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Was wird für den Nachwuchs getan

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gsiberger:
Hallo!

Mineraliensammeln wird nie ganz aussterben - genausowenig wie Briefmarkensammeln oder sonst was. Briefmarken wirds immer geben - es wird immer Leute geben die irgendwas gerne sammeln. Bei den Mineralien schauts etwas schlechter aus. Es gibt viele Gebiete die extrem stark abgesucht sind (ich hab die Erfahrung bisher im Ahrntal sowie im Grimselgebiet in der Schweiz gemacht) Andererseit verändern sich die Alpen dauernd - man hört immer wieder von Bergstürzen, Muren und vor Allem Steinschlag, den alpine Sammler oft mitbekommen. Ganz wird das Hobby meiner Meinung nach nie aussterben. Ich will jedoch einräumen dass "die goldenen Zeiten" klar vorbei sind.

Naja und nochmal, wenn Jugendarbeit geleistet wird sollte die Zielgruppe zwischen 5 - 12 Jahren liegen - darüber ist es praktisch aussichtslos.

Lg gsiberger

Conny3:
Hallo,

hier in Jena wird schon seit weit über 20 Jahren (leider immer wieder mit Unterbrechungen!) etwas für den Nachwuchs getan (siehe zum Bsp. beide Geol. Lehrpfade). Siehe auch das neuste Bsp. aus dem Kindergarten vom Oktober 2007:

Gruß Conny

thothie:

--- Zitat von: Haldenschreck am 05 Dec 07, 09:37 ---hallo,
gsiberger hat es auf den punkt gebracht.

machen wir uns nichts vor: "sammeln" überhaupt ist eine spießige angelegenheit und antiquiert, vor allem bei den kids und pubertierenden, da würde ich mir die mühe sparen. sammeln (=haben) als freizeitbeschäftigung wird mittelfristig aussterben, sei es briefmarken, kronkorken, zahnstocher - oder eben auch mineralien. so is es nun mal ....

grüße vom antiquierten und spießigen  ;)
haldenschreck

--- Ende Zitat ---


Das sehe ich aber anders. Es macht ja wohl einen Unterschied, ob ich zu hause auf dem Sofa dicke Briefmarkenalben wälze, um meiner Sammelleidenschaft nachzukommen, oder wenn ich mich hierzu in bester Schatzsuchermentalität in die Halde einwühle, einen Stollen begehe oder eine Kluft im hochalpinen Gelände ausräume.

Das ist Abenteuer pur und ich kann mir nicht vorstellen, daß Jugendliche für so etwas nicht zu begeistern wären. Immerhin haben sie so die Möglichkeit reale Abenteuer zu bestehen, und daß hierfür ein Bedürfnis bei ihnen vorliegt, zeigt ihr Suchtverhalten nach Virtuellen Erlebnissen am PC.

Wenn natürlich Jugendarbeit im Verein  sich jahrzehntelang auf lehrbuchmäßige Stoffvermittlung reduziert und bestenfalls mal großzügig irgendwelche Stufen aus der eigenen Sammlung an die Kids verteilt werden, wie ich das aus der Jugendarbeit einer einschläguig bekannten VFMG-Ortsgruppe erleben durfte, dann kann man damit so schnell keine nach Abenteuer und Erlebnis heischenden Jugendlichen aus der Reserve locken oder gar neue junge Mitglieder für die Vereinsarbeit begeistern.

Wie gesagt, von Schule wollen die erst mal nix wissen.

Gruß

Thomas

Gloin:
Guten Tag,

Ich kann mich da nur anschließen. Eine Art „Jugendarbeit“ wird leider nicht betrieben ...  Zumindestens hier bei mir in der Gegend nicht. Ich muss sagen es war bei mir ähnlich, wie hier auch schon gesagt wurde. Mit Mineralien hat es bei mir doch recht früh angefangen, mit ca. 8 Jahren, und das obwohl weder Vater/Mutter noch sonst wer in der Familie Mineralien sammelte. Aber dennoch bin ich meinem Vater und meinen Großvater sehr dankbar dieses Hobby schon von Anfang an gefördert zu haben. Denke es liegt auch nicht nur an den Kindern/Jugendlichen, sondern auch ein Grossteil an den Eltern ob diese bereit sind für das doch sehr „junge/unsichere“ Hobby zu unterstützen. Ich weiß zwar nicht woran es lag aber zwischen dem 13 und dem 15 Lebensjahr war fast eine völlige Sperre was das Mineraliensammeln angeht in meinem Kopf. Abgesehen von 2 Österreich Touren war nicht viel zu sehen von Mineralien. Naja aber seitdem ist das Interesse und der Spaß enorm gestiegen und ich kann nur hoffen das es in 8 Tagen noch genauso mild ist wie heute, dann kann ich nämlich auch mal spontan alleine auf Suche gehen .

Aber ich denke auch es ist eigentlich schon eine Art gesellschaftliches Problem. Viele Jugendliche sitzen ja tatsächlich Tag für Tag nur noch vor dem Computer und können sich für nichts anderes mehr begeistern . Man sollte mal ein „Schatzsucherspiel“ entwickeln wo man virtuell auf Halden sammeln, oder durch die Alpen stromern kann. Bin mal gespannt wie sich das Problem in Zukunft entwickeln wird ...

trommeln:
Es gibt Spiele in der Richtung... werden aber meist eher im krininalistischen Decor angeboten..
Es gab mal ein Spiel wo es um Elemente und Sternzeichen ging.. man musste recht viel wissen... gelangte z.b. in eine Sternwarte und musste dort Gegenstände finden... ich erinnere mich an eine Szene wo die Weltkugel mit den Planeten  und Sonne als Modell auf dem Tisch stand und man musste etwas dazu raten.. war recht schwierig..
Kennt jemand von euch das noch? Zonk oder so ähnlich... die Elementzeichen waren Basiswissen

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