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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH
Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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Edelsteintage Konstanz
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Nörd­lich von Saar­brü­cken, zwi­schen Sulz­bach und Neu­wei­ler liegt der Bren­nen­de Berg. In sei­nem In­ne­ren schwelt schon über 300 Jah­ren ein bren­nen­des Koh­le­flöz. Je nach Wet­ter­la­ge zeugt heu­te schwe­f­lig-mo­d­rig rie­chen­der Rauch, wenn auch längst nicht mehr so in­ten­siv wie früh­er, von die­sem un­ter­ir­di­sche ... mehrNördlich von Saarbrücken, zwischen Sulzbach und Neuweiler liegt der Brennende Berg. In seinem Inneren schwelt schon über 300 Jahren ein brennendes Kohleflöz. Je nach Wetterlage zeugt heute schweflig-modrig riechender Rauch, wenn auch längst nicht mehr so intensiv wie früher, von diesem unterirdischen Brandherd. An zwei bis drei Spalten tritt noch erkennbarer Wasserdampf aus. Die anzuteffenden pyritreichen, gefritteten Schiefertone, die eine rötliche Färbung aufweisen, gehören dem Westfal an.

Es handelt sich hierbei um das Landgruberflöz, später dann in Flöz Nr. 13, oder auch "Blücher" bzw. "Aster", umbenannt. Flöz Nr. 13 wird den Sulzbacher Schichten zugeordnet. Diese reichen von Leittonstein 5 bis zu Flöz Stolberg und erreichen Mächtigkeiten bis über 700 m und sind die kohlenreichste Schicht des Saarkarbon. Die Kohlenlager dieses Schichtkomplexes liegen bei über 100; davon sind 23 Flöze bauwürdig.

Für die Ursache des Brandes existieren verschiedene Theorien ... Ein Beitrag von Berthold Stein und Norbert Kirchhoff
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Ein­schlüs­se sind im Kri­s­tal­lin­ne­ren ein­ge­sch­los­se­ne Fremd­kör­per wie Flüs­sig­kei­ten, Ga­se, Koh­len­was­ser­stof­fe (Erd­öl, As­phalt), Se­di­ment, Na­Cl, so­wie an­de­re Mi­ne­ra­li­en oder Kri­s­tal­le) Ein­schlüs­se kön­nen ei­ne Art Fin­ger­ab­druck ei­ner Fund­s­tel­le sein. So zei­gen Ein­schlüs­se un­ter wel­chen geo­lo­gi­schen Be­di ... mehrEinschlüsse sind im Kristallinneren eingeschlossene Fremdkörper wie Flüssigkeiten, Gase, Kohlenwasserstoffe (Erdöl, Asphalt), Sediment, NaCl, sowie andere Mineralien oder Kristalle) Einschlüsse können eine Art Fingerabdruck einer Fundstelle sein. So zeigen Einschlüsse unter welchen geologischen Bedingungen sich die Mineralien gebildet hatten. Dies ermöglicht wiederum Rückschlüsse auf die Fundstelle.

