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Autor Thema: Bitte um Hilfe  (Gelesen 18142 mal)

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Offline sparrow

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #15 am: 21 Oct 04, 15:35 »
Ja, gefunden. Im Text zum Film auch die Sach mit dem Ritter. Dann bist Du wohl Sonja K.?
Ich hoffe ich habe Dir wenigstens helfen können. :D

Gruß

Sparrow

Offline Unaluna

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #16 am: 21 Oct 04, 15:46 »


Wie hast Du eigentlich das Konservierungsproblem im Drehbuch gelöst?

Gute Frage: Gar nicht.

Im Film präsentiert Katja ihrem Freund Johann, der in der Zwischenzeit im Krankenhaus war, den Helm und den Schädel. Der Zuschauer ist dabei in der Position des Jungen: total überrascht, denn vorher haben sie das Ausgraben immer verzögert, weil Katja Angst hatte, die Knochen könnten an der Luft zu Staub zerfallen...


Filme funktionieren einfach anders, da kann man das machen. Man muss es sogar so machen, weil fiktionale Filme nunmal über die emotionale Schiene laufen und nicht über den Verstand. Allerdings fand ich es doch ziemlich peinlich im fertigen Film, dass man so deutlich sehen kann, dass der Schädel aus Plastik ist (viel zu hell). Und der Helm sieht so perfekt aus wie ein Museumsstück - ich war nicht die einzige, die sich zu wenig Gedanken gemacht hat...
Deswegen will ich es jetzt in der Romanfassung besser machen. Leser kann man nicht so leicht austricksen wie Zuschauer, und außerdem mag ich selbst auch keine Bücher, denen man anmerkt, dass der Autor sich um gründliche Recherche gedrückt hat...

Oh, da ist ja schon die Bauanleitung für das Elektrolysegerät - tausend Dank!
Doch, das kriegt Katja hin. Schließlich ist es ihr auch gelungen, einen Ritter zu finden, von dem die meisten Fachleute dachten, er wäre nur eine Sage...
Aber nach Deinen wiederholten Ermahnungen werde ich mich dafür einsetzen, dass in einem Nachwort deutlich darauf hingewiesen wird, dass Grabraub illegal ist. Versprochen.

Sonja K? - Da bist Du wohl auf das Presseheft gestoßen... Nö, ich heiße Swenja, aber wer stört sich schon daran, dass der Name der Autorin nicht stimmt, ist ja nicht so wichtig...

Offline wolfilain

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #17 am: 21 Oct 04, 15:58 »
Zur not dürftes auch ein einfaches El Schweisgerät machen.
Das heist das ist so ein Gedanke von mir.
Die sind ja meist auch regelbar haben entsprechend Ampere und ein klein wenig mehr Spannung.

Offline sparrow

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #18 am: 21 Oct 04, 16:25 »
Gut dann also Hallo Swenja,

also ich habe den Film nicht gesehen, aber vielleicht wird er ja nochmal wiederholt.

Also wie Du richtig gesehen hast sind alte Knochen selten weiß(Ausnahme: sog. Leichenbrand der ist weiss-grau und verfärbt sich nur ganz langsam). Wenn die Knochen in der Erde gelegen haben, ist zumindest die Oberfläche mehr oder weniger braun bis teilweise schwarz und zwar abhängig vom Erdreich in dem die Knochen gelegen haben. Also wäre der Schädel mehr oder weniger braun unter Umständen gelblich. Zähne fallen übrigen gerne aus und liegen dann beim Schädel. Die Zähne sind natürlich auch nicht strahlend weiß sondern (teilweise schon zu Lebzeiten) verfärbt.

Zum Helm: nach der Elektrolyse sehen die Eisenteile grauschwarz aus. Man kann zwar auch diese Färbung wieder wegbekommen. Aber der Aufwand steigt dann natürlich. Man muss die Elektrolyse über einen längeren Zeitraum fortsetzen und das Teil regelmäßig abbürsten. Natürlich wird auch ein blankes Teil sofort wieder anlaufen und Flugrost ansetzen. Aus diesem Grunde werden die Teile entweder geölt (Ballistol z.B oder auch Olivenöl) oder aber Sie werden nach der Elektrolyse in Wachs gekocht. Also im Detail sind diese Techniken nicht ganz einfach und erfordern auch Erfahrung. Wenn der Helm nur erhalten wird (entrostet-konserviert) erhält man also eine relative empfindliche schwarzgraue Helmschale mit eventuell erhaltenen Verzierungen. Sehr schön kann man das übrigens an der römischen Maske sehen die man in bei Kalkriese gefunden hat. Hier siehst Du auch die wirkliche Farbe von alten Eisenteilen nach der Restauration. Die Restauration kann zwar noch mehr, aber dafür braucht man dann richtige Restauratoren mit speziellen Techniken und Geräten. Noch ein Hinweis jedes Metall verhält sich anders und für jedes Metall braucht man eine andere, wenn auch unter Umständen ähnliche Technik. Organische Stoffe wie Leder oder Holz können zwar gefunden werden, eine Restauration derartiger Teile aus dem Mittelalter übersteigt die Möglichkeiten der meißten Laien. Hier also besser weglassen.

