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Autor Thema: Carcharocles.... (Fossilienportraits)  (Gelesen 23786 mal)

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Offline MEG

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #30 am: 13 Nov 06, 15:58 »

Ja ich denke, das wird ne gerechte Arbeitsteilung.
Wir machen die Beschreibungenund suchen nach Bildern und Norbert setzt das ganze als Potrait um.
Übrigens hier mal so ne Frage:
Wie sollen die ersten Seiten aussehen: Auf jeden Fall mit fossilen Haien und vorallem Haizähnen im Allgemeinen ( im Lexikon gibts da schon nen guten Text zum Zahnaufbau ). Ich denke wenn irgendwann die Potraits auch als Buch erscheinen sollen wäre vorne eine Epochentabelle sinnvoll.
Übrigens, Dirk : wenn du Zeit und Lust hast, kannste ja schon mal mit dem Carcharias anfangen, weil da steht ja im Moment noch nichts ausser nen paar Bildern.
schöne Grüße

Stephan

Offline AZRAEL

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #31 am: 13 Nov 06, 18:02 »
Hallo Stephan

Mache ich gern,nur in den nächsten 3 Wochen werde ich beruflich bedingt kaum Zeit haben.Lasse dich schon nicht in Stich...........
Gruß Dirk

Offline Sharktoothcollector.at

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #32 am: 13 Nov 06, 20:18 »
Ein herzliches HALLO an Alle !

Natürlich werde ich so gut ich kann mit Bildmaterial aushelfen und wenn es gewünscht wird werde ich auch gerne meine Kommentare zu dem einen oder anderen Thema abgeben.

Hier ein Bild von einem meiner absoluten Lieblinge :-*

Carcharocles sokolovi JAEKEL 1895
Tushbair, Mangyshlak, Kasachstan,
Anterior, Lingualseite abgebildet, 64mm
Eozän, ca. 37 Mio. Jahre

Grüsse

Ronald



Offline MEG

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #33 am: 13 Nov 06, 20:59 »

Natürlich werde ich so gut ich kann mit Bildmaterial aushelfen und wenn es gewünscht wird werde ich auch gerne meine Kommentare zu dem einen oder anderen Thema abgeben.


Na und ob das gewünscht ist.  ;D
Übrigens mal was ganz anderes: Wenn ihr Zähne kauft, wo bestellt ihr die dann ?
Wäre für Tipps sehr dankbar  ;D
Und : wie bewahrt ihr ( besonders die großen ) Zähne auf ???einfach daliegend raubt Platz und sieht nicht gut aus find ich.
schöne Grüße

Stephan
« Letzte Änderung: 14 Nov 06, 14:54 von MEG »

Offline MEG

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #34 am: 14 Nov 06, 15:17 »

Ach übrigens Ronald: deinen sokolovi hab ich grad ins Portrait gesetzt.
Mach ich auch gerne mit dem Mini wenn du mir sagst woher und so.
Gruß

Stephan

Offline Collector

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #35 am: 14 Nov 06, 16:34 »

[/quote]

Genau meine Meinung. Da mach ich mir 5 Stunden Recherchearbeit, ohne auch nur ein Wort als Portrait niedergeschrieben zu haben, und sehe dann dass sich genau 2 (!) Leute beteiligen. Man kann ja wohl mal ein paar Bilder machen und die hier reinstellen.


[/quote]

Hallo Stephan, Dirk und Norbert

auch von mir erstmal Glückwunsch, dass Ihr den Mut habt, Fossilien-Portraits zu erstellen !  Das erste ist immer das schwerste !

MEG, nicht verzagen: Ich benötige für ein Portrait eines "stinknormalen" Minerals wie Azurit oder Galenit bis zu 200 (oder mehr) Recherchestunden, Stefan braucht bestimmt nochmal die gleiche Zeit, um das ganze dann zu visualisieren und druckfertig zu machen.
Sehr viel Zeit vergeht bei den downloads und bei der Aufarbeitung umfangreicher Artikel, die man auf 5-10 Zeilen extrahieren muss.

Bei den ersten Mineralienportraits hatte ich auch kaum jemand, der half - obwohl es bei nicht wenigen Sammlern bestimmt schöne Stufen und Digitalkameras gibt.

