Hallo,
Einer sieht, dass es funktioniert... keiner glaubt es, bis er es selber sieht.
Unerheblich ob ich es Dir glaube oder nicht, es geht um Wissen.
muss das Rad nun für jeden Menschen wieder neu erfunden werden?
Nein, das Rad ist experimentell beweisbar, das ist Wissen.
ab wann glaubt ihr mir? Muss jeder einzelne von euch das sehen und auch selber nachmachen? Ab wievielen Leuten glaubt man denen?
Es gibt viele Leute, die glauben alles Mögliche, z.B. dass die Erde innen hohl ist, an Horoskope, an Astrologie, an Wasserbelebung, an Glücksbringer, an Heilsteine, an Gespenster, dass die Erde erst ein paar tausend Jahre alt ist, dass man mit einem Rosenquarz Elektrosmog in Glücksstrahlen umwandeln kann, dass sie von UFO's entführt wurden... Egal wie viele Leute das glauben, ich glaube das nicht. Und Wissen/Wissenschaft ist das schon zweimal nicht.
Um von der Schiene "Gauben" auf die Schiene des "Wissen" zu kommen muss man beweisen, üblicherweise mit einem Experiment. Beispiel: Du findest einen Stein und glaubst dass es Gold ist. Schön für Dich, aber solange ein Käufer nicht überzeugt ist (sprich: das Wissen hat), dass es wirklich Gold ist wäre er schön blöd, wenn er Dir den Goldpreis dafür zahlen würde. Was machst Du (oder er) also, Du versuchtst das zu beweisen, z.B. durch spez. Gewicht (=Experiment das jedermann nachprüfen kann).
Ab wann ist es ein Beweis? Und wenn nun nur ein Mensch es kann.. ist dann der Beweis erbracht? Sollte schon, oder? Was muss man tun um sowas zu beweisen?
Habe ich schon geschrieben: Experiment (doppelblind). Doppelblind bedeutet, dass 1.) der Rutengeher nicht vor dem Experiment Info's haben kann wo er was finden soll 2.) der Versuchsleiter (der die Resultate aufzeichnet) oder eine dritte Person ebenfalls keine Hinweise (z.B. durch erwartungsvolles Verhalten) geben kann. In der Praxis könnte das so aussehen: In einem Versuchsraum werden 10 abgedeckte Eimer aufgestellt, es wird ausgelost welche Eimer mit Wasser gefüllt werden und welche nicht. Es muss sicher verhindert werden, dass der Rutengänger weiß, welche Eimer gefüllt sind. Kommt der Rutengänger (und nur Personen, die nicht wissen welche Eimer gefüllt sind) in den Raum und wünschelt. Das Resultat wird aufgeschrieben und dann wird aufgedeckt/ausgewertet. Ein Beweis ist dann erbracht, wenn die Trefferquote signifikant über dem Zufall liegt. Vorher gibt man dem Rutengänger die Möglichkeit sich (mit einem abgedeckten bekannterweise vollen und leeren Eimer) auf den Raum und ggf. Störbedingungen einzustellen. Das Experiment kann selbstverständlich angepasst werden (z.B. Metall- statt Kunststoffeimer oder unter freiem Himmel usw. ) wenn der Runtengänger das für sinnvoll oder notwendig hält. Erstaunlicherweise funktioniert die Rute sehr gut solange/sobald der Rutengänger vorher weiß ob der Eimer voll oder leer ist. Das verblüfft oft die Rutengänger selbst.
Andere Experimente sind so gelaufen, dass man mehrere Rutengänger (unabhängig und unwissend voneinander) das gleiche Gebiet mit der gleichen Fragestellung hat abgehen lassen. Deren Aufzeichnungen hat man dann verglichen. Resultat: Keine systematischen Übereinstimmungen.
Gruß
Berthold
PS: Glauben versetzt Berge, Gauben an die Wünschelrute versetzt Betten.