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Es bleibt die Frage:" Wohin damit" ?; Eure Meinung dazu
Manfred Früchtl:
Hallo an alle die sich Gedanken machen was wird mit meiner Sammlung.
Unis und Museen sind selten eine Lösung, die haben oft selbst zu viel Material in den Kellern welches nicht bearbeitet ist.
Wir , das sind die Micromounter der Münchnener Mineralienfreunde haben für uns eine Lösung gefunden. Wir haben eine Sammlung geschaffen die wir "Lithothek" nennen und in diese werden von Mitgliedern, Freunden und Sammlern die diese Idee gut finden Micromounts gespendet. Wichtig dabei ist eine gute Dokumentation per Datenbank, wir haben derzeit ca. 14000 Stufen mit etwa 2500 verschiedenen Mineralarten aufgenommen und es werden mehr. Das macht Arbeit, aber auch Spaß und man lernt viel dabei. Das geht nur wenn sich eine Gruppe von Menschen findet die das gerne tun. Unsere Lithothek ist hier im Mineralienatlas vertreten unter:
SammlerSteckbriefe/Münchener Micromounter / Lithothek
Unter Lithothek ist unser Projekt beschrieben , schaut mal rein.
Zwei Mitglieder und ein externer Sammlerfreund sind inzwischen verstorben, doch ihre besten Sammelstücke und Ihr Sammlerlebenslauf ist hier im Mineralienatlas erhalten geblieben.
Damit diese Sammlung weiterlebt und an ihr gearbeitet wird, sind wir derzeit dabei zu Prüfen, ob eine Stiftung dies ermöglichen kann.
Manfred Früchtl
Anatas:
dieser Link zur Lithothek müsste funktionieren:
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Lithothek
caliastos:
da fehlt an sich ja nur noch was entsprechendes mit stufen. leider auch ein entsprechendes gebäude. wäre aber schon ne irre vorstellung durch raumen zu wandern in denen zusammen tausende von stufen zu sehen sind. evtl. nach sammler (einblick in die sammelform) und oder herkunft (schöner überblick) sortiert.
leider utopisch ohne jemand mit sehr viel überflüssigem geld. aber die vorstelung wäre irre.
minuwe:
Die Sammlung einer Gruppe wie Verein zu vermachen ist sicher eine sehr gute Idee. Lößt sich die Gruppe auf, werden sowohl deren als auch die Minerale der Vererber aufgeteilt oder sonst irgendwie weitergegeben, aber gewiß nicht weggeworfen.
Glück Auf
Uwe
triassammler:
Naja, damit entwirfst Du ja auch schon wieder das Konzept eines Museums, und das krankt ja tatsächlich an folgendem von Manfred dargestellten Problem:
--- Zitat ---Unis und Museen sind selten eine Lösung, die haben oft selbst zu viel Material in den Kellern welches nicht bearbeitet ist.
--- Ende Zitat ---
Für Mikromounter stellt sich zumindest das Platzproblem ja nicht so dringend - meine Frankezellen mit ca. 4000 Mikrofossis beanpruchen auch nur 2 Schuhkartons. Ein paar hundert größere Stücke sind das Problem...
Egal ob Du Sammlungsnachlässe nun staatlich gefördert, durch Stiftungsinitiative oder sonstwie zentral zusammenbringst, Dir wird es nach einer gewissen Weile immer an Platz mangeln. Schon deswegen verstehe ich ja, dass Museen nicht jede Belegstücksammlung haben wollen, schon gar nicht, wenn sie keinen thematischen Bezug zum Forschungsschwerpunkt hat.
Sollte einen aber nicht entmutigen, munter weiter zu sammeln :D
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