Das hat sich aber bis heute doch sehr geändert, mittlerweile machen 25 Sammler mit und wir haben so an die 50 Bildautoren aus Deutschland, Polen, Spanien, Belgien, Österreich, Frankreich, Türkei, Brasilien, Argentinien, Pakistan, Canada, den USA und selbst aus Japan, inklusive einiger Universitäten (die man bei der Bildersuche auf jeden Fall anschreiben sollte).

Also - munter voran - es macht irgendwann, wenn das Kapitel fertig ist, richtig Spaß zu sehen, was man so im Team auf die Beine stellen kann.

gruß
collector

Offline MEG

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #36 am: 14 Nov 06, 20:47 »

Danke fürs Mutmachen.
Ich denke das wird schon.
Ausserdem machts mir ja auch Spaß, ich selbst lern ja auch noch viel dabei  ;)
schöne Grüße

Stephan

Offline Sharktoothcollector.at

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #37 am: 14 Nov 06, 20:49 »
Hallo Stephan,

hier die Daten zu meinem Minimeg:

Possum Creek, Gainesville, Florida,
Posterior, 13mm
Miozän, ca. 12 - 5 Mio. Jahre

Was die Aufbewahrung der Zähne betrifft kannst du hier Klarsicht - Schmuckdosen in verschiedenen Grössen kaufen. Klick den Link und bestelle dir einen Kostenlosen Katalog. http://www.schmelzer-verpackung.de/
Die Zähne die zu dir unterwegs sind sind in solchen Dosen verpackt.

Was Zähne kaufen betrifft kommt zu 99 Prozent alles aus Amerika.
Hier ein paar Superlinks:       

                                                        http://www.lowcountrygeologic.com
                                                        http://www.buriedtreasurefossils.com/
                                                        http://www.megateeth.com/
                                                        http://www.fossiliferous.co.uk/
                                                        http://www.sharkteethrus.com/
                                                        http://www.fossilsonline.com/

Von Tony Perez (www.fossilsonline.com) habe ich gerade den geilsten Isurus xiphodon gekauft den ich je gesehen habe. 7,42cm lang und 5,16cm breit aus Peru und absolut flawless. Den werde ich in den nächsten Tagen auf meiner Homepage präsentieren. Hier könnt ihr ihn auch schon sehen ;) http://www.fossilsonline.com/index.php?main_page=product_teeth_info&cPath=1_133&products_id=396

Gruss

Ronald
« Letzte Änderung: 14 Nov 06, 21:16 von Sharktoothcollector.at »

Offline MEG

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #38 am: 14 Nov 06, 21:06 »

Hi Ronald,
habs versucht aber das Bild ist zu klein. Kannste nochmal nen Bild machen wo der Zahn näher ist ??
Gruß

Stephan

Offline Sharktoothcollector.at

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #39 am: 14 Nov 06, 21:11 »
Ja klar doch  :)

Ich mache das sobald ich dazukomme.

Du kannst aber auch dieses Bild verwenden wenn du willst.

Offline MEG

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #40 am: 15 Nov 06, 16:26 »

Hi ihr,

zunächst  @ Ronald:das Bild ist gut. Vielen Dank für die Links. Werd gleich mal der Reihe nach alle durchgehen  ;D  ;D  ;D
                         Der I. xiphodon ist wirklich ein toller Zahn  ;)

Jetzt an alle: Ich plane so am Wochenende mal das nächste Portrait anzufangen oder zumindest ein paar Bilder zu sammeln.
                         Zur Auswahl stehen: Isurus, Carcharodon oder Otodus. Das sind alles recht einfache Gattungen, zu denen es aber viel Material gibt.
                         Wenn jemand Wünsche oder Gründe hat welches zuerst oder aber sich anbietet selbst eins davon in den nächsten Wochen zu 
                         übernehmen, dann einfach sagen.

Stephan

Offline Sharktoothcollector.at

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #41 am: 16 Nov 06, 22:19 »
Hai Ihr !

ich habe mir schon mal überlegt etwas über die Evolutionsgeschichte von Carcharodon carcharias abzuliefern. Bilder zu den einzelnen Arten könnte ich dann nachliefern ;).



Ursprung des modernen großen weißen Hais
 
Der moderne große weiße Hai ( Carcharodon carcharias ) ist der bei weitem größte und gefürchtetste heute noch lebende räuberische Hai. Dieser Hai kann eine Länge von 6 Metern erreichen und bis zu 2,5 Tonnen wiegen. Die Details über diesen Hai sind erstaunlich...aber sie können zweifellos anderswo nachgelesen werden. 

