Mineralienatlas ist seit 2001 die Plattform für an Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Bergbau interessierte Menschen. Wir verfügen über eine umfangreiche Datenbank für Mineralien, Fossilien, Gesteine und deren Standorte. Mineralienatlas beschränkt sich nicht auf einen Ausschnitt, wir bringen Informationen zusammen und informieren umfassend.

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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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Edelsteintage Konstanz
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1908 Ent­de­ckung der Mag­ne­sit­la­ger­stät­te auf der Mill­stät­ter Al­pe in Kärn­ten durch den Berg­bauin­ge­nieur Jo­sef Hör­ha­ger. Der Deutsch-Ame­ri­ka­ner Emil Win­ter er­wirbt die Schür­f­rech­te und grün­det die Au­s­tro-Ame­ri­can Mag­ne­si­te Group, die in Ra­denthein mit der Er­rich­tung ei­nes be­acht­li­chen Mag­ne­sit­wer­kes b ... mehr1908 Entdeckung der Magnesitlagerstätte auf der Millstätter Alpe in Kärnten durch den Bergbauingenieur Josef Hörhager. Der Deutsch-Amerikaner Emil Winter erwirbt die Schürfrechte und gründet die Austro-American Magnesite Group, die in Radenthein mit der Errichtung eines beachtlichen Magnesitwerkes begann.
1925 wurden die Magnesit-Lagerstätten am Weißenstein und der Rettenwand bei Hochfilzen in Tirol entdeckt.
1928 sicherte sich die Austro-American Magnesite Group die Abbaurechte dafür und fusionierte mit der Allgemeinen Automobil G.m.b.H. in Wien zur Austro-American Magnesite Company. Im gleichen Jahr wurde mit dem Abbau im Untertagebetrieb begonnen.
bis circa 1930 konnte man von einem österreichischen Magnesit Monopol sprechen... Ein Beitrag von Michael Kommer
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Die­ser Ar­ti­kel be­fasst sich mit den Ei­sen­erz­la­ger­stät­ten im Raum Adorf, die geo­lo­gisch auch in Tei­le des Ost­sau­er­lan­des über­g­rei­fen. Hier wird ein Stück deut­scher Berg­bau­ge­schich­te zu­sam­men­ge­fasst, de­ren Be­deu­tung im­mer im Schat­ten der gro­ßen deut­schen La­ger­stät­ten stand. So bin ich be­müht die his­to ... mehrDieser Artikel befasst sich mit den Eisenerzlagerstätten im Raum Adorf, die geologisch auch in Teile des Ostsauerlandes übergreifen. Hier wird ein Stück deutscher Bergbaugeschichte zusammengefasst, deren Bedeutung immer im Schatten der großen deutschen Lagerstätten stand. So bin ich bemüht die historischen Zusammenhänge etwas näher zu beleuchten. Viele der hier aufgeführten Informationen zu Orten und Bergwerken sind bereits aus dem Bewusstsein der einheimischen Bevölkerung verschwunden.
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Die äl­tes­ten Ge­stei­ne Großbri­tan­ni­ens, 2,7 Mil­li­ar­den Jah­re al­te Se­di­men­te und Auf­schlüs­se, die hoch­gra­dig meta­mor­phe, vul­ka­ni­sche und mag­ma­ti­sche Ge­stei­ne zei­gen so­wie über 1000 m mäch­ti­ge, pla­teau­bil­den­de ter­tiä­re La­va­de­cken: All das bie­tet die "Is­le of Mull". Sie ist zu­dem Ty­p­lo­ka­li­tät zwei­er Min ... mehrDie ältesten Gesteine Großbritanniens, 2,7 Milliarden Jahre alte Sedimente und Aufschlüsse, die hochgradig metamorphe, vulkanische und magmatische Gesteine zeigen sowie über 1000 m mächtige, plateaubildende tertiäre Lavadecken: All das bietet die "Isle of Mull". Sie ist zudem Typlokalität zweier Mineralien und Heimat cm großer Saphire. Erik Hock lädt uns mit seinem Beitrag zu einem spanndenen Rundgang auf diese Insel ein und gibt uns einen Einblick in die dortigen geologischen Gegebenheiten. Auch die dem Bericht untergeordneten Lokalitäten sind einen Blick wert.
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Geo­lo­gi­sches Por­trait Mag­ma­tis­mus und Vul­ka­nis­musDieses Portrait erklärt die Hintergründe zu den wohl faszinierendsten natürlichen Ereignissen auf der Erde, wie Vulkane entstehen und wie es zu Eruptionen, Lavaströmen und Laharen kommt. Ein reiches Bilderbuch mit teilweise atemberaubenden Aufnahmen lädt ein zum Eintauchen in die faszinierende Welt der magmatischen Erscheinungen.

