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Zu Be­ginn des Jah­res 1973 ent­deck­te der Sch­muck­stein­sch­lei­fer Phi­lip Ho­bein aus Kir­schwei­ler bei Idar Ober­stein hin­ter dem Re­stau­rant 'Laa­cher Müh­le' ei­ni­ge blaue Kör­ner kri­s­tal­li­ner En­ste­hung. Die­se Kör­ner weck­ten sein In­ter­es­se, zu­mal er schon ei­ni­ge Er­fah­rung im Sch­liff ver­schie­de­ner, nicht als S ... mehrZu Beginn des Jahres 1973 entdeckte der Schmucksteinschleifer Philip Hobein aus Kirschweiler bei Idar Oberstein hinter dem Restaurant 'Laacher Mühle' einige blaue Körner kristalliner Enstehung. Diese Körner weckten sein Interesse, zumal er schon einige Erfahrung im Schliff verschiedener, nicht als Schmucksteine bekannter Mineralien hatte. In seiner Werkstatt versah er diese xenomorphen Körner mit einem Fazettschliff. Das Resultat war die Geburt eines neuen Schmucksteins von saphirblauer Farbe und sehr schöner Transparenz - dem Mineral Hauyn, benannt nach dem französischen Kristallographen R. J. Haüy (1743 bis 1822) (Brunn-Neergard, 1807).

Die umfassenden Daten zu diesem seltenen kubischen Gerüstsilikat der Sodalithgruppe nach der Systematik von STRUNZ, kann dem Mineralien-Steckbrief aus dem Benutzerlexikon unter Hauyn ... ein Beitrag von Ralf Dahlheuser
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Sil­ber und Sil­ber­mi­ne­ra­li­en ge­hö­ren zu den ge­such­tes­ten Ob­jek­ten des Berg­baus , seit­dem Men­schen Mi­ne­ra­li­en sam­meln. Sil­ber­lo­cken aus Kongs­berg und Frei­berg sind die Krö­nung ei­ner je­den Mi­ne­ra­li­en­samm­lung. Sc­hö­ne Pyr­ar­gy­ri­te und Prous­ti­te las­sen je­des Samm­ler­herz höh­er schla­gen. Aber Sil­ber als Mi ... mehrSilber und Silbermineralien gehören zu den gesuchtesten Objekten des Bergbaus , seitdem Menschen Mineralien sammeln. Silberlocken aus Kongsberg und Freiberg sind die Krönung einer jeden Mineraliensammlung. Schöne Pyrargyrite und Proustite lassen jedes Sammlerherz höher schlagen. Aber Silber als Mineral ist nicht nur Inbegriff höchstwertigen Sammelns, sondern hat auch wesentlich zur Geschichte der Menschheit beigetragen. Nicht zu zählen sind die Millionen von athener und phönizischen Sklaven, mittelaterlichen europäischen Knappen und Millionen Indios, die wegen des silbernen Metalls ihr Leben im Berg gelassen haben.

Silber ist eines der sieben Metalle, welche man seit Jahrtausenden kennt. Es wird bereits in der Bibel erwähnt ; Berge von Schlacken in Vorderasien und auf den ägäischen Inseln sind Beweise für die Technologie der Silbergewinnung aus bleihaltigem Erz, welche mindestens viertausend Jahre v.Chr. bekannt war.
Silber wurde seit der Antike als Metall für Schmuck und Ornamente, weitaus mehr jedoch zur Prägung von Münzen verwendet. Das Währungssystem vieler Länder beruhte auf Silber; wer Silber besaß, konnte auch Kriege führen. Die Macht Athens, Roms, der Phönizier, der Kirche, der Könige von Kastilien, der Habsburger und letztlich der Amerikaner beruhte nicht unwesentlich auf deren Besitz der größten Silbergruben und der Kriege, welche mittels mit Silbermünzen bezahlter Söldner geführt wurden.
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Das Mi­ne­ral Epi­dot ist vom grie­chi­schen Wort "epi­do­sis" ab­ge­lei­tet, was "Zu­nah­me" oder "Zu­ga­be" be­deu­tet. Die Deu­tung als "Zu­nah­me" spielt mög­li­cher­wei­se auf die sten­ge­lig zu­neh­men­de Kri­s­tall­form des Mi­ne­rals an. Die In­ter­pre­ta­ti­on als "Zu­ga­be" könn­te auf die Tat­sa­che zu­rück­zu­füh­ren sein, dass es de ... mehrDas Mineral Epidot ist vom griechischen Wort "epidosis" abgeleitet, was "Zunahme" oder "Zugabe" bedeutet. Die Deutung als "Zunahme" spielt möglicherweise auf die stengelig zunehmende Kristallform des Minerals an. Die Interpretation als "Zugabe" könnte auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass es dem französischen Mineralogen René HAÜY erstmals im Jahre 1801 gelang, die beiden Silikate Turmalin und Epidot eindeutig auseinanderzuhalten und somit den Epidot als eigenständiges Mineral neben Turmalin stellte... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Zu den spek­ta­ku­lärs­ten Fun­den ge­hö­ren die fan­tas­ti­schen hell­blau­en Cal­ci­te aus der Gru­be Ju­lia in Bil­bao, wel­che bis et­wa Mit­te der 1970er Jah­re Samm­ler­her­zen ent­zück­ten. Et­wa in der glei­chen Zeit lie­fer­te die Zin­kerz­gru­be Las Man­fo­ras bei Ali­va ex­zel­len­te, hoch­glän­zen­de Cal­ci­te, nicht sel­ten ver­ges ... mehrZu den spektakulärsten Funden gehören die fantastischen hellblauen Calcite aus der Grube Julia in Bilbao, welche bis etwa Mitte der 1970er Jahre Sammlerherzen entzückten. Etwa in der gleichen Zeit lieferte die Zinkerzgrube Las Manforas bei Aliva exzellente, hochglänzende Calcite, nicht selten vergesellschaftet mit den weltweit besten roten Sphaleriten.

