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Bildgröße für Lexikonbeiträge
loparit:
Hallo Stefan, Sorry
wurde wohl geändert ohne dass ich es gemerkt habe. Konnte das Bild soeben im Lexikon mit 400 KB einsetzen.
Der Text auf der up-Load Seite sollte dahingehend noch geändert werden, denn da steht auch noch 256 KB
Gruß loparit
Stefan:
Ich glaube hier stimmt was nicht
--- Zitat von: loparit am 11 Oct 06, 19:57 ---@ guefz
Ich habe doch die ganze Zeit gedacht, dass bei einer Auflösung von 72 dpi (was fürs Internet normalerweise ausreicht da ein Monitor nicht mehr darstellen kann) , und einer Größe von 800x600 Pixel die Datei kleiner wird als das gleiches Bild mit einer Auflösung von 300 dpi.
Habe ich gerade mal in Photoshop getestet und siehe da Dateigröße ist gleich.
Will ich jedoch beide Bilder in einer Auflösung von 300 dpi ausdrucken, wird das Bild mit den 72 dpi kleiner ausgedruckt. Drucke ich das Bild in der gleichen Größe wird die Qualität schlechter. Da von der Bildauflösung nicht genug Informationen vorhanden sind.
Das heißt wiederum, geht ein Bild in den Druck, sollte das Bild in der gewünschten Größe (Bildgröße) mit mindestens 300 dpi vorhanden sein. Egal ob das Bild mit 72 dpi abgespeichert ist, beim drucken erreicht es die Qualität durch die Umsetzung der Bildgröße.
--- Ende Zitat ---
Wenn ein Bild 800 * 600 Pixel hat, Dein Monitor 72 dpi darstellt, wird es am Bildschirm mit 28,22 x 21,17 cm dargestellt. Wirst Du das selbe Bild bei 300 dpi ausdrucken hat es nur eine Größe von 6,77 x 5,08 cm.
Um den Ausdruck in der selben Größe hin zu bekommen muss das Bild skaliert werden (siehe Anmerkung) oder höher aufgelöst werden. Das heißt, das Bild muss 4,17 mal so hoch pro Seite aufgelöst sein um den selben Platz im Ausdruck zu belegen. Das heißt aber auch, das 4,17 mal so viele Informationen auf selben Raum Platz finden und damit deutlich mehr Details möglich sind.
Anmerkung:
Das Aufskalieren des Bildes wird beim Druck zu keiner besseren Qualität führen. Das Bild wirkt grob gerastert. Wird das Bild mit der deutlich höhern Auflösung von 3333 x 2500 dpi gedruckt um den selben Platz zu belegen wird das Bild sehr viel detailreicher sein.
Ein Bild in 300 dpi Auflösung wird daher auch zwangsläufig mehr Platz belegen als ein Bild mit 72 dpi Auflösung. Beim Speichern kommt es aber nicht auf die dpi sondern die absolute Auflösung des Bildes an. 800*600 oder 3000 * 2500. Die dpi geben nur an wieviel Platz bei der Ausgabe vom Bild belegt wird.
Gruß Stefan
loparit:
Hallo Stefan,
nichts anderes habe ich geschrieben.
ein Bild 800x600 mit 300 dpi gibt eine Größe von 6,77 x 5,08 cm mit recht guter Druckqualität
ein Bild 800x600 mit 72 dpi gibt eine Größe von 28,23 x 21,17 cm jedoch sind 72 zum Drucken nicht gut (auf dem Monitor ist das Bild ok mit 72 dpi), will ich es drucken, muß ich das gedruckte Bild verkleinern und bei 6,77 x 5,08 habe ich wieder meine 300 dpi.
Ein detailreicheres Bild ist in meinen Augen eine bessere Qualität. Sofern die Detail auch interessant sind und nicht unscharf.
****** Ein Bild in 300 dpi Auflösung wird daher auch zwangsläufig mehr Platz belegen als ein Bild mit 72 dpi Auflösung. ++++++
Also nochmal, habe ich vorhin ausprobiert,
ein Bild 300 dpi mit 800x600 Pixel hat im Jpg-Format mit Stufe 10 abgespeichert 222 KB(bei meinem Testbild) (6,77x5,08 cm)
das gleiche Bild 72 dpi mit 800x600 Pixel hat im Jpg-Format mit Stufe 10 abgespeichert 222 KB (28,23x21,17 cm)
Gruß loparit
guefz:
--- Zitat von: Stefan am 11 Oct 06, 21:34 ---Ich glaube hier stimmt was nicht
--- Ende Zitat ---
ich auch...
