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Astrophyllit radioaktiv???
uwe:
Wer hysterische Angst vor Radioktivität hat sollte auf keine Fall Mineralien zu seinem Hobby machen und er sollte auch granitgepflasterte Straßen sowie Besuche im Gebrige meiden - auch auf keinem Fall mit den Flugzeug fliegen.
Glück Auf
Uwe
Krizu:
--- Zitat von: uwe am 09 Oct 06, 08:51 ---Wer hysterische Angst vor Radioktivität hat sollte auf keine Fall Mineralien zu seinem Hobby machen und er sollte auch granitgepflasterte Straßen sowie Besuche im Gebrige meiden - auch auf keinem Fall mit den Flugzeug fliegen.
--- Ende Zitat ---
und die leckeren Paranüsse...
und das Röntgengerät...
und den Röhrenmonitör + Fernseher...
und keine Milch trinken (Kaliumgehalt)...
und das Rauchen (Tabakpflanzen reichern nach einigen Untersuchungen radioaktive Isotope an)...
MfG
Frank
berthold:
Hallo,
und keine Pilze essen...
und kein Wildfleisch essen...
und nicht in den Keller gehen (Radon)...
Wir sollten die Kirche beim Dorf lassen: Wenn ein Mineral eine so geringe Aktivität hat ist die Bezeichnung "radioaktiv" umgangssprachlich nicht angebracht. In diesem Sinne ist für mich weder unsere Luft noch unser Trinkwasser "radioaktiv" - und Astrophyllit auch nicht.
Gruß
Berthold
grauwacke:
Hallo Mineralienfan BQ13,
Torbens Anmerkung über radioaktive Begleiminerale ist ein guter Tip. Den reinen Astrophyllit sehe ich hingegen eher unproblematisch, obwohl sich da anstelle des Zirkoniums wohl auch etwas Thorium hineingemogelt haben könnte. Radioaktive Elemente gleich welcher Art sind am schädlichsten, wenn sie in den Körper gelangen, also verschluckt oder eingeatmet werden. Daher sind pulverige Minerale risikobehafteter als kompakte, und daher hat ein ganz normales Plexiglaskästchen bereits eine Schutzwirkung.
Zur Radioaktivität von Kaliummineralen wie Sylvin, Muscovit, Sanidin: Das radioaktiv Isotop Kalium40 ist zu einem gewissen Prozentsatz als Bestandteil des natürlichen Kaliums allgegenwärtig. Kalium ist lebenswichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers, bei Männern im Schnitt 150 g, bei Frauen 100 g. Die empfohlene Kaliumaufnahme liegt bei 2 g täglich. Sylvin ist ein verbreitetes Düngemittel. Sollten also nicht andere radioaktive Elemente eine Rolle spielen: vor Kaliumverbindungen braucht man in dieser Hinsicht keine Angst zu haben.
Gruß
Grauwacke
berthold:
Hallo,
@Grauwacke: Das mit Th verstehe ich nicht, Astrophyllit enthält doch normalerweise kein Zirkonium - bestenfalls als geringe Verunreinigung (kennst Du einen Astrophyllit-Th ?)
--- Zitat ---Kalium40 ist zu einem gewissen Prozentsatz
--- Ende Zitat ---
Prozentsatz :o wär schlimm.
Kalium besteht zu 0,012% aus dem radioaktiven Isotop 40K und verursacht so etwa kanpp 1/10 unserer natürlichen radioaktiven Belastung.
Gruß
Berthold
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