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Wie tief liegen verst. Hölzer ?
triassammler:
Hallo Siggi!
Ja, den nämlichen Steinbruch kenne ich natürlich. Ich war dort vor über 10 Jahren öfter und hatte meine Freude an der erwähnten Stammzusammenschwemmung. Dann gab es ein kleines Missverständnis mit der Betretungsgenehmigung (vom Juniorchef ohne Wissen seines Alten erteilt - oh Mann, war der alte Herr sauer, der hat uns sowas von fertiggemacht und seinen Junior verflucht, als er mich und zwei Kollegen eines Sonntagnachmittags in seinem Bruch "erwischt" hat. Da fielen dann so unheilige Worte wie "Diebstahl"...). Das hat mich dann ein für alle Mal abgeschreckt. Vor ein paar Wochen hab ich aus Neugier mal wieder reingeschaut, und was musste ich sehen: Aus dem Loch ist ja nun ein Berg geworden! :o Schade drum!
Ich kenne sonst auch weit und breit keine aktive Sandgrube mehr, und ich glaube, ohne so großflächige Aufschlüsse geht es nicht, große Hölzer zu finden. Unten mal ein Bild von meinem Highlight vom Chausseehaus. So ein Trumm habe ich seitdem nirgends mehr aufgesammelt.
Wenn Du in der Gegend wohnst - wird dort oft gebaut? Baugruben könnten doch auch interessante sein. Allerdings scheint die Hochfläche der Löwensteiner Berge nicht gerade ein beliebtes Zuzugsgebiet zu sein...?
@Christian: Gerade wenn Du in einem Kieswerk sammelst müsste die Tiefe der Funde ja egal sein, es wird ja ständig umgeschichtet ;) Mit Kies ist das eben immer so eine Sache, weil das Material aus dem gesamten Einzugsgebiet des Gewässers stammt und dazu meistens auch noch nach Größe, wenn nicht sogar nach Material, frachtsortiert ist. Wobei speziell Quarze, Kieselhölzer und Achate ja einiges aushalten und bei der Frachtsonderung im Fluss noch am besten wegkommen. Dabei kannst Du dann auch durchaus wiederaufgearbeitetes Material aus älteren Schottern haben, die von einem Gewässer mit deutlich abweichendem Einzugsgebiet stammen...
"Bessere Tage" oder die "Guten Alten Zeiten" werden zwar unter Sammlern gern beschworen, die gibt es meiner Meinung nach aber nicht. Alte Fundstellen verschwinden, dafür entstehen neue, wenn auch manchmal nur kurzfristig. Wenn man dann einmal einen Ausnahmefund hinsichtlich Größe oder Erhaltung macht und in den folgenden 20 Jahren nichts vergleichbares findet, kann man schlecht davon sprechen, dass es damals besser gewesen sei. Ausnahme bleibt Ausnahme 8) So dürfte es auch bei Deinem Stamm sein.
Gruß,
Triassammler
triassammler:
Ich Schlafmütze hab vergessen, das Bild anzuhängen... ::)
quartzman:
Hallo,
na das ist aber wirklich ein beeindruckendes Stück :o
Hier habe ich auch mein Schätzchen fertig geschliffen und poliert
Bild 1:
quartzman:
Und hier ist Bild 2 :
Kann vieleicht jemand sagen um welche Art Baum es sich gehandelt haben "könnte" ??? ???
Viele Grüße Christian
schleifer:
Hallo
Müßte sich um Dadoxylon handeln.
Gruß Robert
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