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Serpentinfels in den Alpen
oliverOliver:
hallo Volkmar,
--- Zitat ---Was hat das mit der ursprünglichen Frage nach der Herkunft von Serpentinitgeröllen in der Isar zu tun ?
--- Ende Zitat ---
Das hat mit folgendem Teil der ursprünglichen Frage zu tun:
--- Zitat ---Kennt jemand Fundorte von Serpentinfels im nördlichen Alpenraum
--- Ende Zitat ---
Wobei ich - besonders mit der Salzach, der ja eine gewisse geografische Nähe zur Isar nicht abzusprechen ist - darauf hinweisen wollte, dass die Isar da kein Einzelfall ist, ich aber bezüglich der Herkunft dieser "Flussgeschiebe" (vieles, wenn nicht das meiste davon, wurde ja auch schon mal von Gletschern transportiert) auch erst nachschlagen müsste.
War aber zu faul das gleich zu recherchieren und wollte lieber abwarten, ob nicht vielleicht doch jemand was konkretes dazu weiß und das hier kundtut ... ;)
sapphire:
Hallo,
das Thema ist zwar erst 6 Jahre alt, aber die Frage ist wirklich interessant, denn das Einzugsgebiet der Isar betrifft neben dem Alpenvorland nur einen Teil der Kalkalpen nördlich des Inntals. Das Material kann also nur aus einem Geschiebe stammen.
Es gibt es zumindest auch einige Serpentinite in den Hohen Tauern, so z.B. an der Smaragdfundstelle im Habachtal oder auch "nebenan" an der Schwarzen Wand.
Viele Grüsse
Andreas
oliverOliver:
--- Zitat von: sapphire am 11 Jul 13, 16:28 ---das Thema ist zwar erst 6 Jahre alt, aber die Frage ist wirklich interessant
--- Ende Zitat ---
eben - ;D
Weiter östlich gibt es im unteren Ybbstal einen isolierten Serpentinitkörper bei Gstadt, über den u. a. schon Trauth 1954 berichtete.
Westlich davon ist mir nichts Derartiges bekannt, allerdings gibt es Berichte über bis zu 2 m hohe Serpentinitblöcke im Klippenflysch (Kraus 1944, 202. Eine aktuellere Arbeit zur Grestener Klippenzone des gleichen Gebietes, aber ohne Serpentiniterwähnung: Widder 1988).
Kraus, E., 1944: Über den Flysch und den Kalkalpenbau in Oberdonau. Jb.OÖ.Mus.Ver. 91, Linz 1944,
179 ff.
Trauth, F., 1954: Zur Geologie des Voralpengebietes zwischen Waidhofen a. d. Ybbs und Steinmühl östlich von Waidhofen. Kap. III. Betrachtungen über den Serpentin bei Gstadt u. einige andere Eruptivgesteinsvorkommen des Voralpenbereiches, Verhandlungen Geol. B.-A. 2, Wien 1954, 115 ff.
Widder, R., 1988: Zur Stratigraphie, Fazies und Tektonik der Grestener Klippenzone zwischen Maria Neustift und Pechgraben/O.Ö. OÖ Geonachrichten 3, 1988, 11 ff.
p.s.:
Die genannten Publikationen sind auch im www als pdf abrufbar.
Emil Box:
Burghausen- Großglockner c.a. 110 km.
Wer bietet weniger?
vanderheide:
Hallo,
Wenn die anfängliche Frage ... "vom Engadiner Fenster" ausgeht:
Bei Scuol, Unter-Engadin, ist südlich die Clemgiaschlucht ganz aus Serpentinit.
Nördlich von Scuol, oberhalb von Motta Naluns, sind die Bergesspitzen ebenfalls aus Serpentinit.
Gruss
Hans
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