Hallo,
wenn 'Haldenschreck' schreibt LESEN, LESEN und nochmals LESEN so spricht er wohl aus eigener Erfahrung. Man muss sich im Klaren sein, dass hinter einem Gesteinsstück oder Kristall ein langer Bildungsprozess verbirgt und dass man diesen ohne Fachliteratur nicht entziffern kann.
Im Vordergrund steht dabei die Frage, wo finde ich was? erst dann kommt die Frage, was ist es!
Einsteigen sollte man mit den einfachsten Veröffentlichungen zur Geologie, dann zu einer Veröffentlichung eines Gebietes (Bundeslandes usw.) um dann schliesslich auch geolog. Karten (GK 25) zu Rate zu ziehen. Dann weiss man, was einen erwartet, Erzlagerstätten, Grundgebirgsformationen, Sedimente, usw. Ein Blick auf die Topographische Karte TK 25 oder über Google-Earth zeigt die Oberfläche mit entsprechenden Aufschlüssen wie Steinbrüche, Sandgruben, ehem. Bergwerke usw. Dann forscht man weiter nach Fundstellenbeschreibungen, Exkursionsberichten, geht in regionale Museen und besucht Börsen. Hilfreich sind auch örtliche oder überregionale Sammlervereinigungen mit ihren Veröffentlichungen.
Ohne Grundkenntnisse wird man im Gelände nicht erfolgreich arbeiten können, die Geologie und Mineralogie ist eben eine Wissenschaft. Um sich darin wohl zu fühlen muss man eben Zeit und Geld investieren. Je tiefer man einsteigt, desto interessanter wird die Angelegenheit.
Glückauf!
Schlacke