Bin erst 27. Meinte damit

Hallo Smoeller, weiß ich doch, sollte doch ein Gag sein

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Entscheide heute wegen Samstag und gebe Bescheid. (Heute in Sachsen Feiertag.)
@Mineralienfreund1975
Über den Schneckenstein und dessen Topase gibt es eigentlich viele Infos, habe aber bisher mehr Verstreutes gefunden. Hier noch folgendes:
Nach der Bildung des Eibenstocker Granites ging die Bildung des Topasfelsens mit einer starken pegmatitisch- pneumatolitischen Mineralisation einher. Es handelt sich um eine stark vergreiste Quarz-Turmalinschieferbrekzie, deren Bruchstücke turmalisierter bzw. topasierter Phyllit sind, was noch bemerkenswerter (weil in Europa fast einmalig) ist, als der Topas selbst.
Mineralien: Apatit, Türkis (nach neueren Untersuchungen, früher für Pharmakosiderit gehalten), Wolframit, Molybdänit, Fluorit, Chalkopyrit, Malachit, Schörl. Topas- und Quarzkristalle vorwiegend in Drusen. Der Topas ist meist weingelb (berühmte Exemplare siehe Vorbeitrag, Durchmesser 4cm, Länge 9 cm), violett, grünlich, farblos.
August der Starke kaufte das Grundstück mit dem Felsen zu Beginn des 18. Jhd. einem Falkensteiner Bürger ab, und ließ ab 1737 die Topase in behutsamer Vorgehensweise abbauen. Das erste Gewinnungsjahr brachte allein an schönsten Topasen eine Ausbeute von 70 Pfund für den Dresdener Sachsenkönig. In der englischen Königskrone sind fast 500 der schönsten Exemplare an Schneckensteintopasen eingearbeitet.
Auch heute noch sind auf dem Mineralienmarkt ansehliche Belegstücke zu haben.
Glück Auf
Uwe