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Tipps zum 45 ziger Rüttler

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Bernd G:
hallo,
ich habe das ganze sehr dünnflüssig gehalten.
beschwert habe ich nix die steine wogen alle über 1 kg.
verklemmt war auch nichts,ist alles sehr gut gelaufen und die gummis habe den abrieb unterbunden.

bei dem polieren ist der stein nicht warm genug geworden nehme ich an.

gruß bernd

Blackminer:
Hallo Schleifer!
Hier mein Rezept für den Rüttler!
Das betrifft nur kleinere, leichte Stücke. Große, schwere Stücke kommen so in den Rüttler.
Ich "backe" mir einfach eine "Torte". D.h. ein großer Gipsblock wird gemacht.  Als Form hab ich zuerst Streifen aus Fussbodenbelag genommen. Jetzt hab ich mir eine Springform (Kuchen) aus dem Diskounter zugelegt, da kommen die Steine rein und dann mit Gips ausgießen. Ich nehm den billigsten, den ich im Baumarkt bekommen kann.
Vorgeschliffen werden die Stücke ganz tradtionell auf einer Gussscheibe. 400, 1000 und Politur laufen im Rüttler. Sonst hab ich immer Kratzer produziert, weis auch nicht weshalb. Da können mir vielleicht die Profis weiterhelfen.

Falls die "Torte" im Rüttler mal nicht richtig "laufen" sollte, einfach noch etwas mit reinlegen, was nicht bröckelt. Sonst gibts Kratzer!

Da ihr die Rüttler zu Hause stehen habt, braucht ihr ja nicht auf den Wasserstand zu achten!
Ich poliere mit Aluminiumoxid, ist vergleichsweise billig und geht super. Wir haben eine Poliermatte aus Filz im Rüttler liegen. Ein billiger Teppichboden macht es genau so gut! Ich sag nur Reste im Teppichmarkt.
VG

Psaronius:
Hallo,
kenne das Eingipsen auch, auch zum Sägen bei Stücken, die sich schlecht halten oder einspannen lassen.
Die Sache ist aber ganz "matschig" ! Vor allem bekommt man die Gipspampe recht schlecht aus Ritzen und Poren wieder heraus.
Mein Hauptproblem ist ansonsten, dass die Steine nicht laufen, - sprich sie wandern nicht mit Eigendrehung über die Fläche, sondern stoppen oft am Rand, womit der Schleifeffekt sehr gering wird.
Außerdem besteht die Gefahr, dass die Flächen nicht plan, sondern "bauchig" werden.
Wie gesagt, habe keine guten Erfahrungen mit dem Gerät gemacht und mittlerweile steht es ungenutzt schon ein paar Jahre in der Kellerecke. - Aber, - vieilleicht habe ich auch bloß was falsch gemacht...
Freue mich über jeden Hinweis oder Erfahrungen, wie eigene Fehler behoben wurden.
Gruß
Psaronius

Mineralroli:
Hallo
Also meiner Erfahrung nach kann man mit primitiven  Mitteln keine Höchstergebnisse erwarten.
Zum sägen in jedem Fall ein Diamantsägeblatt und nicht irgendwelche Stahlscheiben,Baumarktartikeln oder ähnliches denn dazu sind die Nacharbeiten viel zu groß.
Wenn man sich etwas besseres zulegt dann kostet das zwas im Moment etwas mehr rechnet sich aber durchaus.
Ein Rüttler mag zwar für ein Anschliff gehen jedoch ist eine horizontallaufende Gußscheibe besser.
Ein Waschmaschienenmotor eigenet sich schon gar nicht für eine Politur da dieser den erforderlichen Anpreßdruck nicht gewachsen ist.Das sollte man schon wissen denn beim polieren wird nichts mehr abgetragen sondern dort verschmelzen nur noch die Poren.

Psaronius:
Hallo,
bloß noch eine Bemerkung zum Polieren: Habe früher auch immer das Argument gehört, dass beim Polieren irgendwie die Poren, oder besser noch eine hauchdünne Schicht an der Oberfläche schmelzen soll...
Jeder Physiker bezeichnet das aber als Unsinn, zumal die Schmelztemperatur bei Quarz relativ hoch ist. Und diese nur durch Andruck per Hand zu erreichen, - kaum vorstellbar. Bei solchen hohen Temperaturen müßte sich doch auch der Polierfilz extrem verändern...
Und welche Funktion hat dann das Polierpulver ? Ich selbst kann mir die genauen Vorgänge beim Polieren auch nicht erklären, bin aber von etlichen Physikern überzeugt worden, dass das mit dem "Schmelzen" nicht funktionieren würde.
Achja, und zum anderen Punkt: Kenne Schleifer die früher mit recht primitiver Technik (z.B. umgebauter Waschmaschine)  hervorragende Ergebnisse erzielt haben, worüber sogar Profis mit Super-Technik erstaunt waren. Auch hier spielt wohl Erfahrung und ein Gespür für das jeweilige Material und dessen Behandlung eine sehr wichtige Rolle...
In diesem Sinne,
Gruß
Psaronius

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