Bitte beachte bei der Beschreibung der Helmrestauration das die Helme der Ritter aus Blech sind. Und zwar Eisenblech. In einer mehr oder weniger feuchten Umgebung bleiben normalerweise der Helm nur teilweise erhalten. Also kann der Helm des Ritters zwar als solcher erkennbar und restaurierbar bleiben. Er hat aber mit Sicherheit Beschädigungen und ist verformt ( in den Museen sind die meißten Stücke häufig ergänzt. Schließlich wollen die Leute ja einen kompletten Helm sehen und nicht die Trümmer wie Sie bei Grabungen gefunden werden.).

Also wie gesagt ich hoffe ich konnte Dir helfen.

Gruß

Sparrow (Andreas)

Offline lisavelser

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #19 am: 21 Oct 04, 16:47 »
Hallo Unaluna,
ich kenne dein Buch nicht, frage mich aber, wie genau du dich an die Präparation des Helmes und des Schädels halten mußt. Ich habe einen 13 jährigen Sohn und für die Altersgruppe soll der Film wohl auch sein. Oder? Für meine Kinder ist das genaue funktionieren einer Sache im Film nicht wirklich wichtig. Spannend muss es sein. Während eines Filmes etwas zu lernen lehnen sie zwar nicht ab, aber Fiktion und Wirklichkeit wird da durchaus auseinandergehalten. Es kann wohl auch nur im Groben über die Präparation informiert werden. Oder täusche ich mich?
mfg  Lisa

Offline sparrow

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #20 am: 21 Oct 04, 17:04 »
Hallo Lisa,

in gewisser Weise hast Du ja recht.
Andererseits nehmen viele Kinder (so auch mein Sohn, zufälligerweise gerade noch 13) durchaus in Büchern und Filmen wahr, wenn etwas schwammig, ungenau oder falsch beschrieben wird. Natürlich braucht man nicht im Detail zu beschreiben wie ein Helm restauriert und konserviert wird. Nur ich kann im Buch auch nicht schreiben, dass der vorher rostige Helm plötzlich in neuem Lichte erstrahlt. Die erste Frage ist ja dann: warum, wie geht das. Genauso die Knochen, wenn ich vorher Angst habe die Knochen zerfallen zu Staub und ich beschreibe das öffnen des Grabes auch so, dann kann ich nicht einfach etwas später den Schädel auf der Hand präsentieren. Für meinen Sohn gibt es nichts schöneres als während und nach dem Kinobesuch nach Filmfehlern zu suchen. Und da gibt es die haarsträubendsten Dinge. Bei Büchern ist das genauso. Bücher für 13-jährige sollten doch immerhin einen Vergleich mit der Wirklichkeit standhalten. Es sei denn es sind Märchen (HP und HdR).

Gruß

Sparrow

Offline Unaluna

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #21 am: 22 Oct 04, 10:02 »


Hallo Lisa,

den Film gibt es ja schon. Und da sieht und erfährt man nichts darüber, was mit den Fundstücken gemacht wird, weil es nicht Teil der Handlung ist.
Film und Buch funktionieren anders, es sind andere Erzähltechniken. Film arbeitet mit Emotionen, Informationen langweilen. Bei einem Roman ist das anders, nämlich wie Sparrow schreibt: Der Leser will es wissen. Natürlich nicht zu detailliert, das wäre wieder langweilig, und eine Anleitung zum Nachmachen soll es ja nun auf keinen Fall sein...
Was man erzählt, hat ja immer mehrere Bedeutungen, zum  Beispiel auch: Die Figur muss hartnäckig und clever sein, um rauszukriegen was sie tun muss und es auch in die Tat umzusetzen, das macht sie für den Leser sympathisch. (Hoffe ich.)

