| Das Mineral Epidot ist vom griechischen Wort "epidosis" abgeleitet, was "Zunahme" oder "Zugabe" bedeutet. Die Deutung als "Zunahme" spielt möglicherweise auf die stengelig zunehmende Kristallform des Minerals an. Die Interpretation als "Zugabe" könnte auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass es de ... mehrDas Mineral Epidot ist vom griechischen Wort "epidosis" abgeleitet, was "Zunahme" oder "Zugabe" bedeutet. Die Deutung als "Zunahme" spielt möglicherweise auf die stengelig zunehmende Kristallform des Minerals an. Die Interpretation als "Zugabe" könnte auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass es dem französischen Mineralogen René HAÜY erstmals im Jahre 1801 gelang, die beiden Silikate Turmalin und Epidot eindeutig auseinanderzuhalten und somit den Epidot als eigenständiges Mineral neben Turmalin stellte... Ein Beitrag von Peter Seroka |
| ... Erst knapp 50 Jahre später liegen wieder Nachrichten vor, und zwar Abrechnungen aus den Jahren 1782 bis 1791. Die damaligen Pächter waren die Krettnicher Einwohner Nicolaus Wiesen, Matthias Finkler und Johann Bathis, Ersterer hatte in den 10 Jahren 346 Rtl., der zweite 95 Rtl. und der letzte 146 ... mehr... Erst knapp 50 Jahre später liegen wieder Nachrichten vor, und zwar Abrechnungen aus den Jahren 1782 bis 1791. Die damaligen Pächter waren die Krettnicher Einwohner Nicolaus Wiesen, Matthias Finkler und Johann Bathis, Ersterer hatte in den 10 Jahren 346 Rtl., der zweite 95 Rtl. und der letzte 146 Rtl. eingenommen. Hauptabnehmer waren Johannes Scherer in Scheuern, Pastor Anhäuser in Lockweiler, sowie Johannes Bördeler (Birtel) in Krettnich, die offenbar das abgenommene Erz auf eigene Rechnung weitervertrieben. Als Bergmann war damals Paul Jungblut ... Ein Bericht von Berthold Stein |
| Im ausgehenden Mittelalter entdeckte man in Italien massiven Baryt, welcher phosphoreszierte wenn er schwach erhitzt wurde. Dieser Stein wurde nach seinem Fundort "Pietra fosforica di Bologna" (Phosphorisierender Bologna-Stein) genannt und war von großem Interesse für Alchemisten. Wenngleich der Nam ... mehrIm ausgehenden Mittelalter entdeckte man in Italien massiven Baryt, welcher phosphoreszierte wenn er schwach erhitzt wurde. Dieser Stein wurde nach seinem Fundort "Pietra fosforica di Bologna" (Phosphorisierender Bologna-Stein) genannt und war von großem Interesse für Alchemisten. Wenngleich der Name Baryt erst Jahrhunderte später vergeben wurde, dürfte es sich bei dem Bologna-Stein um die erste Beschreibung in der Literatur handeln. Ein Betrag von Peter Seroka |
| ... Die Nutzung der Zinkerze der Lagerstätte Altenberg ist seit 1344 belegt. Dort wurde Galmei abgebaut, welches schon vor der Erfindung der Direktverhüttung von Zinkerzen die Messingherstellung ermöglichte. Die hier betrachtete Lagerstätte Altenberg kann allerdings, im Gegensatz zur benachbarten La ... mehr... Die Nutzung der Zinkerze der Lagerstätte Altenberg ist seit 1344 belegt. Dort wurde Galmei abgebaut, welches schon vor der Erfindung der Direktverhüttung von Zinkerzen die Messingherstellung ermöglichte. Die hier betrachtete Lagerstätte Altenberg kann allerdings, im Gegensatz zur benachbarten Lagerstätte Gessenich (römisch: Grasciniacum) im Stolberger Raum, nicht bis in die Römerzeit zurück verfolgt werden. Auf den aktuellen topografischen Karten (z.B. Top25 Deutschland, Blatt 5202 Aachen) ist der Altenberg nicht mehr zu finden... ein Beitrag von Norbert Kirchhoff |