Magmatismus ist die zusammenfassende Bezeichnung für alle mit dem Magma zusammenhängenden geologischen Prozesse, Vorgänge und Folgen. Der Magmatismus umfasst sowohl den den Plutonismus, d.h., die Prozesse, die zur Bildung von Magmen in der Erde führen, ihre Bewegung verursachen, die Kristallisation steuern, das Erstarren in der Tiefe, das Aufsteigen, die Bildung der Erdkruste und besonders auch den Vulkanismus.

Vulkane sorgen immer wieder für Angst und Schrecken. Sie besitzen enorm trügerische, zerstörerische Kräfte - aber auch faszinierende Schönheit. Es gibt über 1350 aktive Vulkane, die über den gesamten Erdball verteilt sind, davon allein 450 rund um den Pazifik. Die meisten von ihnen schlafen, sind jedoch potentiell aktiv und können jederzeit ausbrechen. Jedes Jahr werden zwischen 50 und 60 Eruptionen registriert . Nicht wenige Vulkanausbrüche, ihre pyroklastischen Glutwolken und Schlammlawinen als direkte Folgen sind destruktiv für Menschen und Natur.

Durch vulkanische Aktivitäten wird Magma vom Erdmantel an die Oberfläche gebracht, eruptiert explosiv oder wird als Lavastrom extrudiert. Neben geschmolzenem Gestein und pyroklastischem Material bilden sich Geysire und Fumarolen.
Durch Magmatismus entstehen Magmatite, d.h.magmatische plutonische Gesteine im Erdinneren und vulkanische Gesteine als Folge des Vulkanismus.
Die­ses Por­trait er­klärt die Hin­ter­grün­de zu den wohl fas­zi­nie­rends­ten na­tür­li­chen Er­eig­nis­sen auf der Er­de, wie Vul­ka­ne ent­ste­hen und wie es zu Erup­tio­nen, La­va­strö­men und La­ha­ren kommt. Ein rei­ches Bil­der­buch mit teil­wei­se atem­be­rau­ben­den Auf­nah­men lädt ein zum Ein­tau­chen in die fas­zi­nie­ren­de Welt ... mehrDieses Portrait erklärt die Hintergründe zu den wohl faszinierendsten natürlichen Ereignissen auf der Erde, wie Vulkane entstehen und wie es zu Eruptionen, Lavaströmen und Laharen kommt. Ein reiches Bilderbuch mit teilweise atemberaubenden Aufnahmen lädt ein zum Eintauchen in die faszinierende Welt der magmatischen Erscheinungen.

Magmatismus ist die zusammenfassende Bezeichnung für alle mit dem Magma zusammenhängenden geologischen Prozesse, Vorgänge und Folgen. Der Magmatismus umfasst sowohl den den Plutonismus, d.h., die Prozesse, die zur Bildung von Magmen in der Erde führen, ihre Bewegung verursachen, die Kristallisation steuern, das Erstarren in der Tiefe, das Aufsteigen, die Bildung der Erdkruste und besonders auch den Vulkanismus.

