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Sammelgebiete
McSchuerf:
Mehrere regionale Untersammlungen bzw. Unter-Teilsammlungen (vertikal) führen als sinnvolle Ergänzung im Rahmen der angestrebten großen 'Systematiksammlung' weltweit (horizontal) auch zum Erfolg bzw. Teilerfolg..die gesunde Mischung macht's eben.. :)
Eine komplette Systematiksammlung hat sowieso niemand auf dieser Welt und wird sie auch nie haben können; es sei denn jemand hätte Hunderte Leben zur Verfügung und selbst dann ist es fraglich, weil täglich neues Material nach Entdeckung dazukommt. ;D ..
Jeder Systematik-Sammler hat genau gesagt immer nur eine Teilsammlung. Diese Teilsammlung kann aber auch sehr ansehnlich und wissenschaftlich wertvoll sein - berücksichtigt diese die wichtigsten Vertreter des Mineralreiches plus zusätzliche Besoderheiten / Raritäten!
Ein reiner Regionalsammler hat zwar den Vorteil, dass er seine Sammlung tatsächlich irgendwann komplett bekommen kann aber dann ist der Reiz bzw. Anreiz weg und er muss sich nach einem neuen Aufgabengebiet oder Fundgebiet umsehen..das wäre mir zu unbefriedigend; daher ziehe ich eine große Systematik-Teilsamlung vor.. ;)..denn hier bleibt der Reiz bzw. Anreiz unverändert bestehen!
Gruß Peter
der Sauerländer:
Hi Peter
Ein perfekter Beitrag!
Die Sache auf den Punkt gebracht :D
Hochachtungsvoll
McSchuerf:
Danke Dir!.... ;) ;D
uwe:
Der Peter hat schon recht. Allerdings ist auch ein Regionalsammler, soweit es sich um eine mineralogisch vielfältige Region handelt, selten komplett. Systematiksammler sind das, wie erwähnt, sowieso nie.
Ich halte das aber für einen Vorteil des Mineraliensammelns. Ein Briefmarken- oder Münzsammler braucht komplette Sätze, die auch genau definiert sind. Lücken sind genau erkennbar und mindern den Wert einer solchen Sammlung. Hier muß man laufend am Ball bleiben um seine Sammlung mit neuen Ausgaben zu ergänzen.
Ein Mineraliensammler kann sich im Prinzip Zeit lassen, den die Objekte seiner Begierte liegen ja schon Millionen Jahre irgendwo herum und können auch noch einige Jahre warten. Vollständigkeit ist illusorisch. Ein kleines Sortiment gut bestimmter, gut gereinigter, gut formatierter und gut präsentierter Stufen ist jedoch bereits eine gute Mineraliensammlung, auch wenn damit nur ein Teil der Minerale einer Lokalität bzw. einer Mineralgruppe repräsentiert werden.
In diesem Sinne
Glück Auf
Uwe
mkannenberg:
das mag schon sein, dass die steinchen einige millionen jahre rumliegen, aber es gibt auch nur zeitlich aufgeschlossene fundorte, die später nicht mehr errichbar sind (autobahnbau, brückenbau, hausbau, flutung, naturschutzgebiet ...)
vielleicht habe ich mich als lokalsammler etwas zu ungenau ausgedrückt. wenn halt eine fundstelle erloschen ist, gibt es doch meistin der näheren umgebung weitere, mit der man sich beschäftigen kann. ich habe bis jetzt noch niemanden getroffen, der nach einigen jahren seine lokalsammlung vollständig hatte. es kommt immer neues hinzu, solange der aufschluss noch vorhanden ist.
ein weiter punkt ist, dass ich nicht in alle gebiete reise, um meine sammlung horizontal vollständig zu bekommen. und erkaufen will ich meine sammlung nicht.
am ende muss sich jeder ein ziel setzten, was er ereichen will. leider ist meine fundstelle überflutet und ich kann mein ziel nicht mehr erreichen. jetzt suche ich nach neuen fundstellen.
marco
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