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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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....1859 folgt ei­ne drit­te Dar­stel­lung über die Leo­gan­ger Mi­ne­ra­li­en von Lud­wig Alois Fried­rich Rit­ter von Köchel (14. Ja­nuar 1800, Stein-Nie­der­ös­t­er­reich - 03. Ju­ni 1877, Wi­en), ei­ne recht viel­sei­ti­ge Per­sön­lich­keit: Ju­rist, Er­zie­her am ös­t­er­rei­chi­schen Ho­fe, Lieb­ha­ber­bo­ta­ni­ker und -mi­ne­ra­lo­ge auf ... mehr....1859 folgt eine dritte Darstellung über die Leoganger Mineralien von Ludwig Alois Friedrich Ritter von Köchel (14. Januar 1800, Stein-Niederösterreich - 03. Juni 1877, Wien), eine recht vielseitige Persönlichkeit: Jurist, Erzieher am österreichischen Hofe, Liebhaberbotaniker und -mineraloge auf großen Auslandreisen, die ihn nach Nordafrika, der iberischen Halbinsel, den britischen Inseln, am Nordkap und in Russland führten, schließlich weltbekannt als Chronist und Sammler von Wolfgang Amadeus Mozarts Werken, beeindruckten die zeitgenössischen Fachleute, der einen Großteil seiner Mineraliensammlung dem Piaristengymnasium Krems vermachte. Von ihm wurde "Die Mineralien des Herzogthumes Salzburg" herausgegeben, worin auch Abschnitte über Geologie und Bergbau über Leogang enthalten sind. Eine geologische Karte ... ein Beitrag unseres verstorbenen Mitglieds Michael Kommer
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Jas­pis ist ei­ne mi­kro­kri­s­tal­li­ne, fein­kör­ni­ge Va­rie­tät des Mi­ne­rals Quarz und ge­hört wie die­ses zur Mi­ne­ral­klas­se der Oxi­de mit ei­nem Stoff­men­gen­ver­hält­nis mit Me­tall: Sau­er­stoff = 1:2. Es ist eng ver­wandt mit dem stets fa­se­rig auf­ge­bau­ten Chal­ce­don. Die Ver­wandt­schaft ist so eng, dass so­gar Stü­cke ... mehrJaspis ist eine mikrokristalline, feinkörnige Varietät des Minerals Quarz und gehört wie dieses zur Mineralklasse der Oxide mit einem Stoffmengenverhältnis mit Metall: Sauerstoff = 1:2. Es ist eng verwandt mit dem stets faserig aufgebauten Chalcedon. Die Verwandtschaft ist so eng, dass sogar Stücke vorkommen, bei denen körnig und faserig aufgebaute Quarzmaterialien miteinander verwachsen sind. Jaspis ist nur sehr selten in reiner Form zu finden. Durch Verwachsungen mit Achat und Opal, aber auch durch Fremdbeimengungen von bis zu 20 % wie Tonerde, Eisenoxid, Eisenhydroxid und Manganhydroxid schwanken seine chemischen und physikalischen Eigenschaften sehr stark. Da die Menge und Verteilung dieser Beimengungen über das Erscheinungsbild entscheiden, ist der Farb- und Varietätenspielraum des Jaspis außerordentlich groß.... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Geo­lo­gi­sches Por­trait über die Py­re­näenDie Pyrenäen sind, in geologischen Zeitabschnitten gemessen, ein relativ junges Gebirge, welches sich nördlich und südlich der Grenze Frankreich-Spanien ca. 430 km von Katalonien bis zum Baskenland erstreckt. Das Gebirge ist der norwestliche Zweig des riesigen, ca. 12.000 km langen alpidischen Gebirgssystems. Die Staatsgrenze zwischen Frankreich und Spanien folgt im Wesentlichen dem Gebirgskamm. Mitten in den Pyrenäen liegt auch der Kleinstaat Andorra.

Die von Osten nach Westen verlaufende Pyrenäen-Kette entstand aufgrund der Kontinentalkollision zwischen dem Mikrokontinent Iberia und dem südwestlichen Ausläufer der Eurasischen Platte.

Die Annäherung der beiden Kontinente erfolgte während des Känozoikums im Zusammenhang mit der großen alpidischen Orogenese (Alpen-Himalaya-Orogenese) ab dem Beginn der Oberkreide vor rund 100 Mya und führte im Verlauf des Eozäns/Paläozens zwischen 55 und 25 Millionen Jahren zur Heraushebung des Orogens. Seit diesem Zeitpunkt unterliegt das Gebirge starker Abtragung.

