ich würde sogar so weit gehen und sagen, daß es nicht direkt schlacke ist, sondern ein stück der ofenausmauerung. ich sehe da ein graues material in dem kleine, metallische kugeln stecken, blasen drinnen sind und schillernde überzüge.
ich kenne stücke einer ofenausmauerung wo im ofen goldhaltiges glas erzeugt wurde. da sitzen goldkügelchen in der ausmauerung. bis auf die farbunterschiede sihet das genau so aus. also könnte das auch die ausmauerung eines alten glasofens sein.
deine optischen beobachtungen passen auch. opal und calcedon liegt auch nicht so fern.
wenn du gesteintechnische analysen machst, dann heißt das nicht die stücke sind immer natürlich. selbst künstliche werkstoffe wie ziegel, keramik, glas, schlacke, stahl und co bestehen aus mineralen. sie haben allerdings typische eigenstrukturen. der stoffbestand sagt nur was drinnen ist. schön, aber sagt mir aber nichts über die entstehung du kannst z.b. zwei chemisch vollkommen identische tone haben, die komplett anders entstanden sind. kannste chemisch nicht sagen wie.
die erosion durch wasser ist übrigens immens, da geht einiges. zudem wirkt sand und gestein als schleifittel.
aber wieso kommst du darauf, daß es geschiebe ist? das ist nur vom gletscher herumtransportiertes material. wenn da nun flüsse und andere transportmedien was reinklatschen ist das stück nicht gleich auch ein geschiebe. du kannst in geschieben auch seesedimente finden, die man aber auch nicht geschiebe nennen darf.