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Welche Mineralien sind radioaktiv ?
Bergbaumaulwurf:
Glück Auf!
Also bei kleinen Stufen ist keine große Gefahr, sollten sie eventuell etwas "ticken".
Was aber auch zu beachten ist das das anliegente Material an zB. Pechblende auch Treffer erhalten hatt und diese auch gespeichert hatt!
Beispiel ist Fluorit von Joachimstal, was sich aber auch darin erkennen lässt das er sehr dunkel ja fast schwarz ist.
Solltest Du im etwas größeren Stil selber Sammeln gehen dann lohnt sich immer ein Geigerzähler.
Die russischen gibt es schon für 80-100 Euro.
Gruß Bergbaumaulwurf
caliastos:
ähm, was schaden es denn dem umgebungsgestein, wenn es strahlung abbekommt? sofern keine uranatome in das umgebungsgestein geschleudert werden passier tnichts.
rauchquarz hat auch, wie auch blaues steinsalz strahlenschäden im kristallgitter. an sich passiert da nichts. außer bei elemente, die durch den kernzerfall und den terilchentreffer selbst gespalten werden. davon gibt es aber nicht so viele elemente.
smoeller:
Hallo,
Alphateilchen, die bei natürlichen Strahlern überwiegende Strahlungsart, werden durch das Umgebungsgestein abgefangen. Dabei entstehen kurze röhrenförmige Gitterstörungen, sog. Spaltspuren (fission tracks), die wenige Mikrometer groß sind. Auch Betastrahlung kommt nicht durch, sie wird absorbiert. Gammastrahlen haben je nach Art des Umgebungsgesteins eine unterschiedliche Reichweite im Gestein.
Grundsätzlich haben schwere Elemente eine hohe Abschirmwirkung gegen radioaktive Strahlung, so Barium (Baryt) oder Blei, die deswegen auch zum Strahlenschutz verwendet werden. Leichte Elemente hingegen lassen Strahlung stärker durch. Dies gilt insbesondere für Gammastrahlung, da Alpha- und Betastrahlung schon von dünnen Folien oder Blechen aufgehalten wird. Für Alphastrahler reicht schon ein dünnes Heft.
Glück Auf!
Smoeller
berthold:
Hallo Bergbaumaulwurf,
--- Zitat ---Also bei kleinen Stufen ist keine große Gefahr, sollten sie eventuell etwas "ticken".
Was aber auch zu beachten ist das das anliegente Material an zB. Pechblende auch Treffer erhalten hatt und diese auch gespeichert hatt!
Beispiel ist Fluorit von Joachimstal, was sich aber auch darin erkennen lässt das er sehr dunkel ja fast schwarz ist.
--- Ende Zitat ---
Du hast eine recht seltsame Vorstellung von Radioaktivität. Nein, anliegendes Material speichert keine Radioaktivität. Dein als Beispiel angeführter Fluorit kann durch die radioaktive Einwirkung verfärbt worden sein. Das geht (vereinfacht dargestellt) so: Die alpha-Strahlung erzeugt Gitter-Defekte, beispielsweise werden Anionen aus dem normalen Gitterplaz herausgeschlagen, diese sitzen dann auf Zwischengitterplätzen. Auf den freien Plätzen (Anionenfehlstellen) werden dann Elektronen eingefangen, die durch Licht angeregt werden können (F-Zentren) und so für die Farbe ursächlich sind. Schwarzer Fluorit strahlt, sofern er keine Uranmineralien mit sich führt, nicht.
Gruß
Berthold
quartzman:
Hallo,
ich muß nochmal hinzufügen, eine sehr lehrreiche Diskussion !!!
Bin immer wieder am nachschauen ob neue Beiträge vorhanden sind
Gruß
Chris
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