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Lapis kontra Internet
Harjo:
Hi,
Ich bin Her Weise einig das die meiste Abbildungen auf die Mineralien Foren von bedaurlich schlechte qualitat sind, da konnte man sich schon ein wenig bemuhen die Mineralien erkenbar ab zu bilden :-X.........es gibt naturlich ausnahmen, Gott sei dank :).
Und zu die Kindergarten nicknames die bedauerlicherweise zu Foren gehoren....daruber kennt Ihr wol schon meine gedanken.....
An einige Stellen hat Lapis schon recht, und der unterschied zwischen die magazines und die meiste Foren ist halt nicht so gross, auch hier gibt es viele Leute die gute sachen finden ohne den Fundort frei zu geben, oder das erst machen nachdem nichts mer zu finden ist, auch hier gibt es zum gluck ausnahmen, aber die gibts in die magazines auch!
Die stellungnahme von Lapis war generalisierend, aber das ist auch genau das was Ihr hier jetzt macht, kein unterschied!
Also, lasst die Diskussion, der eine liebt sein Forum, der andere sein magazine und ein anderer liebt beide, na...und?
Gruss
Harjo (der sich gerne auf Mineralienforen herumtreibt und sich auch freut uber ein neuer Lapis, Mineralienwelt etc, und auch darin gerne seinen beitrag macht)
Anatas:
LAPIS hat sich sehr wohl durch seine Berichterstattung (erloschene Fundstellen, exotische - weit entfernte Fundorte) gegen
die Praxis und damit gegen viele Sammler entschieden (logisch: Kristall-Druse/LAPIS ist auch ein Laden wo Stufen und Schmuck verkauft werden),
was sich nun in sinkenden Verkaufszahlen im LAPIS ausdrückt. Die theoretische Komponente des LAPIS ist sicherlich nicht schlecht
aber trotzdem scheint die Rechnung nicht aufzugehen, das zeigen diese Zeile von LAPIS / Weise ja recht deutlich.
LAPIS sollte eigentlich genau das sein, was Sie in den Sonderheften publizieren - aber das haben Sie ja ausgegrenzt um an mehr
Kohle zu kommen - meines Erachtens ist das Problem von LAPIS das LAPIS-Sonderheft weil es die Performance von LAPIS erheblich
schwächt. - wenn Weise & Co. LAPIS wirklich so gut wie früher mal machen würde - wäre ja das Sonderheft sinnlos und damit unverkäuflich.
Die hausgemachten Proleme auf das auf das Internet zu schieben ist ja ein netter Versuch aber es ist ja annerkannter maßen schwerer
den Fehler bei sich zu suchen als bei anderen.
Grüße ANATAS / Gerhard
PS: das selbe Problem sehe ich übrigens (nebenbei erwähnt) bei den Münchner Mineralienfreunden.
Schaut man sich die von Stefan hier ins Forum gestellten Vorträge an ist das parallel zu LAPIS absolut abtörnend und "sammelfremd",
Die beiden (LAPIS und Mineralienfreunde München) haben sich wohl zusammengetan !!!
aca:
Hallo,
@Harjo
Es stimmt schon, dass viele Bilder grottenschlecht sind. Aber das liegt in der Natur der Sache und lässt sich nur abdrehen, wenn man die photografischen Neulinge wie mich grausam aussperrt.
Das ist es ja eigentlich, was mich an dem Lapis Artikel so stört: die arrogante Attitüde (sorry für die harten Worte).
Diese fehlt beim Mineralienatlas oder strahlen.org, hier werden alle mit offenen Armen empfangen.
Wenn man nur die paar Sätze im genannten Artikel ansieht, hat man den Eindruck, als ob sich Lapis zunehmend von der eigenen "Basis" entfremdet.
Damit das alles nicht "generalisierend" klingt, hier mal der
Versuch eines konstruktiven Vorschlags:
Das Internet ist für den Sammler eine fantastische Einrichtung, um sich auszutauschen und jeder darf mitmachen.
"Wes des Herz voll ist, des fliesst der Mund über", und deshalb gibt es natürlich unglaublich viel Mist, sinnlose Wortklauberei, und haarsträubende Ferndiagnosen. Ich habe schon mehr als einmal sachlichen Blödsinn in den Foren gepostet.
Aber irgendwie wollen die Leute ja einsteigen und mitmachen, das ist doch erstmal super.
Es wäre für den Anfänger viel motivierender, wenn man die positiven Beispiele herausstellt. Wenn man z.B. den Mineralienatlas positiv erwähnt, z.B. einen der oft hervorragenden Lexikon-Artikel, freuen sich die Autoren und die Webseiten-Betreiber und man sitzt wieder in einem Boot. Und die Neulinge sehen, wie man es macht. Die Fachzeitschriften können nämlich genau das bieten, was Internetforen sehr schwer fällt: eine halbwegs funktionierende Infrastruktur für die Rezension von Artikeln.
