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Rutengänger
Goldi85:
Moin,
Von der Seite mit dem Wasserauto:
--- Zitat ---Dies entspricht einem Wirkungsgrad von vielen Hundert Prozent.
--- Ende Zitat ---
Ich fall vor lachen fast vom Hocker :o ;D ;D
Gruß Daniel
berthold:
Hallo,
Kein Wasserauto? Keine vielen Hundert Prozent Wirkungsgrad? Schade, schade.
Vorsicht, ab hier besteht die Gefahr von Knoten in den Gehirnwindungen!
Dabei ist doch sogar ein Bauplan für ein Wasserauto kostenlos verfügbar: http://www.wasserauto.de/html/spirit_of_maat.html
Es wurde zur Vermakrung dieser Erfindung eine Firma gegründet, die RQM-AG. Die haben Aktien im Wert von Millionen-Dollar verkauft. Alles ist ganz seriös, schauen wir uns doch mal die Seite der EUIRQP (Europäisches Institut für Raum Quanten Physik) oder (EUIRQF Europäisches Institut für Raum Quanten Forschung) an (http://www.rqm.ch/) das basiert alles auf der gleichen freien Energie, die übrigens ja auch (als Erdstrahlen) die Wünschelrute bewegt. (http://www.horusmedia.de/2000-tesla/tesla.php)
Was "freie Energie" ist: Orgon, Od, Prana, Chi, Tachyonen, Nullpunktenergie, Antigravitation, Tachyon, Unipolarenergie, Vakuumenergie, Pyramidenenergie, Biophotonen, kosmische Energie (laut http://www.mandala-versand.de/catalog/default.php/cPath/87)
So, jetzt wieder die Gehirnwindungen entknoten und Hirn einschalten!
Das Wasserauto ist natürlich ein Krampf, die Bauanleitung eine Verarschung nur mit Wasser ist nie ein Auto gefahren. Die RQM-AG hat es tatsächlich gegeben, die hat Pleite gemacht, das war nur eine Anleger-Abzocke (http://wiki.grenzwissen.de/index.php?title=Abzocker). Die EUIRQP/EUIRQF gibt es wirklich noch, die suchen einen Doofen der den Laden aufkauft (http://www.rqm.ch/Wir%20suchen.htm). Zur "freie Energie" muss man leider sagen, den Professor Meyl gibt es wirklich, nur die freie Energie eben nicht (http://www.xy44.de/skalar/). Wie hat der Dekan von/über Professor Meyl geschrieben: So zusammengefasst wird das richtig deutlich, was für einen Unsinn Herr Meyl verbreitet. Wer mehr möchte: http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Meyliana.html
Und die Moral von der Geschichte: Glauben kann richtig Geld kosten.
Gruß
Berthold
uwe:
Au weia - da habe ich mit meiner harmlosen Frage ja was angerichtet !
Wir sollten die Diskusssion aber beenden, bevor es persönlich wird. Es hat den Anschein wir stehen kurz davor.
Wünschelrutengehen hat nichts mit dem Glauben zu tun.
Der Grund meiner Frage war folgender: Ich habe es vor vielen Jahren als Halbwüchsiger mit den verschiedenen Typen der Wünschelrute selbst probiert. Dabei war ich total erfolglos, obwohl ich Wasserleitungen und Schrottablagerungen in dem Grundstück wo ich wohnte gut kannte. Für mich war die Sache damit erledigt und ich hielt die ganze Sache für Humbug. Bis ich es dann neulich selbst sah. Wohlgemerkt es war auf der Halde "Vater Abraham" in Lauta. Natürlich kennen wir alle die Schüttung, wo die Wahrscheinlichkeit etwas zu finden am größten ist. Trotzdem ist es bemerkenswert wenn jemand mit Hilfe der Wünschelrute genau die Stelle orten kann, wo tatsächlich ein Erzbatzen in 50 cm Tiefe liegt. Das hat mit Ortskenntnis oder genauer Beobachtung nichts zu tun.
Da ich immer noch nicht so recht überzeugt war, habe die eingangs erwähnte Frage gestellt. Da doch einige Forumsmitglieder auch Erfahrungen mit der Wünschelrute gemacht haben, scheint an der Sache etwas dran zu sein. Ob nun wissenschaftlich bewiesen oder nicht, das interessiert mich hier nicht bzw. mir war natürlich von Anfang an klar, daß Wünschelruten von der Wissenschaft nicht anerkannt werden. Persönliche Erfahrungen müssen m.E. nicht wissenschaftlich bewiesen werden. Ich bedauere nur, die erforderlich Sensibilität der Rutengänger nicht zu besitzen. Andernfalls wären meine Sammlung sicher um einiger schöne Stücke reicher.
Glück Auf
Uwe
minuwe:
Recht interessante Gedanken bisher, aber auch viel Widersprüchliches, z. B.:
--- Zitat ---- Wenn ein Wünschelrutengänger über eine Halde gegangen ist und die Rute hat an einer Stelle ausgeschlagen und dort wird beim Graben auch etwas gefunden, müsste zu Beweis der Fähigkeiten des Rutengängers ALLES systematisch aufgegraben werden wo er langgelaufen ist und die Rute NICHT ausgeschlagen hat
--- Ende Zitat ---
Wie- einmal funktioniert es und ein anderes Mal nicht? Also wenn es das Phänomen nicht gibt, funktioniert es gar kein mal. Demnach hat ein Beweis, der einfach eine Nachweisgrenze zugrunde legt, keinen Wert. Der Rutengänger erhebt möglicherweise nicht den Anspruch, alles zu finden, das wird ihm hier z. T. nur unterstellt. Man müsste schon experimentell nachweisen, dass Rutengänger unter gleichen Bedingungen mehr finden, als Sucher mit Schürfhammer, d. h., i.d.R. erfolgreicher sind. Solche Fragestellung halte ich hier für weiterbringend.
Ich sehe es noch immer so: sobald die Rute ausschlägt, gibt es 1000 Fragen. Da einfach zu behaupten, alles Quatsch weil nicht bewiesen, greift zu kurz. Das müssten die "Vertreter" (fast hätte ich geschrieben "Verteidiger") der Wissenschaft hier eigentlich am besten wissen. Das Problem statistisch anzugehen, halte ich für derart schwierig (allein schon das Festlegen der Bedingungen), dass ich es allen bisherigen Schreibern, aufgrund ihrer Beiträge nicht zutrauen würde. Wie gesagt, abgesehen davon, ob es überhaupt eine statistische Frage ist.
Glück Auf
Uwe
geomueller:
In meinem Spind im Betrieb befindet sich auch eine Wünschelrute (Schweissdrähte), für alle Fälle ;D wenn mal die Wissenschaft versagt ;D ;D ;D
Euer Hobby- Radiästhet Jürgen ;)
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