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Radioaktive Mineralien

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Erik:
Stück 1 ist schwer zu erkennen - irgendein Erz..Galenit/Sphalerit evtl
2 ist sicher Galenit
3 ist Pyrit
4 ist Olivin
5 denke das ist Pyrit mit Hämatit (?) (Elba?)
6 Biotit? Läßt sich nicht gut erkennen..
7 Muscovit
8 Goethit
9 keine Ahnung, irgendein Erz, sieht aber harmlos aus..

M.E. ist da nichts dabei worüber Du Dir Gedanken machen müsstest ;)

Gruß, Erik

Waidler:
Seh ich auch so ... würde aber die Funde eher nach Nordbayern schieben, das Material paßt nicht so recht in den Bayerwald ... aber  ???.

Zur Radioaktivität allgemein:

Ich erschrecke mich immer wieder welche Strahlenbelastung so mancher Sammler Zeit seines Lebens gehortet hat! Einmal mußte gar behördlich durchgegriffen werden, aber dies ist immer der Ausnahmefall. Sammlelleidenschaft kann schon mal übertrieben werden, ja, man glaubt es kaum. Aber für was sitzt man auf "blasiger" Pechblende? Warum? Testzwecke für den Fall, daß die Heizung ausfällt? Schon klar ... .
Ich für meinen Teil sammle Uran/Uranglimmer gar nicht - sieht zwar gut aus und gefällt mir - nur nicht bei mir im Haus! Ich habe einen einfachen Detektor immer im Rucksack dabei und wenns ich mal dahin fahre, wos so was gibt, hab ich eine gute Sonde mit einem verlängertem "Arm" parat. Sicher ist Sicher ... ich kann mich noch an den Tag erinnern, wo Kinder mit Pechblende von der Halde (Marienschacht/Wölsendorf) dahergekommen sind! SO WAS IST NICHT MEHR LUSTIG!

Ich habe mein Haus mittels einer passiver Diffusionskammer nachmessen lassen und einen Wert von 64 Bq/m3 erhalten. Da dies deutlich unterhalb der 100 Bq/m3-Schwelle der WHO liegt, sehe ich mich hierbei in meiner Verhaltensweise bestätigt!

Weitere Info zur Messung: www.altrac.de


Waidler

Krizu:

--- Zitat von: berthold am 09 Sep 06, 21:32 ---Hallo,


--- Zitat ---Daß es heute noch Uran im Bayerwald gibt ist wohl wirklich eher unwahrscheinlich, es entstammt Gestein, das dort heute längst wegerodiert ist und die dort anstehenden Granite und Gneise sind sicher keine Quelle.

--- Ende Zitat ---


Übrigens sind ausgerechnet die Granite häufig Träger von Uranmineralien.


--- Ende Zitat ---

Hallo,

kann ich voll und ganz bestätigen. Auf imho 200mm2 meines Treppengranits fand ich 46 thoriumhaltige Kristalle. Uran war zwar nicht vertreten, aber Th ist auch nicht schlecht.

MfG

Frank

Bergmeister:
Es ist absolut die richtige Entscheidung keine Uranmineralien zu sammeln wenn man nicht bereit ist sich dem eventuellen Risiko einer erhöhten Strahlenbelastung auszusetzen. Soweit gehe ich als Sammler dieser Mineralien ja noch mit. Eine "Ächtung"oder "Verteufelung", meist aus Unwissenheit heraus oder durch die Energiepolitik der Regierung (und deren Vorgängern!) manipuliert, ist jedoch völlig übertrieben. Unter dem Bett wird das Blasenerz wohl in den wenigsten Fällen aufbewahrt. ??? Ein sensibler Umgang ist hier natürlich schon das oberste Gebot. Besonders lachhaft ist es ja auf Börsen, wenn Leute voller Schreck gleich einen Meter zurückspringen wenn sie auf dem Tisch eines Ausstellers ein aktives Stückchen sehen. Man sollte sich statt dessen lieber mal über die Belastung, infolge der erhöhten kosmischen Strahlung, bei einem ganz normalen Linienflug Gedanken machen die in 10.000 Metern Höhe das 20-fache und mehr als auf der Erdoberfläche beträgt. Übrigens, Radioaktivität - natürlich nur in minimalen Radon-Dosen - ist neuerdings auch wieder als Heilmittel anerkannt und entsprechende Kuren werden zum Beispiel bei rheumatischen Erkrankungen, Arthrosen, Hautkrankheiten, Allergien, neurologischen Erkrankungen u.a. verordnet. Radon wird eine regulierende und stimulierende Wirkung auf den Stoffwechsel, das Immunsystem und innersekretorische Prozesse zugeschrieben.

Glück Auf!

McSchuerf:
Dem zuletzt Geschriebenen kann ich nur voll und ganz zustimmen.

Gruß Peter

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