Auf Sammlungsnummern zu verzichten ist riskant. Ich habe schon einigen Hinterbliebenen von Sammlern geholfen, die Sammlungs aufzulösen bzw. zu vermarkten. Da gabe es schon mal Etiketten ohne Stufen und Stufen ohne Etiketten. Stufen ohne Etiketten sind eben kaum etwas wert, Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß der Kurator einer Sammlung, gleich welcher Art, auf Sammlungsnummern verzichtet.
Gruß
Uwe
Hallo Uwe,
mit Sammlungsnummern habe ich bei meinen Fundortzetteln auch gearbeitet. Habe ich sogar hier im Atlas angefangen. Nachdem über die Zeit Stücke immer wieder ausgetauscht wurden, hat das Spiel für mich logisch nachvollziehbar so gar nicht funktioniert. Und bei der hundersten Nummer angekommen, verlier ich Lust und Überblick, mir noch einen Überblick zu behalten. Darum versuch ich zumindest für meine besten Stücke auf andere Lösungen wie Abmessungen und Beschreibung setzen. Was mit dem Rest der Belege später mal wird, ist mir ehrlich gesagt egal. Meine Flatkartons sind ebenfalls nochmal mit dem Fundort beschriftet und darin befinden sich nur Stücke von jenem Gebiet.
Dann hatte ich die Idee, welche ich noch durchziehe, wenn ich nach Fundort sammel eine Abkürzung vor jede Sammelnummer zu setzten, um die Zahl nicht ins unermessliche fortzuführen. So ist es, dass die Sammelnummer 50 mehrmals auftauchen kann, aber spezifisch zum Fundort gehört. Ohne diese Eingrenzung wär ich bei Mineral 380 mit fortlaufender ID. Innerhalb der Fundstellenwelt hat das durch Zu und Abwanderung auch nicht richtig funktioniert. Einige Zettel sind jetzt bei anderen Stücken, die zuvor an anderen waren, die entsorgt wurden. Und an meinen Stufen selbst befindet sich keine Sammelnummer, was die Sammelnummer auf dem Etikett willkürlich macht. Und immer einen neuen Zettel ausfüllen vom gleichen Mineral, ist für mich Papierverschwendung.
Und das System mit Sammelnummer funktioniert auch nur, wenn die Nummer auch an dem Mineral vorhanden ist, wovon ich kein Freund bin. Ansonsten bleibt ja nur die digitale Verwaltung mit Foto und Seriennummer zur entsprechenden Stufe?
Das hier gezeigte Etikett habe ich auf Basis einer leeren Hermavorlage in Word/Writer erstellt, die man sich von der Homepage herunterladen kann.
Ein paar schlichte persönliche Stilelemente eingebaut.
Die Etikettengröße auf 3,28 x 3,53 cm eingestellt, da mir kleine Kärtchen besser gefallen.
An dem Kärtchen habe ich verhältnismäßig lange gesessen. Wäre das eine Aufgabe im Auftrag der Firma, würde mein Chef fragen, "Wie weit sind die Karten? Wir haben nicht alle Zeit der Welt. Wir müssen fertig werden und Geld verdienen", da ich Schriftgröße, Rahmen und Logo mehrmals geändert und rumprobiert habe, bis alles passt und alle wichtigen Information drauf passen.
Auch bis ich die Striche selbst und auf die passende Höhe bekommen habe, hat seine Zeit gedauert.
Schöne Etiketten sind nicht mal in 10 Minuten gemacht.
LG.