Hallo Moni,
auch bei mir ist es so mit den Belegstücken. Ein großer Graber bin ich ohnehin nicht! Manchmal findet man auch etwas, was übersehen wurde oder man hat eben einfach mal Glück (Bsp. Schävenholz 1999). An vielen Fundstellen spielt auch die Erfahrung eine Rolle, um zum Bsp. den richtigen Horizont zu finden ( Bsp. Mönchsberg/ Göschwitz ) oder das Gespür für den richtigen Brocken (Gold /Steinheid, Pucherschacht/Schneeberg). Manchmal bringt es auch schon das einfache Auflesen! (Ich liebe zum Bsp. sogenannte Feldfunde.) Ich denke solche Vorgehensweise schont die Fundstelle und lässt für den nachfolgenden Sammler auch immer etwas übrig. Ortskenntnisse sind natürlich auch sehr sehr wichtig. Und grundsätzlich verkaufe ich nicht!
Tauschen schon oder auch verschenken von doppelten Stücken (zum Bsp. Mönchsberg). Nur verschicken werde ich die Mineralien nicht. Man muß schon vorbeikommen. Sicher ist diese Sammelweise in der heutigen marktwirtschaftlichen Denkweise nicht unbedingt zeitgemäß. Ich kann aber gut damit leben. Und vor allem:Ich mache keine Geheimnisse um Fundstellen. Wer Informationen von den Fundstellen, die ich besucht habe, haben will, kann sie hier im Forum abfragen oder mich anfragen. Oft ist aber der Kenntnisstand einer Stelle schon einige Jahre alt. Und zum Schluß: Von meinem Heimatort aus ist es auch häufig nicht möglich eine Fundstelle, die weiter als 50 km entfernt ist, gründlicher mit mehr Zeit zu besuchen. Dann kommt natürlich noch die Geheimniskrämerei dazu, wenn es neue Funde geben sollte. Man kommt dann garantiert zu spät. Das gilt selbst für manche Fundstellen um Jena (Fossilien). Und vieles ist in den vergangenen Jahren über einen langen Zeitraum gesammelt wurden. Bei über 30 Jahren Sammeltätigkeit kommt dann schon einiges zusammen, was für den Außenstehenden im ersten Augenblick nach kurzzeitig gegebenen tollen Fundmöglichkeiten aussehen mag.
Euer Conny