Vulkane sorgen immer wieder für Angst und Schrecken. Sie besitzen enorm trügerische, zerstörerische Kräfte - aber auch faszinierende Schönheit. Es gibt über 1350 aktive Vulkane, die über den gesamten Erdball verteilt sind, davon allein 450 rund um den Pazifik. Die meisten von ihnen schlafen, sind jedoch potentiell aktiv und können jederzeit ausbrechen. Jedes Jahr werden zwischen 50 und 60 Eruptionen registriert . Nicht wenige Vulkanausbrüche, ihre pyroklastischen Glutwolken und Schlammlawinen als direkte Folgen sind destruktiv für Menschen und Natur.

Durch vulkanische Aktivitäten wird Magma vom Erdmantel an die Oberfläche gebracht, eruptiert explosiv oder wird als Lavastrom extrudiert. Neben geschmolzenem Gestein und pyroklastischem Material bilden sich Geysire und Fumarolen.
Durch Magmatismus entstehen Magmatite, d.h.magmatische plutonische Gesteine im Erdinneren und vulkanische Gesteine als Folge des Vulkanismus.
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Auf dem Ge­län­de der Sos Enat­tos Mi­ne wur­de be­reits seit der Rö­mer­zeit durch Gra­bun­gen, Schäch­te und Tun­nel Erz ab­ge­baut. Im Jahr 1960 mit dem Ab­bau der La­ger­stät­te wur­den die­se Spu­ren un­wie­der­bring­lich ge­löscht. An­fäng­lich wur­de in dem Berg­bau auf Sil­ber-Bl­ei­glanz und erst in der Neu­zeit auf Zink­b­le ... mehrAuf dem Gelände der Sos Enattos Mine wurde bereits seit der Römerzeit durch Grabungen, Schächte und Tunnel Erz abgebaut. Im Jahr 1960 mit dem Abbau der Lagerstätte wurden diese Spuren unwiederbringlich gelöscht. Anfänglich wurde in dem Bergbau auf Silber-Bleiglanz und erst in der Neuzeit auf Zinkblende abgebaut. ...

... Der Förderturm bringt heute die Besucher in 2 Aufzügen in das Bergwerk. Die Besucher werden mit Helm und Lampe ausgestattet durch einige Gänge des Bergwerks geführt. Eine Strecke von ca. 800 m wird Untertage zurückgelegt. Präsentation der Untertagearbeit und ausführliche Erklärungen helfen den Betrieb zu verstehen. Beginnend in den älteren Abschnitten mit viel manueller Abbautätigkeit, führt die Führung zu neueren Techniken und weit ausgebauten Abbaustrecken
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Kup­fer - ei­nes der äl­tes­ten Me­tal­le der Mensch­heitGestützt auf archäologische Ausgrabungen nimmt man an, dass Kupfer bereits seit 11.000 Jahren genutzt wird. Da das Metall relativ leicht abzubauen und aufzuarbeiten war, wurden in bestimmten Kulturkreisen Verfahren entwickelt, das Metall aus seinen Erzen zu extrahieren. Die Zeit seines weiträumigen Gebrauchs vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis zum 3. Jahrtausend v. Chr. wird je nach Region auch Kupferzeit genannt.
Das Römische Kaiserreich bezog den größten Teil seines Kupfers von der Insel Zypern, woher auch der Name des Metalls stammt.
Als natürlich gewonenes Metall war Kupfer zu weich für andere Verwendungen. Schon vor 5.000 Jahren lernten die Menschen, dass Kupfer härter wird, wenn es mit Zinn und Bleianteilen zu Bronze legiert wird. anderen Metallen gemischt wird. Diese härtere und technisch widerstandsfähigere Legierung wurde zum Namensgeber der Bronzezeit