Die Pyrenäen sind kein Gebirge der Superlative wie die Alpen oder der Himalaya, wenngleich es mehr als 200 Gipfel von mehr als 3.000 m Höhe sowie unzählige Gletscher, eindrucksvolle Gletscherkessel und viele tausend Gletscherseen besitzt. Die Flora enthält etwa 4500 Pflanzenarten, von denen 150 endemisch sind. Vor der Besiedelung durch Cro-Magnon-Menschen (Homo sapiens) war das spanische Vorland der Pyrenäen bereits von Neandertalern bewohnt, wie Funde in der Höhle Cova Gran de Santa Linya belegen. Von steinzeitlicher Besiedlung zeugen die Cromlechs der Pyrenäen.

... Ein Beitrag von Peter Seroka
Die Py­re­näen sind, in geo­lo­gi­schen Zeit­ab­schnit­ten ge­mes­sen, ein re­la­tiv jun­ges Ge­bir­ge, wel­ches sich nörd­lich und süd­lich der Gren­ze Fran­k­reich-Spa­ni­en ca. 430 km von Ka­ta­lo­ni­en bis zum Bas­ken­land er­st­reckt. Das Ge­bir­ge ist der nor­west­li­che Zweig des rie­si­gen, ca. 12.000 km lan­gen al­pi­di­schen Ge­bir ... mehrDie Pyrenäen sind, in geologischen Zeitabschnitten gemessen, ein relativ junges Gebirge, welches sich nördlich und südlich der Grenze Frankreich-Spanien ca. 430 km von Katalonien bis zum Baskenland erstreckt. Das Gebirge ist der norwestliche Zweig des riesigen, ca. 12.000 km langen alpidischen Gebirgssystems. Die Staatsgrenze zwischen Frankreich und Spanien folgt im Wesentlichen dem Gebirgskamm. Mitten in den Pyrenäen liegt auch der Kleinstaat Andorra.

Die von Osten nach Westen verlaufende Pyrenäen-Kette entstand aufgrund der Kontinentalkollision zwischen dem Mikrokontinent Iberia und dem südwestlichen Ausläufer der Eurasischen Platte.

Die Annäherung der beiden Kontinente erfolgte während des Känozoikums im Zusammenhang mit der großen alpidischen Orogenese (Alpen-Himalaya-Orogenese) ab dem Beginn der Oberkreide vor rund 100 Mya und führte im Verlauf des Eozäns/Paläozens zwischen 55 und 25 Millionen Jahren zur Heraushebung des Orogens. Seit diesem Zeitpunkt unterliegt das Gebirge starker Abtragung.

Die Pyrenäen sind kein Gebirge der Superlative wie die Alpen oder der Himalaya, wenngleich es mehr als 200 Gipfel von mehr als 3.000 m Höhe sowie unzählige Gletscher, eindrucksvolle Gletscherkessel und viele tausend Gletscherseen besitzt. Die Flora enthält etwa 4500 Pflanzenarten, von denen 150 endemisch sind. Vor der Besiedelung durch Cro-Magnon-Menschen (Homo sapiens) war das spanische Vorland der Pyrenäen bereits von Neandertalern bewohnt, wie Funde in der Höhle Cova Gran de Santa Linya belegen. Von steinzeitlicher Besiedlung zeugen die Cromlechs der Pyrenäen.

... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Auf die­se Sei­te ge­be ich ei­nen gro­ben Über­blick über das Wöl­sen­dor­fer Flußs­pa­t­re­vier wie­der. Bei der Mas­se der vor­han­de­nen Li­te­ra­tur rei­chen die hier ge­mach­ten An­ga­ben im All­ge­mei­nen aus, um sich ei­nen Über­blick zu ver­schaf­fen. Un­ter den ein­zel­nen Gru­ben las­sen sich wei­te­re An­ga­ben fin­den und hof­fe ... mehrAuf diese Seite gebe ich einen groben Überblick über das Wölsendorfer Flußspatrevier wieder. Bei der Masse der vorhandenen Literatur reichen die hier gemachten Angaben im Allgemeinen aus, um sich einen Überblick zu verschaffen. Unter den einzelnen Gruben lassen sich weitere Angaben finden und hoffe dem interessierten Leser und Sammler genügend Stoff an die Hand gegeben zu haben. In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei den vielen Informanten bedanken, die mir schriftliches Material zukommen ließen und ihr Wissen näher gebracht haben und die mir zum Teil erstklassiges Stufenmaterial veräußerten um das Wölsendorfer Revier von einer Seite zu beschreiben, die es in dieser Form bisher nicht gegeben hat.
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Mi­ne­ra­li­en­por­trait Oli­vinOlivin ist kein eigenständiges Mineral, sondern ein Mischglied der Mischserie Fayalith-Forsterit und gehört zur Olivingruppe, deren Endglieder Calcio-Olivin und Tephroit sind. Forsterit ist ein Magnesiumsilikat; Fayalith ein Eisensilikat . Wird gemeinhin von Olivin gesprochen, handelt es sich meist um einen mehr oder weniger eisenhaltigen Forsterit. Die Farbe von Olivin ist im allgemeinen gelblichgrün, olivgrün bis schwarzgrün.