Gruß,
Swenja

Offline sparrow

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #22 am: 22 Oct 04, 11:02 »
Hallo Swenja,

genau meine Meinung.

Sachlich richtig, aber keine Anleitung. Schließlich ist es ein Roman und keine Restaurierungsanleitung. Thema des Romans sind ja auch nicht Erfahrungen in der Archäologie sondern Beziehungsprobleme. Zumindest habe ich das so aus den Beschreibungen des Films entnommen.

Gruß

Sparrow (Andreas)

Offline Unaluna

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #23 am: 22 Oct 04, 11:40 »
Hallo Andreas,

ja, Du hast mir SEHR geholfen. Wenn es für einen Film wäre, müsstest Du einen Credit für "fachliche Beratung" bekommen.
Auch Deine letzten Informationen sind sehr wichtig, sie erleichtern mir die optische  Beschreibung. Ich glaube "Kalkriese" ist mir bei meiner Recherche im Netz bereits begegnet, ich werde noch einmal genau nachsehen, ob ich ein Bild von der römischen Maske finde. Hast Du beruflich damit zu tun?

Was den Helm angeht muss ich schummeln. Es gibt im Film nunmal einen ganzen, heilen Helm. Da kann ich nicht auf einmal behaupten, er wäre nur noch in Bruchstücken erhalten. Aber ich werde mir erlauben, ihn anders als im Film nicht als silberglänzend sondern als schwarz zu beschreiben. Ich muss einen Mittelweg finden zwischen Fiktion und Realität.

Viele Grüße,
Swenja

Du bist ja da - bist Du der Administrator?


Offline sparrow

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #24 am: 22 Oct 04, 12:57 »
Hallo Swenja,

also ich bin hier nicht der Administrator, sondern nur hier angemeldet weil es ein interessantes Forum für Steinesammler aller Art ist.  Ansonsten bin ich Fossiliensammler und ganz nebenbei auch Bodendenkmalpfleger. Letzteres wirklich nur nebenbei, hauptsächlich Fossilien.

Zu Bodendenkmalen kommt man fast automatisch wenn man Geschiebefossilien auf den Feldern und Feldrainen sammelt. Dann stolpert man auch über Scherben, Feuersteinwerkzeuge und anderes. Wenn man dann auch noch dafür Interesse zeigt, landet man früher oder später auch bei den Archäologen.

So wie Du das Schreiben willst, ist es doch in Ordnung. Übrigens gibt es auch ein Metall das nach Jahrtausenden im Boden oder Wasser noch glänzt. Wenn also etwas glänzen soll, ist es einfach aus Gold. Ist kein Witz, auch nicht bei Helmen. Mit Gold verzierte Helme hat man wirklich gefunden und gibt es auch aus dem Mittelalter. Allerdings hatte nicht jeder arme Raubritter einen mit Gold verzierten Helm. Danke für Dein Lob, wenn ich Dir helfen konnte bin ich schon zufrieden.

Gruß und schönes Wochenende

Sparrow (Andreas)


Offline lisavelser

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #25 am: 22 Oct 04, 17:32 »
Hallo Swenja,
Informationen einem Text entnehmen, das war gestern wohl nicht meine Stärke. Sonst hätte ich mitbekommen, dass du Informationen für ein Buch und nicht für einen Film brauchst. Ich bin jetzt ganz gespannt auf das Buch. Bekommen wir es mit, wenn es auf den Markt kommt? Ich wünsche dir viel Erfolg damit.

Hallo Sparrow,
ich kenne mich mit Mineralien oder Fossilien überhaupt nicht aus. Sammle aber gerne Fossilien, allerdings bin ich dabei noch ziemlich erfolglos. Sollte ich mal wieder Hilfe aus dem Forum brauchen, hoffe ich dass du dann interessiert bist. Auf deine Informationen freue ich mich dann schon.

Noch mal zu dem Thema Kochtopf und geht das? Wir haben mal ein Fuchsskelett im Topf sauber gemacht. Ehrlich gesagt es hat mich echt geekelt. Der Topf ist aber nach einer Reinigung wieder in Gebrauch.

