Mineralien / Minerals / Minerales > Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals

7. Sinn für Strahlung ?

<< < (7/8) > >>

berthold:
Hallo,

@trommeln

--- Zitat ---Was mir inzwischen fehlt... ist der Blindversuch!
--- Ende Zitat ---
ja, die wurden immer wieder gemacht (besser: Doppel-Blindversuche) - nur da ist nie was bei rausgekommen. Wer nicht nur behauptet dass er so geringe Dosisleistungen spüren kann sondern das unter Laborbedingungen beweist könnte sich damit leicht Geld verdienen (z.B. James Randy Preis).

@Thomas

--- Zitat ---Und dann gibt es reichlich Gebiete mit hoher Hintergrundstrahlung, die nicht besonders für ihre weisen Einwohner bekannt sind, zum Beispiel die Gegend um Pribram oder das französische Zentralmassiv...oder die Oberpfalz oder...oder....
--- Ende Zitat ---

sorry, aber bei dem Satz bleibt mir fast die Spucke weg. Nicht weil ich Oberpfälzer bin sondern weil das blanker Unfug ist. Einmal ist die Hintergrundstahlung in der Oberpfalz regional sehr unterschiedlich, zweitens wären viele andere Faktoren in der Gesamt-Strahlenbelastung zu berücksichtigen. Beispielsweise wohne ich an einem Ort wo die effektive natürlich bedingte Jahresdosis (knapp über 1 mSv / Jahr) deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt liegt. Wenn jemand eine Schachtel Zigaretten raucht bekommt er dadurch schon eine höhere effektive Dosis ab. Von Röntgenuntersuchung und Nuklearmedizin mal ganz zu schweigen. Dann sollten die Nachwirkungen der Kernwaffen-Versuche und des Tschernobyl-Gaus nicht vergessen werden: Immer noch messbar und z.B. in Südbayern (also nicht Oberpfalz) auch heute noch höher als die nat. Hintergundstahlung. Also da nur auf den Stahlenatlas zu schauen genüft nicht.

Dass die von Dir benannten Gebiete "nicht besonders für ihre weisen Einwohner bekannt sind" halte ich schlicht für falsch. Bitte belege diese Aussage oder nehme sie zurück.

Gruß
Berthold

vandendrieschen:

--- Zitat von: uwe am 05 Aug 07, 19:57 ---Bekanntlich hat der Mensch kein Sinnesorgan für radioaktive Strahlen (alpha, beta oder gamma). Das steht in jedem Lehrbuch. Mir ist aber aufgefallen, daß ich dann, wenn ich ein e Stufe mit vermutlicher Radioaktivität vor die Lupe halte (also ziemlich nahe an die Rübe), einen ganz leichten zarten Kopfschmerz verspühre.

Angefangen hat es zu der Zeit, als in Tschernobyl der Reaktor aus dem Ruder gelaufen ist. Ich hatte in der fraglichen Zeit mitunter den gleichen leichten Kopfschmerz - kann natürlich auch Zufall gewesen sein.

Deshalb würde mich mal Eure möglich Erfahrung interessieren.

Glück Auf
Uwe

--- Ende Zitat ---
Die Kopfschmerzen sind real und keine Einbildung. Das kann ich bestätigen. Sogar wenn ich eine Zeit lang vor meiner Sammelkiste mit radioaktive Mineralien sitze, bekomme ich nach einer Weile Kopfweh. Entferne ich mich dann, lässt es nach. Manche Menschen spüren es mehr und manche gar nicht.

Uwe Kolitsch:
Schon mal einen Doppelblindtest gemacht?

vandendrieschen:
Ja. Ich denke gar nicht daran, in welcher Kiste noch Strahler mit anderen Mineralien zusammen liegen, wenn man mal Monate lang nicht mehr eine Kiste angerührt hat und man daher nicht mehr weiß, wo die nun genau drin sind. Und trotzdem bekomme ich sie, ohne vorher zu wissen, dass welche drin sind, wo welche drin liegen und wo keine drin sind ist alles gut. Sonst hatte ich noch nie Kopfschmerzen in meinem Leben. Daher wüsste ich auch nicht, wie sich Kopfschmerzen anfühlen, um sich den richtigen Schmerz einzubilden. Es sind auch keine dollen und Angst habe ich auch keine.

Klaus Schäfer:
Bevor es hier zu letalen Experimenten mit Materialien hoher Dosisleistung kommt, ein Hinweis:
Laut Wikipedia sind 250 Arten von Kopfschmerz bekannt - mit tausenden von Ursachen. Vielleicht könnte man ja mit einem Ausschlußverfahren erst mal die bekannten Arten von Kopfschmerz auschließen, um dann die eine, die auf Strahlung zurück zuführen ist, neu dem Katalog hinzuzufügen. ;D

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln