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Bernsteinfunde in Berlin und Brandenburg
raritätenjäger:
Hallo,
ich hab dir eine geschickt ;D. Wenn du eingeloggt bist, ganz oben unter "Hallo Rohbernstein79" kannst du deine Nachrichten abrufen.
Gruß
Andreas
Sargentodoxa:
Hallo
Ich möchte die Diskussion über Mengen und Unmengen an Bernstein ( Succinit ) etwas in eine andere Richtung und zwar der botanischen Herkunft lenken. Ich kenne aber nur etwas die Verhältnisse in Südbrandenburg. Größere Mengen Succinit kamen in den Seeser Sanden der Tgb. Seese und Schlabendorf vor. Der größte Fund liegt ,glaub ich im Naturkundemuseum Berlin.
Herkunft in diesen miozänen Schichten wird heftig diskutiert, aber er scheint wohl mit dem eozänen baltischen Succinit identisch zu sein.
Ebenso das Material in den pleistozänen Mergeldeckschichten der Tagebaue. Auch hier war mitunter die Funddichte hoch.
Für mich sind aber nicht die Mengen von Interesse sondern die anderen Bernsteinarten ( neben Succinit ) die in den tertiären Schichten auch vorkommen. Bernsteingetränkte Holzreste, oder Bernstein in situ, sprich im Holz um die botanische Zugehörigkeit noch nachzuweisen. Bei einer solchen Tour wurde dann auch ein Xylit mit Bernstein ( Siegburgit ) gefunden,welches als Liquidambaroxylon bestimmt wurde. Aber auch Pinus-Zapfen und andere teritäre Früchte tragen Bernsteinkörnchen in sich. Gerade vom Siegburgit wurde im ehemaligen Tgb. Klettwitz-Nord reichlich Material aufgesammelt, aber die Stücke waren nie sehr groß!
Weitere Infos:
GRÖSCHKE A. Lausitzer Bernstein - Teil 1 in Natur und Landschaft in der Niederlausitz Heft 25 Cottbus 2005
Gruß
Psaronius:
Hallo,
zum Beitrag meines Vorgängers noch einige Sätze.
Wer intensiv Bernstein sammelt stößt immer wieder mal auf einige "untypische Stücke", bei denen man sich dann fragt, ob hier nur eine Succinit-Variante, oder eine andere Harzart vorliegt (z.B. Glessit, Gedanit, Siegburgit usw.). Das Problem ist aber kaum zu klären, da mit den einfachen Mitteln, die dem Sammler normalerweise zur Verfügung stehen, die Zusammensetzung, und damit auch die pflanzliche Herkunft meist nicht zu ermitteln ist. Nur vom Optischen her ist da nicht viel zu machen.
Untersuchungsmethoden wie die Absorptions-Infrarotspektroskopie dürfte kaum ein Sammler zuhause
praktizieren. Meist helfen dann wirklich bloß Konsultationen bei Fachwissenschaftlern der entsprechenden Institutionen.
Trotzdem sollte man gerade Funde von "untypischen Bernsteinen" mehr Beachtung schenken.
Habe schon erlebt, dass Sammler gerade solche Stücke nicht beachtet haben, weil sie nicht den Vorstellungen eines schönen Bernsteines" entsprachen...
Das bloß als Anregung,
Gruß
Psaronius
Kilo:
Hallo,
hier sind jetzt Teile der Urlaubsfunde 2010 aus der Gegend nördlich von Berlin (Ruhlsdorf und Velten).
Es muss nicht immer Ostsee sein... ;D
Ich will diesen Thread mal wieder etwas beleben...
Gruß Kilo
Kilo:
Genauer: Der große unten links kommt aus Velten, der gelbe rechts daneben allerdings aus Swinemünde, lag versehentlich dabei. Wir haben die großen rotbraunen aus Ruhlsdorf gleich in Ribnitz-Damgarten polieren lassen. Ist genauso spannend wie das Aufschneiden von Achaten :D. Von der Ostsee direkt war das Gros kleinstückiger, aber immerhin auch fast ein Pfund.
Gruß Kilo
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