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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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Die­se Lo­ka­li­tät ist nach Rü­ders­dorf wohl der er­gie­bigs­te Fund­ort in Bran­den­burg. Wo­bei die An­zahl der Mi­ne­ral­ar­ten die von Rü­ders­dorf so­gar noch über­s­tei­gen dürf­te. Im Ge­gen­satz zu Rü­ders­dorf kann man hier auch noch frei sam­meln und Fun­de sind im Prin­zip ga­ran­tiert. Die Ton­gru­ben lie­gen in der Nähe ... mehrDiese Lokalität ist nach Rüdersdorf wohl der ergiebigste Fundort in Brandenburg. Wobei die Anzahl der Mineralarten die von Rüdersdorf sogar noch übersteigen dürfte. Im Gegensatz zu Rüdersdorf kann man hier auch noch frei sammeln und Funde sind im Prinzip garantiert. Die Tongruben liegen in der Nähe der Bundesstraße 167 westlich von Bad Freienwalde und sind von Berlin aus einfach zu erreichen. Wie schon anklingt, gibt es zwei Tongruben. Die Nordgrube baut noch und wird immer größer. Sie ist, wenn man aus dem Oderbruch kommt, schon von weitem als heller Fleck in den dunklen bewaldeten Hügelketten um Bad Freienwalde zu erkennen. Die zweite Grube liegt wenig entfernt im Hammerthal. Man fahre die Straße "Im Hammerthal" von der B167 ab und bis zum Ende durch. Man gelangt zu einem kleinen Parkplatz und wandere an der Jugendherberge vorbei in den Wald. Linkerhand läuft ein Zaun entlang, an dessen Ende man sich durch sumpfiges Gelände über einen kleinen Bach hinweg kämpfen muss. Nach einiger Zeit taucht die große Wand der alten Südgrube auf. Bei feuchter Witterung ist absolute Vorsicht geboten. Der Verfasser hat selbst schon mehrmals fast das Schuhwerk eingebüßt, der zähe Ton ist nicht zu unterschätzen.
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... Der Be­griff Karst steht für die Ge­samt­heit der For­men von durch­läs­si­gen, was­ser­lös­li­chen Ge­stei­nen (z.B. Kalk­stein, Gips, Sal­ze), die durch Ober­flächen- und Grund­was­ser aus­ge­laugt wer­den. Als ver­kars­ten­de Ge­stei­ne gel­ten in der Rei­hen­fol­ge ih­re Lös­lich­keit Sal­ze (An­hy­drit, Gips, Kalk- und Quarzg ... mehr... Der Begriff Karst steht für die Gesamtheit der Formen von durchlässigen, wasserlöslichen Gesteinen (z.B. Kalkstein, Gips, Salze), die durch Oberflächen- und Grundwasser ausgelaugt werden. Als verkarstende Gesteine gelten in der Reihenfolge ihre Löslichkeit Salze (Anhydrit, Gips, Kalk- und Quarzgesteine (Sandstein, Quarzite)). Durch Lösungsvorgänge kommt es zu charakteristischen Karsterscheinungen. An der Oberfläche sind dies z.B. Karren (Schratten), Dolinen, Uvalas, Poljen, Schlotten, Erdorgeln. Zu den unterirdischen Karsterscheinungen gehören oft weit verzweigte Höhlen und die typischen Erscheinungen der Karsthydrographie: unterirdische Flussläufe und Karstseen, Karstquellen, die unter ... ein Beitrag von Peter Seroka
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Azu­rit ist seit mehr als 3.000 Jah­ren be­kannt. Schon die al­ten Ägyp­ter seit der 4. Dy­nas­tie, Per­ser und die Rö­mer ver­wen­de­ten das pul­ve­ri­sier­te Mi­ne­ral als Au­gen­sch­min­ke. Im Chi­na der Sung- und Ming-Dy­nas­ti­en, in der Ukiyo-e-Schu­le Ja­pans, im prä­ko­lum­bia­ni­schen Süd­wes­ten der heu­ti­gen USA so­wie wäh­re ... mehrAzurit ist seit mehr als 3.000 Jahren bekannt. Schon die alten Ägypter seit der 4. Dynastie, Perser und die Römer verwendeten das pulverisierte Mineral als Augenschminke. Im China der Sung- und Ming-Dynastien, in der Ukiyo-e-Schule Japans, im präkolumbianischen Südwesten der heutigen USA sowie während des europäischen Mittelalters und der Renaissance wurde Azurit als wertvolles blaues Pigment in der Malerei und für Handschriften bzw. Miniaturen benutzt. Die blaue Farbe war im Okzident lange Zeit das bevorzugte Pigment, den Kleidern der Jungfrau Maria ihre blaue Farbe zu geben, bzw. Skulpturen zu bemalen. Da der exotische Lapis Lazuli als Pigment Ultramarin weitaus begehrter, aber auch dementsprechend teurer war, wurde Azurit gewöhnlich als Grundfarbe benutzt und Ultramarin nur hauchdünn ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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In der Mi­ne Nr. 18 bei Pa­lio­ka­ma­ri­za (Pla­ka, La­vri­on, At­ti­ka, Grie­chen­land) wur­den gel­be, na­de­li­ge Ur­an­mi­ne­ra­le auf Gips ge­fun­den. Un­ter UV‑­Licht (365 nm) zeig­te sich, dass es sich um zwei ver­schie­de­ne Mi­ne­ra­le mit un­ter­schied­li­chen Lu­mi­nes­zen­zei­gen­schaf­ten han­delt: kür­ze­re, dün­ne­re Na­deln leuch­ten ... mehrIn der Mine Nr. 18 bei Paliokamariza (Plaka, Lavrion, Attika, Griechenland) wurden gelbe, nadelige Uranminerale auf Gips gefunden. Unter UV‑Licht (365 nm) zeigte sich, dass es sich um zwei verschiedene Minerale mit unterschiedlichen Lumineszenzeigenschaften handelt: kürzere, dünnere Nadeln leuchten hellgrün, während längere Nadeln gelb lumineszieren ...