Olivin ist eines der häufigsten Silikate und eines der wichtigsten gesteinsbildenden Minerale. Olivin führende Gesteine bilden den Hauptbestandteil des oberen Erdmantels. Durch vulkanische Eruptionen werden nicht selten Fragmente des oberen Erdmantels als Xenolithe an die Erdoberfläche transportiert. Dies ist unaufgeschmolzenes Material aus dem Erdmantel in ca. 60 km Tiefe, d.h. peridotitische Gesteine wie Dunite oder Lherzolithe, Peridotitbruchstücke oder sogenannte "Olivinknollen" (Einschlüsse in Vulkaniten meist alkalibasaltischer Zusammensetzung) oder "Olivinbomben" (Auswürflinge), welches vom flüssigen Magma mit an die Erdoberfläche gerissen und in Lockergestein abgelagert wurde.

Olivin ist seit dem Altertum bekannt und ein begehrter Edelstein, welcher als Topazion oder Chrysolith bereits von den Ägyptern und Israeliten geschätzt und von den Phöniziern gehandelt wurde. Im Mittelalter gelangte das dann als Peridot bezeichnete grüne Juwel durch die Templer nach Europa und wurde für Pretiosen und für Kirchenschätze verwendet. Zwischen dem ausgehenden Mittelalter und dem Beginn der Neuzeit geriet der Olivin jedoch außer Mode, was nicht unwesentlich durch den Wegfall der wichtigsten, aber mittlerweile erschöpften Lagerstätte im Roten Meer bedingt war. Seitdem jedoch im letzten Jahrhundert größere schleifwürdige Peridotmengen aus Myanmar auf den Markt gelangten und im letzten Jahrzehnt des 20. Jh. spektakuläre Funde ungewöhnlich großer Peridotkristalle in Pakistan gemacht wurden, hat das klassische Mineral Olivin erneut Liebhaber gefunden und wird als Edelstein zu hohen Preisen gehandelt.
Oli­vin ist kein ei­gen­stän­di­ges Mi­ne­ral, son­dern ein Misch­g­lied der Misch­se­rie Fa­ya­lith-Fors­te­rit und ge­hört zur Oli­vin­grup­pe, de­ren End­g­lie­der Cal­cio-Oli­vin und Te­ph­roit sind. Fors­te­rit ist ein Mag­ne­si­um­si­li­kat; Fa­ya­lith ein Ei­sen­si­li­kat . Wird ge­mein­hin von Oli­vin ge­spro­chen, han­delt es sich meist ... mehrOlivin ist kein eigenständiges Mineral, sondern ein Mischglied der Mischserie Fayalith-Forsterit und gehört zur Olivingruppe, deren Endglieder Calcio-Olivin und Tephroit sind. Forsterit ist ein Magnesiumsilikat; Fayalith ein Eisensilikat . Wird gemeinhin von Olivin gesprochen, handelt es sich meist um einen mehr oder weniger eisenhaltigen Forsterit. Die Farbe von Olivin ist im allgemeinen gelblichgrün, olivgrün bis schwarzgrün.

Olivin ist eines der häufigsten Silikate und eines der wichtigsten gesteinsbildenden Minerale. Olivin führende Gesteine bilden den Hauptbestandteil des oberen Erdmantels. Durch vulkanische Eruptionen werden nicht selten Fragmente des oberen Erdmantels als Xenolithe an die Erdoberfläche transportiert. Dies ist unaufgeschmolzenes Material aus dem Erdmantel in ca. 60 km Tiefe, d.h. peridotitische Gesteine wie Dunite oder Lherzolithe, Peridotitbruchstücke oder sogenannte "Olivinknollen" (Einschlüsse in Vulkaniten meist alkalibasaltischer Zusammensetzung) oder "Olivinbomben" (Auswürflinge), welches vom flüssigen Magma mit an die Erdoberfläche gerissen und in Lockergestein abgelagert wurde.

Olivin ist seit dem Altertum bekannt und ein begehrter Edelstein, welcher als Topazion oder Chrysolith bereits von den Ägyptern und Israeliten geschätzt und von den Phöniziern gehandelt wurde. Im Mittelalter gelangte das dann als Peridot bezeichnete grüne Juwel durch die Templer nach Europa und wurde für Pretiosen und für Kirchenschätze verwendet. Zwischen dem ausgehenden Mittelalter und dem Beginn der Neuzeit geriet der Olivin jedoch außer Mode, was nicht unwesentlich durch den Wegfall der wichtigsten, aber mittlerweile erschöpften Lagerstätte im Roten Meer bedingt war. Seitdem jedoch im letzten Jahrhundert größere schleifwürdige Peridotmengen aus Myanmar auf den Markt gelangten und im letzten Jahrzehnt des 20. Jh. spektakuläre Funde ungewöhnlich großer Peridotkristalle in Pakistan gemacht wurden, hat das klassische Mineral Olivin erneut Liebhaber gefunden und wird als Edelstein zu hohen Preisen gehandelt.
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