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Radioaktive Mineralien

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triassammler:
Auch mit Sport, wenn falsch und übermäßig betrieben, kann man sich krank machen bzw. ernst- und dauerhafte Schäden zuziehen. Von daher ist Respekt vor der richtigen Dosis Sport genauso angebracht wie der vor Radioaktivität  ;)

Gruß,
Triassammler

Tobi:
Sicher sind viele Dinge gefährlich, aber bei manchen sollte man eben schon ein wenig vorsichtiger sein; und auch im Umgang mit radioaktiven Mineralien sollte man den oben erwähnten Respekt mitbringen ...

berthold:
Hallo,

auf die Gefahr hin, dass man mich jetzt von mehreren Seiten steinigt aber ich möchte dem Eindruck wiedersprechen dass das Radon -dosisabhängig- "gut" wäre. Es gibt nur "böses" Radon. Mir ist es unbegreiflich dass bis heute "Radonbäder", "Radontrink-Kuren", "Radon-Stollen-Sitzungen" usw. jedermann angeboten (und nicht nur in ansonsten aussichtslosen Fällen als Therapie eingesetzt) werden. Freilich ist unbestritten dass bei bestimmten Erkrankungen (z.B. Rheuma) mit Radon-Anwendungen Besserungen erzielt werden können. Unbestritten ist aber auch dass selbst geringste Radonbelastungen ein höheres Kresbsrisiko mit sich bringt. Das ist etwa so, als wollte man den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Es mag Gründe geben, bei denen man in Abwägung von Wirkung/Nebenwirkung sowas verantworten kann, aber warum sollte sich ein gesunder Mensch freiwillig einer hohen Strahlenbelastung aussetzen?

Gruß
Berthold

caliastos:
mag ja so stimmen, aber was ist mit der natürlichen strahlung? da schnallt doch niemand wie viel er abbekommt und wie die konzentration in räumen steigen kann. solange man keine künstliche dosiserhöhung betreibt ist das egal. so dürfte man nicht mal in bergwerke gehen.

Krizu:
Hallo,

dem Körper ist es egal, woher die ionisierende Strahlung stammt. Es gibt kein Bio- oder Ökosigel bei der Strahlung.

Es gibt drei mögliche Wirkungen bei kleinen Dosen:
- lineare Wirkung
- sublineare Wirkung
- überlineare Wirkung

Bei den Bestrahlungsdosen über die wir reden, handelt es sich um statistische Schäden, also wieviel mehr Krebskranke in Bezug auf die Vergleichsgruppe. Un da liegen kaum gesicherte Daten für den geringen Ddosisbereich vor. Deshalb kann es einfach linear nach unten gehen, die Schäden von geringen Dosen können vielleicht geheilt werden = sublinear oder kleine Dosen richten einen höheren Schaden an, da der Fehler nicht massiv ist und die Zelle nicht repariert wird bzw. stirbt.

Es gibt wohl die A-Regel:
Abschirmung
Abstand
Aktivität verringern usw.


MfG

Frank

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