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Autor Thema: hat schon jemand  (Gelesen 2690 mal)

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Offline wolfilain

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hat schon jemand
« am: 22 Oct 04, 19:48 »
thermolumineszens gesehen?
Zb. bei fluorit

Wie sehr leuchtet der ?
und wie sehr mus das zeug erwärmt werden ?

Offline uwe

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Re: hat schon jemand
« Antwort #1 am: 22 Oct 04, 20:14 »
Die Kristallstücke, die man am besten in ein Reagenzglas gibt, zerplatzen und es gibt im Reagenzglas ein Minifeuerwerk. Ist nur kurzzeitig.

Glück Auf
Uwe
 

Offline berthold

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Re: hat schon jemand
« Antwort #2 am: 22 Oct 04, 22:16 »
Hallo,

Thermolumineszenz zeigen viele Fluorite. Einchfach Raum total abdunkeln und einen Fluorit auf eine (alte !) Herdplatte legen (kein Ceranfeld!). Bei so ca. 130° fangen manche Fluorite an zu leuchten (ist schon zu sehen aber schwach, Auge sollte sich an die Dunkelheit angepasst haben, kann mehrere Minuten dauern). Aber Vorsicht, bei höheren Temperaturen leuchten die Kristalle zwar etwas kräftiger, aber zerspringen irgendwann (Verletzungsgefahr !). Diese Leucht-Erscheinung kann man im Normalfall nur einmal beobachten, angeblich könnte der Fluorit mit radioaktiver Strahlung wieder "aufgeladen" werden, das kenne ich aber nur aus der Literatur. Mehr Info's wieder einmal auf meiner Seite http://www.berthold-weber.de/w_f_flu.htm  :)

Gruß Berthold

[gelöscht durch Administrator]

Offline wolfilain

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Re: hat schon jemand
« Antwort #3 am: 22 Oct 04, 22:25 »
danke =)
mich würde aber auch der physikalische bzw chemische vorgang der "reaktion" interessiern

(edit)

2.) Thermolumineszens

              Diese Methode beruht darauf, dass in einem Kristallgitter durch radioaktive Strahlung freie   Elektronen dauerhaft angeregt werden können. Dabei werden die Elektronen auf ein höheres   Niveau angeregt, und können dann, unter Emission von EM-Wellen, wieder auf ihr    Ursprungsniveau zurückfallen. Bei bestimmten Stoffen fallen sie aber nicht gleich auf ihre alte   Bahn zurück, sondern geraten in ein Zwischenniveau, von dem aus sie sich nicht weiter   hinunter bewegen können. Um dem Zwischenniveau zu entkommen, ist eine bestimmte    Energiemenge notwendig. Wird diese Menge nicht angeboten, so bleiben die Elektronen wie in   einer Falle stecken. Werden diese Kristalle im Labor über eine bestimmte Temperatur (etwa   300°C) erhitzt, so kehren die Elektronen in ihren Ausgangszustand zurück und emittieren   Lichtwellen. Aus der Temperatur, der Intensität, dem Spektrum und anderen Parametern lässt   sich dann das Alter der Probe ermitteln. Diese Methode ist für Quarz- und Feldspatkristalle   geeignet, und findet in der Archäologie bei der Datierung von Keramiken Verwendung.

quelle:
http://www.google.de/search?q=cache:chPmoFbcGhAJ:www.crazygeologs.de/referate/GeochronologieReferat.doc+thermolumineszens&hl=de
« Letzte Änderung: 22 Oct 04, 22:29 von wolfilain »

 

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