--- Zitat von: Stefan am 11 Oct 06, 21:34 ---Wenn ein Bild 800 * 600 Pixel hat, Dein Monitor 72 dpi darstellt, wird es am Bildschirm mit 28,22 x 21,17 cm dargestellt. Wirst Du das selbe Bild bei 300 dpi ausdrucken hat es nur eine Größe von 6,77 x 5,08 cm.
--- Ende Zitat ---
korrekt, wenn man davon absieht, das es eigentlich cm x cm also cm² sein müssten...
--- Zitat von: Stefan am 11 Oct 06, 21:34 ---Um den Ausdruck in der selben Größe hin zu bekommen muss das Bild skaliert werden (siehe Anmerkung) oder höher aufgelöst werden. Das heißt, das Bild muss 4,17 mal so hoch pro Seite aufgelöst sein um den selben Platz im Ausdruck zu belegen. Das heißt aber auch, das 4,17 mal so viele Informationen auf selben Raum Platz finden und damit deutlich mehr Details möglich sind.
--- Ende Zitat ---
auch hier hast du das Quadrat vergessen: die Anzahl der Bildpunkte und damit die Anzahl der Informationen erhöht sich in beiden Koordinatenrichtungen um den Faktor 4,17, also zusammen um den Faktor 17,36
--- Zitat von: Stefan am 11 Oct 06, 21:34 ---Anmerkung:
Das Aufskalieren des Bildes wird beim Druck zu keiner besseren Qualität führen. Das Bild wirkt grob gerastert.
--- Ende Zitat ---
Richtig, hier findet letztlich eine Interpolation zwischen den vorhandenen Bildpunkten statt, was man weniger präzise auch als Raten der Farbe der Pixel bezeichnen kann...
--- Zitat von: Stefan am 11 Oct 06, 21:34 ---Wird das Bild mit der deutlich höhern Auflösung von 3333 x 2500 dpi gedruckt um den selben Platz zu belegen wird das Bild sehr viel detailreicher sein.
--- Ende Zitat ---
Der Satz passt irgendwie nicht so recht. Wenn du meinst, dass das Bild sofort mit der um den Faktor 4,17 in beiden Achsen erhöhten Bildpunktanzahl _erstellt_ wird bevor es gedruckt wird, dann passt der Rest des Satzes, ansonsten lese ich da die gleiche Pixelraterei wie im vorigen Absatz.
--- Zitat von: Stefan am 11 Oct 06, 21:34 ---Ein Bild in 300 dpi Auflösung wird daher auch zwangsläufig mehr Platz belegen als ein Bild mit 72 dpi Auflösung.
--- Ende Zitat ---
Dieser Satz stimmt in dieser absoluten Form nur wenn man in beiden Fällen von einer gleich großen Vorlage ausgeht, also z. B. einer DIN A4 Seite, die z. B. eingescannt oder bedruckt werden soll.
--- Zitat von: Stefan am 11 Oct 06, 21:34 ---Beim Speichern kommt es aber nicht auf die dpi sondern die absolute Auflösung des Bildes an. 800*600 oder 3000 * 2500. Die dpi geben nur an wieviel Platz bei der Ausgabe vom Bild belegt wird.
--- Ende Zitat ---
Dem kann ich wieder zustimmen...
... übrigens in einer Aufgabe einer IHK-Abschlussprüfung für Fachinformatiker Systemintegration gab es auch einmal dieses Thema. Die Bandbreite der Ergebnisse des Speicherplatzbedarfs einer DIN A4 Seite bei 300 dpi und 24 Bit Farbtiefe lag zwischen _8_ Byte und einigen Gigabyte. Soviel zu diesem Thema...
