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Rechtliche Situation des Mineraliensammelns
Blackminer:
Hallo,
ich hab ja viel, beruflich, mit unserer Landbevölkerung zu tun.
Bauern sind auch nur Menschen und haben mal nen schlechten Tag.
In Wolfis Fall ging es sicher um ne Prinzipfrage. Ein Sammler wird evtl. toleriert, aber dann kommen ja noch 20 andere und latschen die Saat platt. Schon sieht der Acker aus, als ob ne Rotte Wildschweine drauf war.
Dazu kommt, dass die wenigsten Eigentümer der genutzten Flächen sind. Eigentlich gehts ja nur ums Geld.
Die Eigentümer, die sonstwo wohnen, bekommen Entschädigungen und beim Nutzer bleibt kaum was hängen.
In der letzten Zeit beobachte ich aber auch einen Wandel bei den Nutzern, der Generationenwechsel kommt!
Die alte Generation hängt an ihrer Scholle jammert und schimpft auf alles und jeden. Die Jungbauern sind viel entspannter und gesprächsbereiter geworden.
@Wolfi
Da dich der Bauer schon mehrfach erwischt hat, weisst du ja sicher, wo er wohnt? Hinfahren, auf 2-3Halbe einladen, wenn Hofladen vorhanden ist, was kaufen, ratschen, und schon hast du nen Freund mehr. Gibt auch Dickschädel!
Aber Achtung, manchmal sind die Bauerinnen richtige Furien.
@Kluftknacker
Die "Sachentnahme" bezieht sich aufs "Stoppeln", da der Bauer mit den Feldfrüchten sein Geld verdient. Mit den Steinen, die im Feld liegen, verdient er kein Geld. Genauer gesagt, alle Feldfrüchte gehören dem Nutzer, aber nicht der Boden, wenn der Nutzer nicht auch Eigentümer ist.
GA
Conny3:
Hallo,
wir haben in Selb nun das Gegenteil von dem was Wolfi erlebt hatte, bemerkt. Während der Rauchquarzsuche nahe der Papiermühle gaben uns die netten Bauern sogar noch Tipps, wo man evtl. größere Kristalle finden könnte. Leider gab es dort nur Restkartoffeln auf zu lesen und keine Kristalle. Sascha kann das bestätigen.
Gruß Conny
loismin:
Hallo.
Jetzt werde ich wahrscheinlich wieder gelyncht werden aber egal.
Ich wohne zufällig auf dem Land und habe da Haus und Grundstück, obwohl ich kein Bauer bin !
Das mit dem ewigen Pochen auf das Betreten von Privatgrund ohne Genehmigung habe ich ca 20 mal in der Woche , da in der Nachbarschaft ein Jugendzentrum ist und viele Leute aus München da hin kommen .
Mal eine Frage :
Wenn ihr in einem Dorf oder Stadt lebt und ein Haus habt, werden die meisten von euch wohl ums Grundstück einen Zaun und ein verschlossenes Gartentor haben !
Das ist auf dem Land ja doch nicht anders, nur daß wir da keinen Zaun ums Grundstück ziehen wollen und auch kei nTor haben wollen, weil wir die Freiheit lieben !
Nun meinen alle, die aus der Stadt kommen, weil da kein Tor und Zaun ist, ist das ohne zu fragen zu betreten !
Die Bauern haben schon recht, es ist doch nicht zuviel verlangt, wenn man ihn fragt, soweit man das erkennen kann wem das gehört !
Dann wirds auch in den allermeisten Fällen keine Probleme geben, außer er ist schon so genervt , daß er das überhaupt nichts mehr
genehmigt!
Na und, dann gehts halt mal nicht !
Seid froh, daß es bei uns nicht so ist wie teilweise in Spanien wo die Grundstücksbesitzer ihr ganzes Gelande mit 2 m hohen Zäunen
umgeben und das noch 2 km von ihrer Finka entfernt !
Da ist dann mit Betreten von ganzen Landstrichen nichts mehr möglich .
Loismin
Was würdet ihr sagen, wenn ich in die Stadt komme und dort in eurem Garten rumgehe ??
Collector:
"..........wie teilweise in Spanien wo die Grundstücksbesitzer ihr ganzes Gelande mit 2 m hohen Zäunen
umgeben und das noch 2 km von ihrer Finka entfernt !
Da ist dann mit Betreten von ganzen Landstrichen nichts mehr möglich ........."
Hallo Alois
wo bitteschön in Spanien ist das so ?
Gruß
Peter aus Spanien
loismin:
Hallo Peter.
Z B in Sevilla( Mina Los Angeles und Umgebung ) oder auch in Cordoba beim Cerro Muriano oder bei der Alcantarilla Mine in der Umgebung usw usw. !
Lois
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