Im Gegensatz zur allgemein herrschenden wissenschaftlichen Auffassung ist der große Weiße nicht aus dem riesigen Carcharocles megalodon entstanden. Der Megalodon war ein Dead-end als er irgendwann vor 2-3 Millionen Jahren ausstarb. Außer der Tatsache, das sowohl der Megalodon als auch der große Weiße große gezackte Zähne hatten, gibt es weder charakteristische Gemeinsamkeiten noch "übergangs" Eigenschaften zwischen ihren Zähnen. Die Bezeichnung "übergangsweise" wird synonym mit "sich entwickelnd" verwendet und bedeutet, das etwas sowohl Aspekte der neuen Art als auch der alten Art zeigt, aus der es sich entwickelte. Die Zähne des große weißen Hais sind viel zierlicher und dünner ( selbst wenn man Zähne von gleicher Größe miteinander vergleicht), sie haben kein Dentalband (bourlette, chevron) auf der Lingualseite ( ins Haimaul gerichtete Seite) und sie habe eine stärker ausgeprägte Säge als vergleichbare Zähne des Megalodon. Einfach gesagt handelt es sich um völlig verschiedene Tiere.
 
 
Aus welchem Hai entwickelte sich nun der große Weiße?
 
Um die Antwort zu finden müssen wir ungefähr 50 - 55 Millionen Jahre zurückgehen, in die Zeit als der erste der ausgestorbenen Makohaie lebte. Diese Art ist als Isurus precursor bekannt und lebte während der Eozän- und vermutlich der frühen Oligozän Epoche.
 
Es handelt sich hier um den "Großvater" aller Mako - Arten, sowohl der lebenden als auch der ausgestorbenen. Während der Oligozän Epoche begannen einige Sonderformen von Makos Gestalt anzunehmen. Eine davon war Isurus desori die eine sehr weite Verbreitung erreichen sollte und den nächsten Schritt zum Weißen Hai darstellt. Die Entwicklung des großen Weißen erhielt in der frühen Miozän Epoche einen großen Schub, als Isurus hastalis aus Isurus desori entstand. Damals waren die Zähne dieser Art nicht wirklich groß und überschritten selten eine Länge von 5 cm. Diese Art wird als die "Schmalform" bezeichnet weil die Zähne für ihre Länge nicht so breit waren wie die der späteren Version dieses Hais. Währen des Miozäns entwickelte diese Art dann größere und breitere Zähne.
 
Im mittleren Miozän (vor ca. 10 - 12 Millionen Jahren) geschah etwas Seltsames mit der "Schmalform" von Isurus hastalis. Im Atlantik (und von den fossilen Funden her NUR im Atlantik) fing eine Gruppe von ausgestorbenen "Schmalform" Makos an, sehr fein gezackte (gewellte) Schneiden zu entwickeln. Die Bezeichnung Isurus escheri wurde geprägt, um diese Sorte von Makos mit den fein gezackten Zähnen zu benennen. Versteinerte Zähne dieser Art sind nur in den Ablagerungen des mittleren Miozäns in Europa ( Belgien, Niederlande, Deutschland, etc.) und ( in ein paar extrem seltenen Fällen) in South Carolina, USA gefunden worden.
 
Als Randbemerkung - ungefähr zur gleichen Zeit entwickelte sich im Pazifischen Ozean eine andere Art eines ausgestorbenen Makos. Diese Art wurde Isurus planus genannt und beschränkt sich auf versteinerte Ablagerungen des Pazifischen Ozeans aus dem späten mittleren Miozän (etwa vor 7 - 10 Millionen Jahren). Fossilien sind in Kalifornien und in Japan gefunden worden. Diese Art überlebte das späte Miozän nicht.
 
Leider schlug das erste Experiment der Natur mit dem gezackten großen Weißen fehl, und Isurus escheri starb aus, kurz nachdem er sich entwickelt hatte. Einer dieser Gründe für den Fehlschlag kann sein, das die sehr schwachen Auszackungen einfach nicht leistungsfähig genug waren, um einen wirklichen Unterschied auszumachen. Möglicherweise war der Hauptgrund die Weiterentwicklung des Hauptstammes der "Schmalform" Makos.
 