Günter
berthold:
Hallo,
es ist unsinnig zu einem Bild eine dpi-Zahl anzugeben ohne dabei zu sagen wie groß das Bild eben bei dieser dpi-Zahl ist. Daher kommt die allgemeine Verwirrung. Es ist auch wenig sinnvoll für ein Bild bei verschiedenen Auflösungen der Ausgabegeräte beide Werte (z.B. also 16 x 12 cm bei 300 dpi) anzugeben, weil man das viel einfacher mit einer Angabe (z.B. 1024 x768 Pixel) machen kann. Es ist weiterhin eine leider verbreitete Unsitte für bestimmte Geräte pauschal Werte vorauszusetzen (z.B. für den Bildschirm 72 dpi) das stimmt praktisch nie.
Also bitte: Einfach sagen wie groß das Bild in Pixeln ist (z.B. 1024x768 Pixel) Da kann man leicht eine Ausgabegröße daraus rechnen: Z.B. 1024x768 bei 300 dpi:
(1024 Pixel / 300 dpi)*2.54 = 8,67 cm
( 768 / 300 )*2.54 = 6,50 cm
Und natürlich ist das auch andersherum möglich: DIN A4 = 21x29,7 cm also 8,27x11,69 Zoll, bei 300 dpi sind das 2480x3508 Pixel also rund 8,3 Megapixel, bei üblicher Farbtiefe von 24 bit (=3 Byte) rund 24,9 Megabyte.
Solche Datenmengen sind natürlich unhandlich und für Internet/Versand nicht geeignet - auch wenn modere cam's das können. Deswegen hat man verschiedene Datenformate eingeführt, die diese Daten verlustfrei oder verlustbehaftet packen können. Verlustfrei (z.B. tif) hat natürlich -abhängig vom Bildinhalt- gerade bei Fotos seine Grenzen. Da kann man froh sein, wenn die gepackte Datei mal halb so groß wird. Deswegen hat sich das verlustbehaftete jpeg-Datenformat durchgesetzt. Auch hier ist die Dateigröße vom Inhalt abhängig. Aber hier kann eine "Kompressionsrate" angegeben werden üblicherweise ein Wert zwischen 0 und 1 oder 0-100. Wobei 1 (oder 100) für ungepackt, also beste Qualität steht. Mit üblichen Werten (0,75-0,85) werden durchschnittliche Bilder (Fotos) auf etwa 1/20 verkleinert und in der Regel auch noch ohne störend sichtbare Artefakte. Die Qualitätsstufe, die man beim Digitalfoto einstellt (z.B. *, **, ***) macht praktisch weniger gute (besser gepackte) bis sehr gute (weniger gepackte) Bilder. Vielfach kann man auch andere Dateiformate (z.B. raw oder tif) einstellen, die, da ungepackt oder verlustlos gepackt, die beste Qualität liefern.
Eines ist klar, Qualität, die einmal durch verkleinern der Pixelzahl oder durch (verlustbehaftetes) packen verloren gegangen sind, ist wirklich weg (und nicht wieder herstellbar, es sei denn man hat noch das Originalbild).
Nun nehmen z.B. Druckereien entweder keine jpg's oder diese eben aus Qualitätsgründen nur ungern. Bei Veröffentlichungen ist das besonders ärgerlich wenn man z.B. ein mühsam erstelltes Foto nach digitaler Mehrebenentechnik nochmal machen muss, nur weil es vom Verlag nicht als jpeg genommen wird (und nein, dann einfach das jpeg dann als tif speichern hilft nicht, da die Artefakte drinnen bleiben). Ich hatte heuer sogar mal das Problem dass ein Verlag (Mineralogical Magazine) für ein Mineralfoto dieses als CMYK-tif wollte (o.k. CMYK kann man immer machen, nur tif geht aus jpeg nicht).
Wer ernsthaft Mineralien fotografiert, beste Qualität möchte und Doppelarbeit meiden will dem empfehle ich:
- Fotos in höchster Auflösung (der cam ) und raw oder tif Datenformat (verlustrei) machen.
- ggf. diese Fotos bearbeiten (Mehrebenentechnik, zuscheiden, freistellen, Farbkorrektur)
- diese Fotos als tif (verlustfrei gepackt, in Originalauflösung) archivieren
- für Internet (Atlas, Forum) Kopien dieser Bilder mit einem Grafikprogramm verkleinern (z.B. 1200x800 Pixel) und dann im jpg-Format mit Qualität/Kompression von 0,75-0,85 abspeichern.
Gruß
Berthold
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