Grüße  Lisa

Offline sparrow

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #26 am: 25 Oct 04, 09:51 »
Hallo Lisa,

also das mit dem Topf war mehr Sinnbildlich gemeint. Es ging ja um das Entrosten von Eisenteilen. Und dafür ist ein Metallkochtopf eigentlich nicht geeignet. Besser sind dafür die ganz normalen Plastikeimer, wie man sie in jedem Haushalt findet. Für kleinere Teile (Peilspitzen, Messer, Hufeisen etc.) reicht das. Je größer das zu entrostende Teil ist desto größer muss natürlich auch das Behältniss sein. Es geht also auch einer Kinderbadewanne. Entscheidend ist, dass der Behälter selber nichtleitend ist. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Als Tierpräparator sollte man seinen Ekel auch überwinden können. Die Verfahren um ein neueres Skelett sauber zu bekommen sind nun mal nicht wirklich appetitlich.

Nun noch ein Nachsatz:

Die hier vorgestellte detailierte Darstellung zum Entrosten mittels Elektrolyse habe ich mir nicht selbst aus den Fingern gesaugt. Die Arbeit hatte sich schon ein anderer gemacht. Und dieser hat meiner Meinung nach auch ein Recht hier erwähnt zu werden. Zumindest als Quelle:

Also der Text stammt von C4 - Mitglied im Forum Schatzsucher.

Ich habe dieses Verfahren allerdings auch schon vorher benutzt  (wie viele andere auch) und greife somit auf meine eigenen Erfahrungen mit diesem Verfahren zurück. Nur beschrieben hat C 4 es für andere sehr schön.

Diese Frage nach einem einfachen Entrostungsverfahren stellt sich für Sammler ja immer wieder. Und so greifen alle bei dieser Frage auf bereits bekanntes zurück sobald es ins Detail geht.

Und nun noch was zum nachdenken über die Woche: ein ganz beliebtes Entrostungsmittel für empfindliche Teile ist übrigens Cola - egal welcher Marke.

Gruß

Sparrow

Offline Unaluna

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #27 am: 25 Oct 04, 12:58 »
  Ansonsten bin ich Fossiliensammler und ganz nebenbei auch Bodendenkmalpfleger. Letzteres wirklich nur nebenbei, hauptsächlich Fossilien.

Das habe ich mir schon gedacht!

Was sind denn Geschiebefossilien?
 
Ein Helm mit Goldverzierung wäre verlockend, aber mein Ritter war ein "armer Ritter", der konnte sich das nicht leisten.

Ich habe mir mittlerweile Bilder von den Ausgrabungen in Kalkriese angesehen. Diese Maske ist sehr schön. Am Beeindruckendsten fand ich das Bild, wie sie unmittelbar nach der Bergung aussah: Ein einziger, großer Rostklumpen. Mir war nicht bewusst, dass Rost so wuchern kann!


Viele Grüße,
Swenja

Offline Unaluna

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #28 am: 25 Oct 04, 13:39 »
Hallo Lisa.

im Augenblick gibt es noch keinen Vertrag sondern nur unverbindliches Interesse eines Verlags an dem Stoff. Sollte das Buch also überhaupt jemals gedruckt werden, dann frühestens in einem Jahr, weil das Frühjahrsprogramm bereits festgelegt ist.
Ich weiß nicht, ob Themen wie dieses so lange im Forum stehen bleiben (wohl eher nicht, oder?) aber falls, dann werde ich mich hier im Erfolgsfall auf alle Fälle wieder melden und es ankündigen!

Gruß,
Swenja

Offline sparrow

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Re: Bitte um Hilfe
« Antwort #29 am: 25 Oct 04, 14:26 »
Hallo Swenja,

als Geschiebefossilien bezeichnet man Fossilien die im Geschiebe gefunden werden.

Toll nicht wahr.

Als Geschiebe wiederum bezeichnet man alle Gesteine die durch die Gletscher der Eiszeit im Norden Deutschlands (bzw. auch im Süden Bayern z.B.) abgelagert wurden.

Während man also in einem normalen Kalksteinbruch nur die Fossilien aus den entsprechend anstehenden Schichten finden kann ( Spaltenfüllungen etc. ignorieren wir hier mal), findet man in Kiesgruben Fossilien aller Erdzeitalter bunt durcheinander. Genauso wie die Gletscher die Oberfläche im Norden abgehobelt und verfrachtet haben. Details findest Du in den Beschreibungen der glazialen Serie.

Im übrigen würde ich mich auch freuen, wenn Du bekannt gibst wann Dein Buch erhältlich ist.

Gruß,

Sparrow (Andreas)

 

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