen. Die Ar­muth des Lan­des mach­te den Berg­bau zu ei­ner ih­rer Haup­t­er­wer ... mehr... Schon die Taurisker und insbesondere die Pisontier, Bewohner des ehemaligen Mittel-Norikum, wussten um die reichern Goldadern und verlegten sich auf die Ausbeutung derselben so wie auf die Goldwäscherei in den Flüssen und Bächen. Die Armuth des Landes machte den Bergbau zu einer ihrer Haupterwerbsquellen. Bei dem Umstande, als viele der Erzgänge edel zu Tage ausbeissen, auch oft blos nur aus einer lehmigen goldhaltigen Masse (Besteg) bestanden, die mit den primitivsten Werkzeugen gewonnen werden konnte, war die Bearbeitung leicht. Sowohl in Kärnten als in Salzburg kann man mehrere in Schrammarbeit getriebene Stollen sehen, die mit Sicherheit entweder aus jener Zeitperiode oder der darauffolgenden unter den Römern herrühren. Viele aber liegen jetzt unter dem ... Ein Beitrag von Michael Kommer
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... Der ge­wöhn­li­che Habi­tus des Ana­tas ist di­py­ra­mi­dal, wo­bei die Dop­pel­py­ra­mi­de {111} spit­zer als die Dop­pel­py­ra­mi­de {112} ist und der Form nach ei­nem Ok­ta­e­der gleich­kommt (aber auch rund­lich oder flach­di­py­ra­mi­dal). Die En­den der Kri­s­tal­le sind un­ter­schied­lich, oft nur an den Kri­s­tal­len ei­ne Di­py­ra ... mehr... Der gewöhnliche Habitus des Anatas ist dipyramidal, wobei die Doppelpyramide {111} spitzer als die Doppelpyramide {112} ist und der Form nach einem Oktaeder gleichkommt (aber auch rundlich oder flachdipyramidal). Die Enden der Kristalle sind unterschiedlich, oft nur an den Kristallen eine Dipyramide ohne weitere Flächen. Dies ist der am häufigst vorkommende Habitus. Weniger, jedoch nicht selten, treten Dipyramiden mit abgestumpften Spitzen auf, bzw. auch durch eine Basisfläche angeschnitten, welche wiederum von Flächen weiterer Dipyramiden begleitet sein kann. Stumpfere Dipyramidern können ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Si­de­rit war ne­ben Hä­ma­tit, Li­monit, Goe­thit und Mag­ne­tit im­mer ei­nes der wich­tigs­ten Ei­sen­er­ze, wo­bei es kaum nach­voll­zieh­bar ist, wel­ches die­ser spe­zi­fi­schen Mi­ne­ra­le zu ei­ner be­stimm­ten Zeit ver­hüt­tet wur­de - aus­ge­nom­men, die Über­res­te ur­ge­schicht­li­cher bis an­ti­ker und mit­telal­ter­li­cher Ei­sen­ge­win ... mehrSiderit war neben Hämatit, Limonit, Goethit und Magnetit immer eines der wichtigsten Eisenerze, wobei es kaum nachvollziehbar ist, welches dieser spezifischen Minerale zu einer bestimmten Zeit verhüttet wurde - ausgenommen, die Überreste urgeschichtlicher bis antiker und mittelalterlicher Eisengewinnung sind eng an ein spezifisches Siderit-Vorkommen gebunden.

Im Grunde genommen gibt es für Siderit keine eigene Geschichte, es sei denn, man erforscht sie mit einem interdisziplinären Ansatz im Zusammenspiel von Ethnologen, Montanhistorikern, Geologen und Ingenieuren. Ein Mineralienportrait geschrieben von Peter Seroka
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Das Mi­ne­ral Wul­fenit wur­de - so die all­ge­mein ver­b­rei­te­te Ver­si­on bzw. der all­ge­mein ver­b­rei­te­te Irr­tum - En­de des 18. Jh. vom ös­t­er­rei­chi­schen Je­sui­ten (Ab­bé), Bo­ta­ni­ker und Mi­ne­ra­lo­gen Franz Frei­herr von Wul­fen ent­deckt und von ihm in sei­ner be­rühm­ten "Ab­hand­lung vom Kärnth­ne­ri­schen Bleyspa­the" im ... mehrDas Mineral Wulfenit wurde - so die allgemein verbreitete Version bzw. der allgemein verbreitete Irrtum - Ende des 18. Jh. vom österreichischen Jesuiten (Abbé), Botaniker und Mineralogen Franz Freiherr von Wulfen entdeckt und von ihm in seiner berühmten "Abhandlung vom Kärnthnerischen Bleyspathe" im Jahr 1785 beschrieben und gezeichnet, obwohl es bereits 1772 eine Veröffentlichung des Siebenbürgener Mineralogen und Geologen Ignaz von Born gab, mit dem Titel: "Plumbum spatosum flavo-rubrum pellucidum" (von Annaberg in Niederösterreich). Von Wulfen selbst zitierte den berühmten Bergrat Scopoli, welcher in seiner "Einleitung zur Kenntnis der Fossilien" den kärntherischen Bleyspat als " ungestaltete, ockergelblichte, versteinerte Bleyerde, welche im Zentner 27 bis 30 Pfund Blei enthält " beschrieb... ein Beitrag von Peter Seroka
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... Wer das Mi­ne­ral Ce­rus­sit zu­erst ent­deck­te und wo es zu­erst ge­fun­den wur­de, bleibt im Dun­kel der Ge­schich­te. Um dem Kind je­doch ei­nen Na­men zu ge­ben, wird die ers­te Er­wäh­nung dem Re­nais­san­ce­ge­lehr­ten Con­rad Ges­ner an­ge­tra­gen - was je­doch nicht be­deu­tet, dass die­ser das Mi­ne­ral ent­deck­te oder zu­er ... mehr... Wer das Mineral Cerussit zuerst entdeckte und wo es zuerst gefunden wurde, bleibt im Dunkel der Geschichte. Um dem Kind jedoch einen Namen zu geben, wird die erste Erwähnung dem Renaissancegelehrten Conrad Gesner angetragen - was jedoch nicht bedeutet, dass dieser das Mineral entdeckte oder zuerst beschrieb. (Gesner (1516 bis 1565) gilt als der berühmteste und wichtigste Naturforscher und Gelehrter der Schweiz).

Tatsache ist, dass Cerussit (und Hydrocerussit) schon in der Antike den damaligen Bergleuten bekannt war; besonders in den Gruben von Lavrion in Griechenland sowie aus den reichen Blei-und Silberminen in Sardinien. Cerussit ist ein sehr häufiges Mineral, welches sich in den Oxidationszonen aus Galenit und carbonathaltigren Wässern bildete ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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