Dieser „Public‑Science“-Beitrag dokumentiert eine seltene epitaktische Verwachsung zwischen Boltwoodit (grün lumineszierend) und Sklodowskit (gelb lumineszierend) auf Gips‑Substrat. Die Kombination, sichtbar durch unterschiedliche Lumineszenz und bestätigt durch Spektroskopie, liefert wertvolle Einblicke in die Kristallisation und Bildung solcher Uranminerale am Fundort Lavrion.
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... ist ein spe­zi­el­les Licht­mi­kros­kop, wel­ches li­near po­la­ri­sier­tes Licht mit Po­la­ri­sa­to­ren er­zeugt und ana­ly­siert. So wird die Dop­pel­b­re­chung bei op­tisch an­i­so­tro­pen Mi­ne­ra­len deut­lich sicht­bar, aber auch op­ti­sche Ak­ti­vi­tä­ten kön­nen be­stimmt wer­den.. Es di­ent Pe­tro­gra­phen für die kri­s­tall­op­ti­sche A ... mehr... ist ein spezielles Lichtmikroskop, welches linear polarisiertes Licht mit Polarisatoren erzeugt und analysiert. So wird die Doppelbrechung bei optisch anisotropen Mineralen deutlich sichtbar, aber auch optische Aktivitäten können bestimmt werden.. Es dient Petrographen für die kristalloptische Analyse (das mikroskopische Studium) der Gesteine, ihrer Minerale und ihres Gefüges.

Durchsichtige Minerale der Gesteine werden in Dünnschliffen (ca. 0,02 mm) oder als Pulver untersucht. Zu den optischen Eigenschaften, die in dem zu untersuchenden Mineral bestimmt werden können, gehört neben dem Brechungsindex oder den Hauptbrechungsindizes auch die Doppelbrechung (Birefringenz), welche mit Hilfe des Polarisationsmikroskopes im durchfallenden Licht bestimmt wird.

Wichtiges Zubehör ist der Universaldrehtisch mit Achse (u.a. 4-achsig) normal zum Schliff, Hilfs-, Vertikal- und Horizontalachse. Mit dieser Methode können selbst kleinste Kristallkörner von einigen hundertstel Millimetern, die in Dünnschliffen als durchsichtige Einschlüsse vorkommen, genau ...
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1908 Ent­de­ckung der Mag­ne­sit­la­ger­stät­te auf der Mill­stät­ter Al­pe in Kärn­ten durch den Berg­bauin­ge­nieur Jo­sef Hör­ha­ger. Der Deutsch-Ame­ri­ka­ner Emil Win­ter er­wirbt die Schür­f­rech­te und grün­det die Au­s­tro-Ame­ri­can Mag­ne­si­te Group, die in Ra­denthein mit der Er­rich­tung ei­nes be­acht­li­chen Mag­ne­sit­wer­kes b ... mehr1908 Entdeckung der Magnesitlagerstätte auf der Millstätter Alpe in Kärnten durch den Bergbauingenieur Josef Hörhager. Der Deutsch-Amerikaner Emil Winter erwirbt die Schürfrechte und gründet die Austro-American Magnesite Group, die in Radenthein mit der Errichtung eines beachtlichen Magnesitwerkes begann.
1925 wurden die Magnesit-Lagerstätten am Weißenstein und der Rettenwand bei Hochfilzen in Tirol entdeckt.
1928 sicherte sich die Austro-American Magnesite Group die Abbaurechte dafür und fusionierte mit der Allgemeinen Automobil G.m.b.H. in Wien zur Austro-American Magnesite Company. Im gleichen Jahr wurde mit dem Abbau im Untertagebetrieb begonnen.
bis circa 1930 konnte man von einem österreichischen Magnesit Monopol sprechen... Ein Beitrag von Michael Kommer
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