Kupfer gehört zu den selteneren Elementen (0,0001% der Erdkruste), was in Anbetracht seiner technischen Bedeutung überraschend ist; es tritt jedoch in Form seiner Erze (oder als gediegenes Metall) in bestimmten Lagerstätten stark angereichert auf und kann auch relativ leicht als Metall gewonnen werden.
Heute wird Kupfer primär aus Chalcopyrit, Chalkosin, Bornit, Covellin, Malachit und Cuprit gewonnen. Die weltgrößten Kupferlagerstätten liegen in Chile, Peru, Sambia, der Demokratischen Republik Kongo, den USA, Papua-Neuguinea, Canada, der Mongolei, USA und Alaska. ...ein Beitrag von Peter Seroka
Ge­stützt auf ar­chäo­lo­gi­sche Aus­gra­bun­gen nimmt man an, dass Kup­fer be­reits seit 11.000 Jah­ren ge­nutzt wird. Da das Me­tall re­la­tiv leicht ab­zu­bau­en und auf­zu­ar­bei­ten war, wur­den in be­stimm­ten Kul­tur­k­rei­sen Ver­fah­ren ent­wi­ckelt, das Me­tall aus sei­nen Er­zen zu ex­tra­hie­ren. Die Zeit sei­nes wei­träu ... mehrGestützt auf archäologische Ausgrabungen nimmt man an, dass Kupfer bereits seit 11.000 Jahren genutzt wird. Da das Metall relativ leicht abzubauen und aufzuarbeiten war, wurden in bestimmten Kulturkreisen Verfahren entwickelt, das Metall aus seinen Erzen zu extrahieren. Die Zeit seines weiträumigen Gebrauchs vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis zum 3. Jahrtausend v. Chr. wird je nach Region auch Kupferzeit genannt.
Das Römische Kaiserreich bezog den größten Teil seines Kupfers von der Insel Zypern, woher auch der Name des Metalls stammt.
Als natürlich gewonenes Metall war Kupfer zu weich für andere Verwendungen. Schon vor 5.000 Jahren lernten die Menschen, dass Kupfer härter wird, wenn es mit Zinn und Bleianteilen zu Bronze legiert wird. anderen Metallen gemischt wird. Diese härtere und technisch widerstandsfähigere Legierung wurde zum Namensgeber der Bronzezeit

Kupfer gehört zu den selteneren Elementen (0,0001% der Erdkruste), was in Anbetracht seiner technischen Bedeutung überraschend ist; es tritt jedoch in Form seiner Erze (oder als gediegenes Metall) in bestimmten Lagerstätten stark angereichert auf und kann auch relativ leicht als Metall gewonnen werden.
Heute wird Kupfer primär aus Chalcopyrit, Chalkosin, Bornit, Covellin, Malachit und Cuprit gewonnen. Die weltgrößten Kupferlagerstätten liegen in Chile, Peru, Sambia, der Demokratischen Republik Kongo, den USA, Papua-Neuguinea, Canada, der Mongolei, USA und Alaska. ...ein Beitrag von Peter Seroka
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Mi­ne­ra­li­en­por­trait Oli­vinOlivin ist kein eigenständiges Mineral, sondern ein Mischglied der Mischserie Fayalith-Forsterit und gehört zur Olivingruppe, deren Endglieder Calcio-Olivin und Tephroit sind. Forsterit ist ein Magnesiumsilikat; Fayalith ein Eisensilikat . Wird gemeinhin von Olivin gesprochen, handelt es sich meist um einen mehr oder weniger eisenhaltigen Forsterit. Die Farbe von Olivin ist im allgemeinen gelblichgrün, olivgrün bis schwarzgrün.

Olivin ist eines der häufigsten Silikate und eines der wichtigsten gesteinsbildenden Minerale. Olivin führende Gesteine bilden den Hauptbestandteil des oberen Erdmantels. Durch vulkanische Eruptionen werden nicht selten Fragmente des oberen Erdmantels als Xenolithe an die Erdoberfläche transportiert. Dies ist unaufgeschmolzenes Material aus dem Erdmantel in ca. 60 km Tiefe, d.h. peridotitische Gesteine wie Dunite oder Lherzolithe, Peridotitbruchstücke oder sogenannte "Olivinknollen" (Einschlüsse in Vulkaniten meist alkalibasaltischer Zusammensetzung) oder "Olivinbomben" (Auswürflinge), welches vom flüssigen Magma mit an die Erdoberfläche gerissen und in Lockergestein abgelagert wurde.

