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Was wird für den Nachwuchs getan
loismin:
Hallo.
Jugendarbeit ist eine schöne Sache, wenn jemand da ist der viele gute Fundstellen ( schlechte braucht man Jugendlichen nicht zu zeigen, das schreckt eher ab) kennt und selber nicht mehr sammelt.
Ich habe für uns im Verein auch schon so Fahrten gemacht mit 3 - 4 Kids.
Aber selber sammeln ist da nicht mehr man muß ständig was neues bieten sonst ist nach einer Stunde Halde die Luft entgültig raus und sie langweilen sich nur noch.
Das andere ist die Haftungsfrage, wer kann guten Gewissens einen Jugendlichen an gute Klüfte führen, die liegen ja nicht mehr
direkt am Weg sondern meist im hochalpinen gefährlichen Gelände und da müßten die kid s dann schon Vorkenntnisse wie
Kletterkurse oder ähnliches haben.
Und alte Stollen wären zwar interessant für die aber wenn da was passiert möchte ich nicht dabei sein.
Fazit :
Wenn jemand da ist der sich da immer drum kümmert und Fahrten macht und Touren anbietet funktioniert das schon gut.
Siehe Jugendgruppe Münchner Verein !
Gruß
Loismin
Kerloc:
--- Zitat von: Gloin am 06 Dec 07, 14:54 ---Aber ich denke auch es ist eigentlich schon eine Art gesellschaftliches Problem. Viele Jugendliche sitzen ja tatsächlich Tag für Tag nur noch vor dem Computer und können sich für nichts anderes mehr begeistern .
--- Ende Zitat ---
Damit wäre ich äußerst vorsichtig. Die Jugendlichen von heute sitzen garantiert nicht jeden Tag am PC und verbringen dort ihre ganze Freizeit. Würde ich im Erzgebirge leben würde ich jeden Tag rausgehen. Da ich an der Küste lebe kann ich höchstens an den Steilküsten gucken ob ich da mal was finde. Computer ist cool keine Frage aber für mich gibt es nix schöneres als zum Beispiel im Wald spazieren zu gehen oder halt zu sammeln.
Ich denke nicht das unser Hobby ausstirbt. Solange es noch Mineralien gibt solange wird es auch noch Leute geben die sich dafür interessieren.
Im Sommer dieses Jahres war ich ja glücklicherweise in Österreich (Urlaub). Habe 3 mal die Woche Ausflug ins Habachtal gemacht. Nahe Alpenrose habe ich einen 14 Jährigen getroffen der ebenfalls leidenschaftlich sammelte. Auch sonst sind viele junge Leute in der Legbachrinne unterwegs. Leider sind davon nur die wenigsten Sammler wie ich von Aluis Sr. erfahren musste.
Grüßle Martin
Gloin:
@Kerloc
Das ist natürlich schön wenn du da andere Erfahrungen gemacht hast, wenn ich mir allerdings meinen Freundeskreis so ansehe, entdecke ich doch sehr viele die wirklich Tagein Tagaus vor dem PC rumhängen ...
Haldenschreck:
--- Zitat von: Kerloc am 06 Dec 07, 16:24 ---Ich denke nicht das unser Hobby ausstirbt. Solange es noch Mineralien gibt solange wird es auch noch Leute geben die sich dafür interessieren.
--- Ende Zitat ---
hallo,
bitte nicht "interessieren" mit "sammeln" verwechseln. klar wird es immer interessenten geben, nur mit dem sammeln wird früher oder später vorbei sein....
haldenschreck
Anatas:
--- Zitat von: Gloin am 06 Dec 07, 16:45 ---@Kerloc
Das ist natürlich schön wenn du da andere Erfahrungen gemacht hast, wenn ich mir allerdings meinen Freundeskreis so ansehe, entdecke ich doch sehr viele die wirklich Tagein Tagaus vor dem PC rumhängen ...
--- Ende Zitat ---
Nicht nur Jugendlich hängen dauernd vorm PC :(
Meine Magierin aus World of Warcraft weist inzwischen eine reine Spielzeit von über 78 Tagen (1.900 Stunden !!!) aus; von den anderen Charaktern gar nicht zu reden.
Ich bin in meiner Gilde zwar auch der Älteste - allerdings haben die Jüngeren die doppelte und dreifache Spielzeit von mir, die können kaum mal
eine Tag Pause machen .... und wenn ich mal auf Mineralientour gehe und ne Woche pausiere können Sie das bestimmt nicht verstehen; denn in
WoW kann man auch Bergbau betreiben und Spessartit, Citrin, Topas, Malachit etc virtuell finden...
Viele Grüße Anatas
PS. Im Nachhinein gesehen hätte ich meine Magierin allerdings ANATASIA nennen sollen und nicht PYRITA
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