Dann wäre Lapis wieder da, wo es sich gerne sehen möchte, nämlich als Sammlerinfo "das Mass aller Dinge" zu sein (ich weiss, sind sie nicht, klingt auch sehr geschwollen, aber ihr wisst schon, was ich meine).
Und man würde auch wieder "gemeinsame Sache" mit den Sammlern machen, das Ganze hätte nicht den Charakter einer V.I.P.-Gesellschaft.
Es gibt übrigens Printmedien, wo das genau so funktioniert, z.B. der ganze Computerbereich. In denen wird sehr viel auf Projekte im Internet verwiesen und das ist den Lesern auch wichtig, obwohl es Suchmaschinen gibt.
Warum: das redaktionelle knowhow wird von der Leserschaft geschätzt.
(und spreche dabei zu mir selbst: träum' nur weiter...)
Gruss
Amir
P.S.: das mit den Nicknames habe ich nochmal überdacht. Ich werde bei mir zumindest was im Profil nachtragen.
Bergmeister:
So, jetzt ist die aktuelle Ausgabe endlich auch bei mir angekommen. Mein Fazit zu dem bösen, bösen Beitrag: der Satz von Ralf "Querdenker können in einem Internetforum ihre Thesen und Vermutungen äußern, in einer gedruckten Zeitschrift wohl kaum " trifft die Sache auf den Punkt. Die Thesen und Vermutungen über sinkende Verkaufszahlen des LAPIS-Magazins bestätigen mir dies zum Beispiel eindrucksvoll. Ihr arbeitet wohl alle beim Verlag - oder was? Meine These und Vermutung: diese Leute brauchen sich um Ihre Zukunft und dem Fortbestand wohl sicher keine Sorgen machen ;D.
Grüße vom Bergmeister, der sich jetzt der Lektüre einer gelungenen Februar-Ausgabe der LAPIS widmet ;).
Findus:
Hallo zusammen,
also eigentlich ist das Lapis-Heft nicht schlecht, wenn man schöne bunte Blider von Top-Stufen mag (die hat ja nicht jeder zu Hause)
Auch der Steckbrief ist nicht schlecht. Kleinanzeigen gibt es natürlich auch, die eigenen dauern rel. lange, bis sie endlich erscheinen.
Leider ist es bei mir jedoch so, dass ich jedes Lapis angeschaut habe, manchmal auch etwas geschmunzelt habe (Bericht letztes Jahr über den Emmelberg mit recht blumigen Worten), doch dann verschwindet das Heft für - eigentlich immer,- irgendwo in einem Einschub mit Jahreszahl, - und so reiht sich Heft neben Heft, einmal gelesen und dann nie wieder angeschaut. Die einzigen Ausnahmen hiervon bilden Hefte, in denen Fundstellen beschrieben werden, an die ich evtl. mal hinfahre, bzw. die ich mir leisten kann. Natürlich auch die Hefte mit Fundstellen, wo ich schon war. Mittlerweile sind die meisten Fundstellen, die veröffentlicht werden, schlichtweg oberhalb meiner Möglichkeiten und dann wird es für mich uninteressant. (Auch wenn der eine oder andere es nicht verstehen kann: bevor ich mir ein Museum neben einer Halde anschaue, gehe ich lieber klopfen und nehme das Museum "am Rande mit". Insofern sind natürlich die Bilder von den großen Börsen weltweit schon toll, aber ich mache mir daraus eigentlich nichts, - - wichtiger sind mir eigene Funde.
Was natürlich absolut der Renner ist: vermutlich kommt in den nächsten drei Ausgaben (wie schon die Jahre zuvor), rechtzeitig zum Urlaubsbeginn wieder mal ein Bericht über das Binntal und was man dort alles gefunden hat. Der Lengenbach ist nicht mehr so, wie früher, da beisst keine Maus den Faden ab!!!
Vor kurzem habe ich die Entscheidung getroffen, den Lapis abzubestellen und es mit der Mineralienwelt zu probieren.
Dies hat auch den Vorteil, dass nur sechs Hefte pro Jahr erscheinen, was mein Regal dankend zur Kenntnis nehmen wird.
Ansonsten muss man einfach gestehen, dass mit dem Mineralienatlas, Strahlen.org und Mindat.org, Seiten geschaffen wurden, die aufgrund ihrer "Lebendigkeit", sowie der unkomplizierten Hilfeleistung der meisten Mitglieder in allen mineralogischen Bereichen, jede Lektüre in den Schatten stellt, - es sei denn, dass es "hochwissenschaftlich" wird und Spezialisten gefordert sind, die wissen, wo was steht.
Zu diesem Artikel der Lapis Redaktion contra Internet möchte ich nur sagen, dass hier ein grosser Fehler gemacht wurde.
Schade, dass es soweit gekommen ist!!
Grüsse,
Bernd ;)
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