Ungefähr zur gleichen Zeit als der Versuch mit den Auszackungen fehlschlug, fingen die Schmalform Makos an, viel größere Zähne und eine andere Zahnform zu entwickeln.
 
Dies ist die Zeit, in der die "Breitform" von Isurus hastalis das Licht der Welt erblickte. Die Art Isurus xiphodon war geboren.
 
Während des späten Miozäns hatte Isurus xiphodon  Zähne, die eine Länge von knapp über 8 cm erreichten und viel breiter waren, als die vorhergehende Form. Diese Form findet sich in Ablagerungen buchstäblich weltweit - ein Zeichen des Erfolges dieses Entwicklungsweges.
 
Während des frühen Pliozäns ( ungefähr vor 4 - 4,5 Millionen Jahren - diese Zeit läßt sich nur schwer genau festlegen ) begann eine isolierte Population der Isurus xiphodon langsam gezackte Ränder an ihren Zähnen zu entwickeln. Diese Veränderung fand vor der Westküste Nord- und Südamerikas statt und findet sich in den Fossilaufzeichnungen von Südkalifornien, Mexiko, Peru und Chile. Diese "Übergangszähne" sind die sogenannten transition Zähne.
 
Die Natur managte die Entwicklung der Auszackungen dieses mal ein bisschen anders. Die Makohaie der Art Isurus xiphodon mit ihren glatten Schneidekanten begann langsam, große Auszackungen anstelle der extrem feinen Auszackungen, wie man sie an den Zähnen von Isurus escheri findet zu entwickeln. Typischer Weise zeigen diese Übergangszähne gezackte Schneiden nahe der Wurzel, die aber zur Spitze hin schwächer werden oder gänzlich in glatte Schneidekanten übergehen.
 
Diese gezackten Kanten würden dem sich entwickelnden Großen Weißen die Möglichkeit gegeben haben, verschiedene größere Beutetiere wie Robben und Wale ( die auch heute noch ihre Hauptnahrung darstellen ) zu jagen. Interessanterweise war die Gegend in der sich die Großen Weißen entwickelten ( Pazifikküste Nord- und Südamerika ) besonders reich an Robben und Walen - Beutetiere die bisher fast ausschließlich von den größeren Carcharocles megalodon gejagt wurden.
 
In einem kurzen Zeitabschnitt ( möglicherweise in nur 1 Millionen Jahre ) hatte sich Isurus xiphodon völlig zu Carcharodon carcharias - dem Großen Weißen Hai entwickelt.
 
Echte Weißhai Zähne haben sehr grob gezackte Schneidekanten. Die Zähne des Weißen Hais sind bis zu einer Größe von ca. 8 cm gefunden worden. Form und Stärke sind die selbe wie bei Isurus xiphodon und sie habe auch die gleichen Zahnpositionen.
 
Die fossilen Aufzeichnungen zeigen klar, das sich Carcharodon carcharias aus einer Linie der ausgestorbenen Makos entwickelte und nicht von Carcharocles megalodon abstammt.
 
Aber wenn sich nur eine isolierte Population (Pazifikküste Nord- und Südamerika) der ausgestorbenen Makos zum modernen Großen Weißen Hai entwickelte, warum findet man dann heute überall auf dem Globus deren versteinerte Zähne? Dies ist möglicherweise der interessanteste Aspekt der Entwicklung des Weißen Hais. Nachdem sie sich im Pazifik vollständig entwickelt hatten, fingen sie an, sich langsam weltweit zu verbreiten. Fossilaufzeichnungen von der atlantischen Küste der vereinigten Staaten und Europa zeigen keine versteinerten Fundstücke vom Weißen Hai bis mindestens zum mittleren Pliozän ( vermutlich sogar ein wenig später ). Alle Funde von versteinerten Zähnen des Weißen Hais in diesen Gegenden sind echte Weißhai Zähne ( völlig gezackt ) und weisen keine Übergangseigenschaften auf.
 
Versteinerte Zähne von Carcharodon carcharias sind im späten Pliozän in allen Gegenden weit verbreitet.
 
Der Einfluss den der Weiße Hai auf vorhandene Haiarten hatte, war enorm. Das erste wirkliche Opfer ( zum Teil zumindest ) war der mächtige Carcharocles megalodon. Als der Weiße Hai anfing , sich in Gebiete auszubreiten, die vom Megalodon besiedelt waren, sank die Population der Megalodons schnell. Im späten Pliozän ( vermutlich vor 2- 2,5 Millionen Jahren ) war der Megalodon ausgestorben.
 
