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Autor Thema: Achat aus St. Egidien  (Gelesen 38009 mal)

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Offline fassi

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Antw:Ein blauer Atollachat von St.Egidien
« Antwort #30 am: 16 Jan 10, 22:26 »
Hallo ... also erstmal bin ich begeistert was du so alles findest hier bei uns 
das zeugt von langen und intensiven suchen...
also so einen ganz blauen kann ich nicht bieten aber mal einen von den großen stammt von dem bau der gastrasse.
auch dieser zeigt herrliche farben .. die berühmten einschlüsse intressant für mich links der kleine kern ist nur blau.
es ist nicht das tiefblaue sondern geht ins helle.. habe noch welche die eine blsse farbe haben und in richtung rosa gehen

Offline kugel-frank

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Antw:Ein blauer Atollachat von St.Egidien
« Antwort #31 am: 17 Jan 10, 11:02 »
Hallo Miteienander!

Jaa... wie ist das mit St. Egidien und den "Blauen"?

Nach (sicher nicht nur) meiner Erfahrung ist es so; die klassische Fundstelle auf dem Feld und am Rande des Feldes lieferte die kleineren runden Geoden- meist mit einem roten festungsartigen Achat- die Blauen waren dort die absolute Ausnahme.

Dann gab es 1996 eine (offizielle!) Grabung am Rande des Feldes Richtung der alten Talkgrube auf die bereits vorher bekannten großen, teils sehr großen Geoden- diese waren meist linsen(!) förmig und meist mit blauen Achat. Es gibt dazu auch eine Veröffentlichung (war das nun in Lapis oder Minaralienwelt?- muß ich schauen) mit Bildern vor Ort und der geschnittenen bzw. der polierten Stücke...

Warum dieser Unterschied sowohl der Göße, der Form und der Farbe- keine Ahnung, habe dazu auch noch keine schlüssige Erklärung oder Antwort gefunden- Ist aber so.

Also soweit für heute

Grüße aus dem verschneiten Thüringen

Frank

PS.: Atollachat...der sieht meiner Meinung nach anders aus...

Offline fassi

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Antw:Ein blauer Atollachat von St.Egidien
« Antwort #32 am: 17 Jan 10, 14:15 »
............ die großen achate von st.egidien liegen auch in weit größerer Tiefe  bei den offiziellen grabungen kamen knollen bis 50 cm die waren auch reichlich gefüllt
im buch von Haake ist ein bild welches die grabungen zeigt  und man erkennt auch das es sich um ca 3,50-4,0 meter tiefehandelt
Darum gab es beim bau der umgehungsstrasse zur autobahn auch keine oder fast keine funde dort war man einfach nicht tief genug



Offline Gerhard

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Und hier sind die Gangachate von St. Egidien
« Antwort #33 am: 06 Jun 12, 21:26 »
Hallo
Ich habe die Disskusion über -Achate - gelesen,und für alle die mal welche sehen wollen.
Hier sind sie. Habe sie selber ...........gefunden. Die Bänderungen sind so zwischen 2 und 3cm stark und
und ich finde ,sie haben einen schöne Farbpalette.
Gruß Gerhard
 

Offline Gerhard

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Re: Und hier sind die Gangachate von St. Egidien
« Antwort #34 am: 06 Jun 12, 21:36 »
Und ich fand auch dort Achate ,die nicht sternförmig sind .Und sie haben eine große Farbpallette von
weiß bis Blau.
Hier nur ein paar Belegfotos

Offline Mineralroli

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Re: Und hier sind die Gangachate von St. Egidien
« Antwort #35 am: 09 Jun 12, 20:56 »
Hallo Gerhard
Bei deine ersten drei Bilder handelt es sich um die abgescherten Stücke eine Linse.
Mit Gangachate hat das leider nichts zu tun.
Beste Grüße
Roland

Offline Gerhard

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Re: Und hier sind die Gangachate von St. Egidien
« Antwort #36 am: 09 Jun 12, 21:25 »
Bild 93 und 94 war mal ein größeres Stück das beim bergen und späteren bearbeiten durch Risse
zerborsten ist. Daraus entstanden die zwei Handstücke. Das Stück sah nicht nach einer Linse oder
Kugel aus. Gefunden etwa dort ,wie es in der Literatur beschrieben wurde.
Gerhard.

Offline Bergmeister

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Re: Und hier sind die Gangachate von St. Egidien
« Antwort #37 am: 09 Jun 12, 21:32 »
Hallo Gerhard
Bei deine ersten drei Bilder handelt es sich um die abgescherten Stücke eine Linse.
Mit Gangachate hat das leider nichts zu tun.
Beste Grüße
Roland

Jo, sehe ich auch so.

Gruß Bergmeister

Offline uwe

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Re: Und hier sind die Gangachate von St. Egidien
« Antwort #38 am: 09 Jun 12, 22:01 »
So wie ich die Achate um St. Egidien kenne, sind die ersten drei gezeigten Achate vom Feld Richtung Rüsdorf. Die Achate der "klassischen" Fundstelle sind rund. Ich hänge mal paar Bilder meiner enstpechenden Fund an.

