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2 merkwrdige Metallbrocken

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uwe:
Ein Meteorit wäre natürlich nicht unmöglich. Dann hättest Du natürlich eine Rarität. Berate Dich mal mit einem Meteoritenexperten.

Uwe

McSchuerf:
..dann könnten evtl. auch Schmelzkrusten (nach Flug in die Atmosphäre, etc..) erkennbar sein..

...man könnte auch mal den Ätzfigurentest (Widmannstättsche Figuren) durchführen..und feststellen, ob die Mineralien Taenit, Kamacit und Plessit als Füllmase vorliegen..soviel jetzt nur ad hoc von mir, aus dem Bauch heraus .. :) ..und wie sieht es mit Nickelgehalt aus..

..die große Gruppe der Meteorite umfasst jedenfalls die Chondrite, Stein-Eisen-Meteorite (Olivinreste, etc. erkennbar) und Nickel-Eisen-Meteorite /Eisenmeteorite

..wenn magnetisch, dann letztere Gruppe ..

Gruß Peter

geomueller:
Hallo Peter, uwe und alle,
also ich glaube nicht das es sich um ein Mineral und schon gar nicht um einen Meteoriten handelt. Ich glaube es handelt sich um eine Legierung und zwar höchstwahrscheinlich um Eisensilicium (Ferrosilicium).
Eisenlegierung mit Siliciumgehalten von 10-98%; verwendet zur Herstellung säurefester Gefäße oder im zermahlenen Zustand zur Herstellung von Schweretrübe. Durch den verschiedengroßen Anteil von Silicium kann auch das Erscheinungsbild sehr unterschiedlich sein und auch vermeidliche Kristallstrukturen auftreten. In Zwickau wurde dieses Material weit verstreut über die ganze Stadt in relativ großen Mengen und teils in zentnerschweren Brocken gefunden. Keiner weis so richtig wo es her kommt und wie es an die verschiedenen Stellen kam. Viele Mineraliensammler haben sich darüber den Kopf zerbrochen und wilde Spekulationen angestellt bis eine Analyse Aufklärung brachte. Vielleicht handelt es sich bei Euren Stücken ja auch um Ferrosilicium.

Gruß Jürgen ;)

McSchuerf:
Hallo Jürgen,

da spricht auch einiges für sich, wie ich jetzt erkennen muss... ;)

uwe:
Hallo Jürgen,

ist interessant, das mit dem Ferrosilizium. Hat man niemals herausgefunden, woher das kam ?

Glück Auf
Uwe

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