Zweifellos war der Weiße Hai nicht der alleinige Grund für das Verschwinden des Megalodon, aber er spielte vermutlich eine Rolle. Weiße Haie waren wahrscheinlich große Nahrungskonkurrenten für die jungen Megalodons. Es ist durchaus möglich das die Weißen Haie schneller und von  der Natur besser ausgerüstet waren um kleinere  Beutetiere zu jagen ( Robben etc. ), von denen die jungen Megalodons abhängig waren. Ein Wenigerwerden der Beutetiere würde bedeuten das weniger junge Megalodons zu ausgewachsenen Tieren heranwachsen würden. In logischer Schlußfolgerung würden weniger erwachsene Tiere weniger Nachkommen produzieren und dieser Kreis würde sich fortsetzen. Da die Wahrscheinlichkeit besteht, das mehr Weiße Haie als Megalodons einen bestimmten Lebensraum bewohnen konnten, könnte dies ein definitives Problem für die größten Haie aller Zeiten gewesen sein.
 
Das nächste Opfer des Großen Weißen war sein eigener Vorgänger. Der ausgestorbene Mako Isurus xiphodon .
 
Der ausgestorbene Mako überlebte bis zum späten Pliozän, aber auch er sollte ausgelöscht werden. Mehr als wahrscheinlich war die gezackte Version ( der Weiße Hai ) ein leistungsfähigerer Räuber ( er hatte sein mögliches Beutespektrum um viele Arten erweitert ) und es war einfach kein Raum mehr für den ausgestorbenen Mako. 


So das wars für´s erste.

Bis dann
Ronald


 
 
« Letzte Änderung: 16 Nov 06, 22:22 von Sharktoothcollector.at »

Offline AZRAEL

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #42 am: 17 Nov 06, 09:58 »
              Hallo Ronald

Klasse,hast dir ja echt viel Arbeit gemacht!!!Bist ja ein verfechter der amerikanischen Theorie.Vermisse allerdings so einige neuere Erkentnisse z.B.Isurus shoutedeni aus
dem Paläozän von Marokko,Welche Rolle spielte die Art Isurus desori flandricus aus dem Oligozän von Europa?Ich bin fest überzeugt,das er eine wichtige Art in der Evolution der Makohaie hat.Auch Dr.Reinecke konnte eindrucksvoll beweisen,das Isurus oxyrhinchus in Europa schon seit dem ob.Oligozän vorkam!Ich finde,das wir beim schreiben der Portraits sorgfältig recherchieren sollten,da in der lezten Zeit sich doch viel geändert hat!  Gruß Dirk

Offline MEG

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #43 am: 17 Nov 06, 15:19 »
   
Klasse,hast dir ja echt viel Arbeit gemacht!!!


Ja, stimmt. Find ich auch super.
Bevor wir aber jetzt direkt alles übernehmen, denke ich wir sollten erstmal nur den Teil, den man "Allgemeines" nennen kann, einfügen und Bilder dazu stellen. Zur Evolution besser alle genauen Verhältnisse erst klären. Das wäre mein Vorschlag.
Jetzt noch ein anderer: Ich denke, es ist sinnvoller, wenn wir eine neue Gattung bearbeiten wollen, empfiehlt es sich auch einen neueun Thread zu eröffnen, aus einem simplen Grund: der Übersicht  ;) Wenn wir nachher 15 Seiten geschrieben haben, werden einzelne Bilder oder Texte sehr schwer zu finden seien...
schöne Grüße

Stephan

Offline Sharktoothcollector.at

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Re: Carcharocles.... (Fossilienportraits)
« Antwort #44 am: 18 Nov 06, 14:08 »
Hai ! ;D

Ich dürfte was die Neuigkeiten betrifft etwas hinten nach sein :-[. Natürlich muss man genauestens recherchieren. Vielleicht könntet Ihr mir die News betreffen Entwicklung der Makohaie  mitteilen. Ich habe die deutsche Version dieses  Artikels (hier etwas gekürzt) mit der Genehmigung von Steven Alten auf meiner Homepage veröffentlicht. Würde aber gerne die "latest News" drinnen haben. Bitte um Infos !!!

liebe Grüsse

Ronald


 

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