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Der ehe­ma­li­ge Ei­sen­ham­mer zu Heim­bu­chen­thal hat ei­ne sehr in­ter­es­san­te Ge­schich­te vor­zu­wei­sen. Das An­fang des 18. Jahr­hun­derts er­rich­te­te Ham­mer­werk ge­lang­te En­de des 18. Jahr­hun­derts in den Be­sitz der Fa­mi­lie Rex­roth, un­ter de­ren Füh­rung der Be­trieb zur vol­len Blü­te kam. Die Guts­her­ren zeig­ten ein ... mehrDer ehemalige Eisenhammer zu Heimbuchenthal hat eine sehr interessante Geschichte vorzuweisen. Das Anfang des 18. Jahrhunderts errichtete Hammerwerk gelangte Ende des 18. Jahrhunderts in den Besitz der Familie Rexroth, unter deren Führung der Betrieb zur vollen Blüte kam. Die Gutsherren zeigten ein hohes soziales Engagement, das sich in der Vergütung der Arbeiter, aber auch im Ausbau der Zufahrtswege widerspiegelte. Auf dem Hammergut wurden in der eigens errichteten Schule bis zu 30 Kinder unterrichtet. Auf einem, von Eichen umgebenen, Friedhof wurden die verstorbenen Gutsherren und deren Angehörigen bestattet. Im Jahre 1891 wurde der Betrieb eingestellt und das Hammergut wurde in ein Hofgut umgewandelt. Von dem Industriedenkmal sind bis auf die Großschmiede heute noch alle Gebäude in einem sehr guten Zustand.
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Der Na­me des Mi­ne­rals stammt vom grie­chi­schen spha­le­ros. Die­ses be­deu­tet trü­ge­risch, weil aus der zu­sam­men mit Bl­ei­glanz ge­fun­de­nen Zink­b­len­de kein Blei ge­won­nen wer­den konn­te und das Ele­ment Zink noch nicht ent­deckt war. Blen­de war die Berg­manns­be­zeich­nung für tau­bes Erz. Spha­le­rit ist das wich­tigs ... mehrDer Name des Minerals stammt vom griechischen sphaleros. Dieses bedeutet trügerisch, weil aus der zusammen mit Bleiglanz gefundenen Zinkblende kein Blei gewonnen werden konnte und das Element Zink noch nicht entdeckt war. Blende war die Bergmannsbezeichnung für taubes Erz. Sphalerit ist das wichtigste Zinkerz, aus welchem neben dem Metall Zink auch Cadmium, Indium und ....

Sphalerit gehört zum kubischen Kristallsystem und zur hexakistetraedrischen Klasse. Die Struktur der Kristalle ist ähnlich der Diamantstruktur, wobei, anders als bei Diamant, um jedes S-Ion an den Tetraederecken vier Zinkionen angeordnet sind. Im Gegensatz zu Diamant verläuft die Spaltbarkeit in den Sphaleritkristallen nicht nach den Flächen des Oktaeders, sondern nach den Flächen des Rhombendodekaeders {110}, da diese Gitterebenen gleichviel Zn- und ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Im alt­ehr­wür­di­gen Ge­bäu­de, 1515 als Korn­spei­cher er­rich­tet, be­fin­det sich das Mi­ne­ra­lo­gi­sche Mu­se­um der Stadt Mar­burg. Die nach der Klas­si­fi­zie­rung von Strunz auf­ge­bau­ten Samm­lung wird in zahl­rei­chen Vi­tri­nen auf drei Stock­wer­ken prä­sen­tiert. Die ge­sam­te Lehr­samm­lung um­fasst ca. 45.000 Mi­ne­ra­li­en u ... mehrIm altehrwürdigen Gebäude, 1515 als Kornspeicher errichtet, befindet sich das Mineralogische Museum der Stadt Marburg. Die nach der Klassifizierung von Strunz aufgebauten Sammlung wird in zahlreichen Vitrinen auf drei Stockwerken präsentiert. Die gesamte Lehrsammlung umfasst ca. 45.000 Mineralien und ca. 55.000 Gesteinsproben, von denen etwa 2.500 in den Vitrinen zu sehen sind.

