Hallo Sebastian und Caliastos
Herzlichen Dank für die Ausführungen. Deine Aufforderung, Caliastos, Standards statt eigene Definitionen zu verwenden, würde ich gerne Folge leisten, kann es aber immer nur im Nach-Hinein! Ich las die Bezeichnung "Granulit" nicht als Granu-lith (lith - Stein, dabei wird oft das h nicht mehr geschrieben), sondern dachte an einen Ausdruck für die Beschaffenheit des Materials: "bestehend aus Granula".
Klar im Lexikon steht es gut beschrieben ... und... das Foto unten = der Stein, den ich habe! Bin also voll zufrieden! Besten Dank.
Super-Beschreibung Sebastian... nur so bekomme ich auch etwas mit.... herzlichen Dank.
Wo denkst Du hin, Caliastos: ich würde an der Lichtreflexion beim Anschliff Mineralien bestimmen wollen? Sorry, die Lichtreflexion ist ein Merkmal, viele Mineralien haben besondere Lichtreflexionen. Ich fragte:"Ist das typisch für Pyroxen?" Da ist doch klar, dass ich die Bestimmung des Materials als gegeben voraussetzte und nun zudem wissen wollte, ob es auch eine Eigenschaft dieses Materials ist!
Sebastian hat das nun bestätigt, vielen Dank.
Wurde missverstanden Caliastos:
"das eine klare kristallform ein mineral ausmacht stimmt nicht. nimm fluorit und pyrit. beide bilden gerne mal würfelförmige kristalle aus, sind aber verschiedene minerale. genauso sind granat und pyrit beide kubische minerale. auch das gleiche kristallsystem weißt minerale nicht zu".
Ich sagte meine Annahme:"wenn etwas eine klare Kristallform hat, ist es ein Mineral." Das ist egal, ob es würfelförmig, tetraederförmig, oktaederförmig oder die Form eines Pentagondodekaeders hat. Diese sind alle "klare Kristallformen". Wenn etwas kristallisieren kann - so dachte ich - kann es nicht "Gestein" sein. Es muss "edler" als Gestein, also ein Mineral sein. Und da war ich enttäuscht, als ich unter Pyroxenkristallen keine chemischen Formel fand. Hier hast Du mir etwas mehr angedeutet Sebastian.
Diese Bemerkung verstehe ich nicht, Caliastos:"man weißt nur kristalle einem gewissen kristallsystem zu, nicht umgekehrt".
Also sollte ich die Würfelform des Pyrits nicht als Eigenschaft dieses Materials anschauen?
So weit, besten Dank für die Hilfen und bestem Gruss.
Hans