Der Artikel befasst sich mit den verschiedenen Arten von Einschlüssen, ihre Bildungsbedingungen, welche Mineralien besonders häufig Einschlüsse habe und wie sie in Erscheinung treten.
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... Der ge­wöhn­li­che Habi­tus des Ana­tas ist di­py­ra­mi­dal, wo­bei die Dop­pel­py­ra­mi­de {111} spit­zer als die Dop­pel­py­ra­mi­de {112} ist und der Form nach ei­nem Ok­ta­e­der gleich­kommt (aber auch rund­lich oder flach­di­py­ra­mi­dal). Die En­den der Kri­s­tal­le sind un­ter­schied­lich, oft nur an den Kri­s­tal­len ei­ne Di­py­ra ... mehr... Der gewöhnliche Habitus des Anatas ist dipyramidal, wobei die Doppelpyramide {111} spitzer als die Doppelpyramide {112} ist und der Form nach einem Oktaeder gleichkommt (aber auch rundlich oder flachdipyramidal). Die Enden der Kristalle sind unterschiedlich, oft nur an den Kristallen eine Dipyramide ohne weitere Flächen. Dies ist der am häufigst vorkommende Habitus. Weniger, jedoch nicht selten, treten Dipyramiden mit abgestumpften Spitzen auf, bzw. auch durch eine Basisfläche angeschnitten, welche wiederum von Flächen weiterer Dipyramiden begleitet sein kann. Stumpfere Dipyramidern können ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Die Pri­mä­re­lek­tro­nen des Elek­tro­nen­strahl sto­ßen Elek­tro­nen aus kern­na­hen Scha­len der Ato­me der Pro­be her­aus. In die so ent­stan­de­nen Lü­cken fal­len Elek­tro­nen aus wei­ter vom Atom­kern ent­fernt lie­gen­den Elek­tro­nen­scha­len. Die En­er­gie­dif­fe­renz zwi­schen den bei­den hier­bei be­tei­lig­ten Elek­tro­nen­scha­len k ... mehrDie Primärelektronen des Elektronenstrahl stoßen Elektronen aus kernnahen Schalen der Atome der Probe heraus. In die so entstandenen Lücken fallen Elektronen aus weiter vom Atomkern entfernt liegenden Elektronenschalen. Die Energiedifferenz zwischen den beiden hierbei beteiligten Elektronenschalen kann als "Charakteristische Röntgenstrahlung" emittiert werden und ist für jedes Element anders (die ebenfalls entstehende Röntgen-Bremsstrahlung interessiert hier nicht, wird aber in den Auswertungen berücksichtigt). Die Auswertung des Röntgenspektrums (Energie-Häufigkeits-Verteilung) erlaubt es, die Elementzusammensetzung einer Probe zu identifizieren und über die Intensität zu quantifizieren. Dazu wird die Röntgenstrahlung hinsichtlich ihrer Energie analysiert und die jeweilige Intensität der Spektrallinien gemessen. Da die Energie der Röntgenstrahlung von der Ordnungszahl der Atome abhängt (Moseley'sches Gesetz), kann anhand der Röntgenspektren auf die ... Ein Beitrag von Berthold Weber und Frank M.
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Beim An­ti­lo­pe Can­yon han­delt es sich um ei­ne in Jahr­tau­sen­den aus Na­va­jo Sand­stein her­aus ge­spül­te Schlucht, die durch ih­re ge­schwun­gen For­men und Licht­spie­le ei­nen be­son­de­ren Reiz auf den Be­trach­ter aus­übt. Bes­te Zeit für ei­nen Be­such ist Mit­tag bis Nach­mit­tag, da dann das Bes­te Farb­spiel zu be­o­bac ... mehrBeim Antilope Canyon handelt es sich um eine in Jahrtausenden aus Navajo Sandstein heraus gespülte Schlucht, die durch ihre geschwungen Formen und Lichtspiele einen besonderen Reiz auf den Betrachter ausübt. Beste Zeit für einen Besuch ist Mittag bis Nachmittag, da dann das Beste Farbspiel zu beobachten ist. Ein Besuch sollte nur bei strahlendem Sonnenschein vorgenommen werden, da nur dann die farblichen Differenzen von violett bis leuchtendem Orange richtig zur Geltung kommen. Die unterschiedliche Lichtintensität im Canyon vermittelt den Eindruck von verschiedenfarbigem Sandstein...
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Mi­ne­ra­li­en­por­trait Sil­ber - Mi­ne­ra­lo­gie, Berg­bau und Ge­schich­teSilber ist matt und glänzend, weich und auch spiegelglatt, kühl und warm wie kaum ein anderes silberweißes Metall - es ist einfach schwierig zu beschreiben. Silber und Silbermineralien gehören zu den gesuchtesten Objekten, seitdem Menschen Mineralien sammeln. Silberlocken aus Kongsberg und Freiberg sind die Krönung einer jeden Mineraliensammlung. Schöne Pyrargyrite und Proustite lassen jedes Sammlerherz höher schlagen. Soweit die Geschichte des Mineraliensammelns zurück zu verfolgen ist, gab es immer schöne Exponate gediegenen Silbers wie auch seiner vielen attraktiven, sammelwürdigen Mineralien. Trotz ungezählter Vorkommen auf der gesamten Welt war und ist die Nachfrage nach schönen Stufen jedoch größer als die Bergwerke liefern können. Sicherlich gab es in den vergangenen Jahrhunderten fantastische Funde, welche, bedingt durch die dann mögliche Ausbringung mit der Hand, ihren Weg in die Sammlungen fanden. Ungeachtet dessen und ungeachtet der modernen Abbaumethoden, die kaum mehr Sammlermineralien erbringen, werden immer wieder neue Vorkommen von Silber und seinen berühmtesten Erzmineralien entdeckt.

Aber Silber als Mineral ist nicht nur Inbegriff hochwertigen Sammelns, sondern hat auch wesentlich zur Geschichte der Menschheit beigetragen. Die Edelmetalle Gold und Silber waren für die zivilisierte Menschheit viele tausend Jahre Wertmaßstab und haben zur Entwicklung von Kulturen beigetragen. Sie waren aber und sind auch grausame Ursachen für Kriege, Ausbeutung, Sklaverei und Vernichtung der Umwelt. In der Antike war Silber etwa gleichwertig mit Gold, hat aber heute nur noch etwa 2 Prozent (gewichtsmäßig) desselben Wertes wie das gelbe Metall.