Uwe

Offline Jochen1Knochen

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Re: Und hier sind die Gangachate von St. Egidien
« Antwort #39 am: 10 Jun 12, 09:41 »
Hallo Uwe!
Warum stellst du deine Fotos nicht im Lexikon ein?
Gerhard hat zudem seine Stücke anscheinend selbst gefunden und da kannst du die schlecht nach Rüsdorf verschieben.
Hallo Gerhard!
Leider tendiere ich bei deinen Gangachaten auch zu abgebrochenen Randstücken von den großen Linsen.Mit einem Foto in der Queransicht und von der Rückseite könnte man das wahrscheinlich besser erkennen.
Gruß Jens 

Offline uwe

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Re: Und hier sind die Gangachate von St. Egidien
« Antwort #40 am: 10 Jun 12, 15:10 »
Hallo Jens,

wenn man die Gegend nicht genau kennt, kann man den Fundort schon verwechseln. Das Feld, auf dem ich meine Achate gefunden habe, liegt rechts der Straße von St. Egidien nach Kuhschnappel.während die Fundstell der Kugeln links der Straße oberhalb der Nickelhütte liegt.

Uwe

Offline Gerhard

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Re: Und hier sind die Gangachate von St. Egidien
« Antwort #41 am: 10 Jun 12, 16:28 »
Erstmal danke für Eure Meinungen,
Es stimmt erst einmal,die Achate im Gebiet von St.E sind Kugeln und die vom Rüsdorfer Gebiet sind
Linsen.
Und geographisch das Gebiet St.E liegt westlich der Straße nach Kuhschnappel das Gebiet Rüsdorf
östlich der Straße.
Und meine dargestellten Belegstücke sind vom Gebiet St.E---ja und selber geborgen----
Ich habe mal eine kurze Skizze angefertigt ,wie das Stück so ungefähr aussah als ich es fand(oder
etwa so wie der Gangachat im Lexicon-Fundort Langenthal)
Und ich habe noch  Fotos als Anhang ,wo ein Gang eine Kugel durchbrochen hat.
Übrigens das Stück ergab  mehrere Scheiben. Sie haben etwa alle die gleich Gangbreite .
Nun sind zwei Meinungen vorhanden ???
Ich sage ---Sieg durch Aufgabe--- ::)
Gruß Gerhard

Offline uwe

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Re: Und hier sind die Gangachate von St. Egidien
« Antwort #42 am: 10 Jun 12, 20:10 »
Hallo Gerhard,

da hast Du etwas wirklich besonders gefunden (zumindest meiner Meinung nach). Die Kugeln, welche durch den Gang zerschnitten sind , sind natürlich zweifellos St. Egidien. Für mich ist diese Bildung neu. Also wohl doch Gangachat?   Aber da die Achatbildung ohnehin noch einige Rätsel aufgibt, möchte ich nicht weiter über diese Bildung philosophieren.

Gruß
Uwe

Offline fassi

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Re: Und hier sind die Gangachate von St. Egidien
« Antwort #43 am: 10 Jun 12, 20:53 »
Das Feld welches sich östlich der Straße St.Egidien-Kuhschnappel  befindet  ist das sogenannte Ostfeld St.Egidien !
und dort kann man mit Glück und geduld noch solche stücke wie von Uwe gezeigt finden .
das Sind aber alles Linsen bei denen der Porphyrmantel weitestgehend weg ist z.B. Verwittert

Hat mit Rüsdorf nichts zu Tun .

zu den Durchtrennten .. eine kleine Idee von mir  , einen  einfachen Sammler der sich Gedanken macht wie es zu solchen Bildungen kommt .:
mal angenommen die eigentliche Kugel war schon da , aber noch fest im Porphyr nicht ausgewittert .
Neue Vulkanische aktivität setzt ein und es kommt dadurch zu Spannungen tektonischer art .
ein Riss würde dort entstehen wo der Porphyr den wenigsten Wiederstand leistet , also da wo sich die bereits mit achat gefüllten Hohlräume befinden , genau mitten durch diesen Hohlraum .-
der Riss wurde nun durch Jaspis oder verfestigtes aschematerial  neu verkittet oder gefüllt .-

Ps: Ich habe noch keine derartigen Durchtrennten Kugeln gesehen oder gefunden wo der " Gang " der durchtrennt hat mit Achat gefüllt war
 Weiterhin möchte ich auch nicht weiterphilosophieren ....
Gruss Mario



Offline Jochen1Knochen

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Re: Und hier sind die Gangachate von St. Egidien
« Antwort #44 am: 10 Jun 12, 21:36 »
Hallo!
 
Es stimmt erst einmal,die Achate im Gebiet von St.E sind Kugeln und die vom Rüsdorfer Gebiet sind
Linsen.
In St Egidien gibts auch Linsen und nicht nur Kugeln.Die Jaspisadern kamen auf dem Feld auch als Klötzer vor und an solche Teile,welche halb Kugel und halb Gang waren kann ich mich auch erinnern.Die haben wir damals alle weggeschmissen,weil es halt kein richtiger Achat war.Richtige Dummheit sowas-heute finde ich das hochinteressant in seiner Bildung.
Gruß Jens

 

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