Unter den Calcitformen ist das Pinacoid einmalig, da es aus genau zwei zueinander parallelen und senkrecht zur c-Achse orientierten Flächen besteht. Alle anderen Calcitformen haben entweder sechs oder zwölf Flächen. Das Pinacoid ist eine offene Form, mit der es nicht wirklich Raum einschließen kann; so muss das Pinacoid andere Formen am Calcitkristall begleiten ...

Ein Mineralienportrait von Peter Seroka und Beiträgen von Ingo Löffler, Edgar Müller, Rainer Albert, Wilhelm Waltermann
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Es gibt nir­gend­wo im Uni­ver­sum ei­nen per­fek­ten Kri­s­tall, denn je­der Kri­s­tall hat ei­ne Ober­fläche und für die Ato­me auf der Ober­fläche ist die Um­ge­bung an­ders als für Ato­me im Vo­lu­men. Die Ober­fläche ist so­mit ein De­fekt. Rea­le Kri­s­tal­le sind da­mit al­so Kri­s­tal­le, die De­fek­te ent­hal­ten.

Ei­ne ein­fa ... mehrEs gibt nirgendwo im Universum einen perfekten Kristall, denn jeder Kristall hat eine Oberfläche und für die Atome auf der Oberfläche ist die Umgebung anders als für Atome im Volumen. Die Oberfläche ist somit ein Defekt. Reale Kristalle sind damit also Kristalle, die Defekte enthalten.

Eine einfache Definition für Defekte in Kristallen ist die Betrachtung der Umgebung der Atome im Kristall. Falls die unmittelbare Umgebung - streng genommen im zeitlichen Mittel, da die Atome im Kristall wegen der Temperatur um ihre Position wackeln - um ein beliebig herausgegriffenes Atom anders ist als die Umgebung eines Referenzatom in einem perfekten Teil des Kristalls, ist ein Defekt Ursache für diese Änderung. Für ein Atom auf der Oberfläche eines Kristalls ist diese Bedingung zweifellos erfüllt, da die eine Hälfte des Raumes keine Atome des Kristalls hat. Es gibt also prinzipiell keine perfekten Kristalle.
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Ein Ge­leucht des Berg­manns. Frosch wer­den die­se Ge­leuch­te in An­leh­nung an ihr Aus­se­hen ge­nannt. Je­de Zeit und je­des Berg­bau­ge­biet hat­te un­ter­schied­li­che Frö­sche. Es gab den erz­ge­bir­gi­schen Frosch, den west­fä­li­schen, den Sie­ger­län­der usw.. Die Mon­ta­ge mit­tels Hart­lot ge­schah in ei­nem Sch­mie­de­feu­er. A ... mehrEin Geleucht des Bergmanns. Frosch werden diese Geleuchte in Anlehnung an ihr Aussehen genannt. Jede Zeit und jedes Bergbaugebiet hatte unterschiedliche Frösche. Es gab den erzgebirgischen Frosch, den westfälischen, den Siegerländer usw.. Die Montage mittels Hartlot geschah in einem Schmiedefeuer. Als Flussmittel diente Stroh. Die Besonderheit hierbei ist das Lot, auch Rotschlag oder Gelbschlag genannt. Das körnige Lot wurde mittels einer Tülle den Baugruppen zugegeben. Dieses Lot dient heute dem Fachmann als Beweis der Originalität eines Frosches.
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