Es ist eines der sieben Metalle, welche man seit Jahrtausenden kennt. Es wird bereits in der Bibel erwähnt. Berge von Schlacken in Vorderasien, Arabien und auf den ägäischen Inseln sind Beweise für die Technologie der Silbergewinnung aus bleihaltigem Erz, welche mindestens 4.000 Jahre v. Chr. bekannt war. Seit der Antike wurde Silber als Metall für Schmuck und Ornamente, weitaus mehr jedoch zur Prägung von Münzen verwendet. Das Währungssystem vieler Länder beruhte auf Silber. Wer Silber besaß, konnte Kriege finanzieren. Die Macht Athens, Roms, der Phönizier, der Kirche, der Könige von Kastilien, der Habsburger und letztlich der Amerikaner beruhte nicht unwesentlich auf deren Besitz der größten Silbergruben und der Kriege, welche mittels mit Silbermünzen bezahlter Söldner geführt wurden. Nicht zu zählen sind die Millionen von athener und phönizischen Sklaven, mittelaterlichen europäischen Knappen und Millionen Indios, die wegen des silbernen Metalls ihr Leben im Berg gelassen haben.
Sil­ber ist matt und glän­zend, weich und auch spie­gel­glatt, kühl und warm wie kaum ein an­de­res sil­ber­wei­ßes Me­tall - es ist ein­fach schwie­rig zu be­sch­rei­ben. Sil­ber und Sil­ber­mi­ne­ra­li­en ge­hö­ren zu den ge­such­tes­ten Ob­jek­ten, seit­dem Men­schen Mi­ne­ra­li­en sam­meln. Sil­ber­lo­cken aus Kongs­berg und Frei­be ... mehrSilber ist matt und glänzend, weich und auch spiegelglatt, kühl und warm wie kaum ein anderes silberweißes Metall - es ist einfach schwierig zu beschreiben. Silber und Silbermineralien gehören zu den gesuchtesten Objekten, seitdem Menschen Mineralien sammeln. Silberlocken aus Kongsberg und Freiberg sind die Krönung einer jeden Mineraliensammlung. Schöne Pyrargyrite und Proustite lassen jedes Sammlerherz höher schlagen. Soweit die Geschichte des Mineraliensammelns zurück zu verfolgen ist, gab es immer schöne Exponate gediegenen Silbers wie auch seiner vielen attraktiven, sammelwürdigen Mineralien. Trotz ungezählter Vorkommen auf der gesamten Welt war und ist die Nachfrage nach schönen Stufen jedoch größer als die Bergwerke liefern können. Sicherlich gab es in den vergangenen Jahrhunderten fantastische Funde, welche, bedingt durch die dann mögliche Ausbringung mit der Hand, ihren Weg in die Sammlungen fanden. Ungeachtet dessen und ungeachtet der modernen Abbaumethoden, die kaum mehr Sammlermineralien erbringen, werden immer wieder neue Vorkommen von Silber und seinen berühmtesten Erzmineralien entdeckt.

Aber Silber als Mineral ist nicht nur Inbegriff hochwertigen Sammelns, sondern hat auch wesentlich zur Geschichte der Menschheit beigetragen. Die Edelmetalle Gold und Silber waren für die zivilisierte Menschheit viele tausend Jahre Wertmaßstab und haben zur Entwicklung von Kulturen beigetragen. Sie waren aber und sind auch grausame Ursachen für Kriege, Ausbeutung, Sklaverei und Vernichtung der Umwelt. In der Antike war Silber etwa gleichwertig mit Gold, hat aber heute nur noch etwa 2 Prozent (gewichtsmäßig) desselben Wertes wie das gelbe Metall.

Es ist eines der sieben Metalle, welche man seit Jahrtausenden kennt. Es wird bereits in der Bibel erwähnt. Berge von Schlacken in Vorderasien, Arabien und auf den ägäischen Inseln sind Beweise für die Technologie der Silbergewinnung aus bleihaltigem Erz, welche mindestens 4.000 Jahre v. Chr. bekannt war. Seit der Antike wurde Silber als Metall für Schmuck und Ornamente, weitaus mehr jedoch zur Prägung von Münzen verwendet. Das Währungssystem vieler Länder beruhte auf Silber. Wer Silber besaß, konnte Kriege finanzieren. Die Macht Athens, Roms, der Phönizier, der Kirche, der Könige von Kastilien, der Habsburger und letztlich der Amerikaner beruhte nicht unwesentlich auf deren Besitz der größten Silbergruben und der Kriege, welche mittels mit Silbermünzen bezahlter Söldner geführt wurden. Nicht zu zählen sind die Millionen von athener und phönizischen Sklaven, mittelaterlichen europäischen Knappen und Millionen Indios, die wegen des silbernen Metalls ihr Leben im Berg gelassen haben.
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