Olivin ist seit dem Altertum bekannt und ein begehrter Edelstein, welcher als Topazion oder Chrysolith bereits von den Ägyptern und Israeliten geschätzt und von den Phöniziern gehandelt wurde. Im Mittelalter gelangte das dann als Peridot bezeichnete grüne Juwel durch die Templer nach Europa und wurde für Pretiosen und für Kirchenschätze verwendet. Zwischen dem ausgehenden Mittelalter und dem Beginn der Neuzeit geriet der Olivin jedoch außer Mode, was nicht unwesentlich durch den Wegfall der wichtigsten, aber mittlerweile erschöpften Lagerstätte im Roten Meer bedingt war. Seitdem jedoch im letzten Jahrhundert größere schleifwürdige Peridotmengen aus Myanmar auf den Markt gelangten und im letzten Jahrzehnt des 20. Jh. spektakuläre Funde ungewöhnlich großer Peridotkristalle in Pakistan gemacht wurden, hat das klassische Mineral Olivin erneut Liebhaber gefunden und wird als Edelstein zu hohen Preisen gehandelt.
Oli­vin ist kein ei­gen­stän­di­ges Mi­ne­ral, son­dern ein Misch­g­lied der Misch­se­rie Fa­ya­lith-Fors­te­rit und ge­hört zur Oli­vin­grup­pe, de­ren End­g­lie­der Cal­cio-Oli­vin und Te­ph­roit sind. Fors­te­rit ist ein Mag­ne­si­um­si­li­kat; Fa­ya­lith ein Ei­sen­si­li­kat . Wird ge­mein­hin von Oli­vin ge­spro­chen, han­delt es sich meist ... mehrOlivin ist kein eigenständiges Mineral, sondern ein Mischglied der Mischserie Fayalith-Forsterit und gehört zur Olivingruppe, deren Endglieder Calcio-Olivin und Tephroit sind. Forsterit ist ein Magnesiumsilikat; Fayalith ein Eisensilikat . Wird gemeinhin von Olivin gesprochen, handelt es sich meist um einen mehr oder weniger eisenhaltigen Forsterit. Die Farbe von Olivin ist im allgemeinen gelblichgrün, olivgrün bis schwarzgrün.

Olivin ist eines der häufigsten Silikate und eines der wichtigsten gesteinsbildenden Minerale. Olivin führende Gesteine bilden den Hauptbestandteil des oberen Erdmantels. Durch vulkanische Eruptionen werden nicht selten Fragmente des oberen Erdmantels als Xenolithe an die Erdoberfläche transportiert. Dies ist unaufgeschmolzenes Material aus dem Erdmantel in ca. 60 km Tiefe, d.h. peridotitische Gesteine wie Dunite oder Lherzolithe, Peridotitbruchstücke oder sogenannte "Olivinknollen" (Einschlüsse in Vulkaniten meist alkalibasaltischer Zusammensetzung) oder "Olivinbomben" (Auswürflinge), welches vom flüssigen Magma mit an die Erdoberfläche gerissen und in Lockergestein abgelagert wurde.

Olivin ist seit dem Altertum bekannt und ein begehrter Edelstein, welcher als Topazion oder Chrysolith bereits von den Ägyptern und Israeliten geschätzt und von den Phöniziern gehandelt wurde. Im Mittelalter gelangte das dann als Peridot bezeichnete grüne Juwel durch die Templer nach Europa und wurde für Pretiosen und für Kirchenschätze verwendet. Zwischen dem ausgehenden Mittelalter und dem Beginn der Neuzeit geriet der Olivin jedoch außer Mode, was nicht unwesentlich durch den Wegfall der wichtigsten, aber mittlerweile erschöpften Lagerstätte im Roten Meer bedingt war. Seitdem jedoch im letzten Jahrhundert größere schleifwürdige Peridotmengen aus Myanmar auf den Markt gelangten und im letzten Jahrzehnt des 20. Jh. spektakuläre Funde ungewöhnlich großer Peridotkristalle in Pakistan gemacht wurden, hat das klassische Mineral Olivin erneut Liebhaber gefunden und wird als Edelstein zu hohen Preisen gehandelt.
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