Besonders hervorzuheben ist im 3. Stock die Ausstellung "Rio Grande do Sul - Brasilien", die dem Mineralogischen Museum und der Philipps-Universität von dem Sammlerehepaar Balzer 2005 gestiftet wurde. In zwei Großraumvitrinen werden Amethyste, Quarze, Calcite, Achate und Edelsteine aus Brasilien präsentiert. Die ästhetisch sehr ansprechende Ausstellung gehört zu den besten ihrer Art in Europa.

Nach Vereinbarung können auch Schulklassen durch die Ausstellungsräume geführt werden. Besonders hervorzuheben sind auch die regelmäßig stattfindenden Sonderausstellungen, die jedes Jahr mit einem anderen Thema von Dezember bis April zu sehen sind.
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Das so­ge­nann­te Sil­ber­erz­re­vier von St. And­reas­berg ist ei­ne sch­ma­le, nach Wes­ten keil­för­mig aus­lau­fen­de Fläche. Die­se ist un­ge­fähr 6 km lang und 1 km breit. Sie liegt dicht am süd­li­chen Rand des Bro­cken­grani­tes.

Es wur­den in die­sem Re­vier et­wa 18 erz­füh­r­en­de Gän­ge und 6 bis 8 tau­be "Ru­scheln" im ... mehrDas sogenannte Silbererzrevier von St. Andreasberg ist eine schmale, nach Westen keilförmig auslaufende Fläche. Diese ist ungefähr 6 km lang und 1 km breit. Sie liegt dicht am südlichen Rand des Brockengranites.

Es wurden in diesem Revier etwa 18 erzführende Gänge und 6 bis 8 taube "Ruscheln" im Laufe der Betriebszeit erschlossen und mehr oder weniger intensiv abgebaut. Auserhalb dieses "Silberdreieckes" sind noch andere Erzgänge bekannt, die jedoch eine andere Mineralführung aufweisen: Eisenspat, Schwerspat und nur geringe Mengen von Pb-, Zn- und Cu-Sulfiden.

Die Streichrichtung der Erzgänge verläuft zwischen 130° und 150° (quer zu den Faltenachsen), die der Ruscheln von 70° bis 80° sowie von 100° bis 110°. Diese Ruscheln sind ... Ein Beitrag von:
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Sil­ber und Sil­ber­mi­ne­ra­li­en ge­hö­ren zu den ge­such­tes­ten Ob­jek­ten des Berg­baus , seit­dem Men­schen Mi­ne­ra­li­en sam­meln. Sil­ber­lo­cken aus Kongs­berg und Frei­berg sind die Krö­nung ei­ner je­den Mi­ne­ra­li­en­samm­lung. Sc­hö­ne Pyr­ar­gy­ri­te und Prous­ti­te las­sen je­des Samm­ler­herz höh­er schla­gen. Aber Sil­ber als Mi ... mehrSilber und Silbermineralien gehören zu den gesuchtesten Objekten des Bergbaus , seitdem Menschen Mineralien sammeln. Silberlocken aus Kongsberg und Freiberg sind die Krönung einer jeden Mineraliensammlung. Schöne Pyrargyrite und Proustite lassen jedes Sammlerherz höher schlagen. Aber Silber als Mineral ist nicht nur Inbegriff höchstwertigen Sammelns, sondern hat auch wesentlich zur Geschichte der Menschheit beigetragen. Nicht zu zählen sind die Millionen von athener und phönizischen Sklaven, mittelaterlichen europäischen Knappen und Millionen Indios, die wegen des silbernen Metalls ihr Leben im Berg gelassen haben.

Silber ist eines der sieben Metalle, welche man seit Jahrtausenden kennt. Es wird bereits in der Bibel erwähnt ; Berge von Schlacken in Vorderasien und auf den ägäischen Inseln sind Beweise für die Technologie der Silbergewinnung aus bleihaltigem Erz, welche mindestens viertausend Jahre v.Chr. bekannt war.
Silber wurde seit der Antike als Metall für Schmuck und Ornamente, weitaus mehr jedoch zur Prägung von Münzen verwendet. Das Währungssystem vieler Länder beruhte auf Silber; wer Silber besaß, konnte auch Kriege führen. Die Macht Athens, Roms, der Phönizier, der Kirche, der Könige von Kastilien, der Habsburger und letztlich der Amerikaner beruhte nicht unwesentlich auf deren Besitz der größten Silbergruben und der Kriege, welche mittels mit Silbermünzen bezahlter Söldner geführt wurden.
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