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Neues Lapis Fluorit - schon gelesen ?
Stefan:
Ich denke dass niemand von meiner Meinung abweichen kann, da ich keine Meinung geäußert habe.
Gruß Stefan
Schluchti:
Habe mir dieses extra Lapis-Heft gekauft und kann es nach einem ersten Durchblick nur empfehlen. Was besonders positiv auffällt, ist die überwiegend gute bis sehr gute Qualität der Bilder und auch das große Format der Bilder. Ich denke hier liegt ein Maßstab, den man sich durchaus auch selbst anlegen sollte. Die Texte sind ebenfalls informativ, beschreiben ausgewählte Vorkommen ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Schhön finde ich einige interessante Geschichten zu bemerkenswerten Einzelfunden. Wobei wirkliche Neuigkeiten zu Fundorten, mit denen man sich ohnehin selbst beschäftigt für mich eher nicht erkennbar sind. Aber da setzt das Heft ersichtlich auch nicht den Schwerpunkt.
Die abgebildeten Stufen sind überwiegend ebenfalls gut bis sehr gut. In welcher Sammlung sich diese Stufen derzeit befinden, interessiert oder besser stört mich persönlich überhaupt nicht. Sie werden dadurch weder besser, noch schlechter, sondern müssen für sich bestehen. Und das tun sie ganz überwiegend, auch wenn es sich mitunter nicht um Spitzenstufen handelt.
Gleichwohl für mich ein gelungenes Werk und die Qualität der Bilder (wie gesagt überwiegend) sehe ich für mich persönlich als Ansporn.
Baryt-X:
Hallo zusammen.
Ich warte zwar noch auf mein ExtraLapis, -hab's nämlich abonniert. Aber ich kann mich der Ansicht von Schluchti mit gutem Gewissen anschließen.
Es ist und bleibt wohl in Puncto Mineralien und insbesondere der Ästhetik-Stufen immer eine ganz perönliche Sicht der Dinge, die uns alle umtreibt.
Und schlummert, seien wir doch mal ehrlich, nicht insgeheim in manchem von uns auch ein potenzieller "Selbstdarsteller". ;) oder...?
Und überhaupt, - was bedeutet denn der Begriff "Selbstdarsteller" in unserem Metier, dem leidenschaftlichen Sammeln? Es geht doch wohl vielen von uns um den Erhalt schöner und vermeintlich bester Stücke, und die haben sowieso häufig eine erhebliche Ästhetik vorzuweisen.
Stellen wir Bilder dieser Stufen - aus welchen Gründen auch immer - in einschlägigen Foren zur Verfügung, so steht hinter dem Informationsgedanken oftmals sicher auch das verständliche Bedürfnis, das eigene Sammlungsstück "einfach mal so zu präsentieren".
Unter diesem Aspekt betrachtet finde ich es gar nicht so schlimm, wenn es, wie im aktuellen Diskussionsfaden ersichtlich, mehrere Publikationen über ein und dasselbe Thema gibt. Und es muss auch nicht immer das absolute, fachlich teils hoch komplizierte Druckwerk in Form eines Lexikons sein. Es sollte uns allen doch recht sein, einerseits so viel wie möglich an fundierten Informationen zu bekommen, ohne dabei andererseits auf den Genuss verzichten zu müssen, in "Hochglanz-Kaffeehaus-Magazinen" zu stöbern und sich erstklassiger Bilder eben auch eines "Meisters" wie bsp. Jeff Scovil zu erfreuen.
Ich für meine Teil nehme gerne die große Vielfalt an und erfreue mich einfach der erstklassigen Exponate, die unser Planet uns schenkt, auch wenn der Besitz absoluter Topstufen wohl eher preislich einem kleinen Personenkreis vorbehalten bleibt. Die Hauptsache für mich ist, dass ich die Stufen wenigstens zu Gesicht bekomme..... ;D
In diesem Sinne Glück-Auf aus dem Siegerland
Andreas
as:
Hallo,
Ok vielleicht sehe ich das auch zu kritisch.
Aber für ein Hochglanzheft mit dem Anspruch von Top-Stufen und Top-Bildern sind für meine Begriffe halt ein paar Ausrutscher auch unübersehbar.
Beispiele:
-Die Challiac-Stufe auf Seite 44. Hier ist das Bild wirklich nicht gut und fotogenere Stufen von dem Fundort gibt es wirklich auch genügend.
-Gleiches gilt für die Rock-Candy-Stufe auf S. 98
-Die Rhodochrositstufe auf S. 97 oben. Ist als Rhodo-Sufe toll. Aber das Foto hat als Paragenese-Stufe in einem Fluoritheft nichts verloren. Dafür ist der Fluorit deutlich zu unscheinbar. Dagegen ist die Stufe auf Seite 89 deutlich besser. Also warum das Foto auf S.97?
und so könnte ich die Liste noch fortsetzen. Insgesamt war ich halt ein wenig enttäuscht.
Andererseits sind unbernommen natürlich auch einige wirkliche High-End-Stufen mit Top-Fotos vertreten.
Es ist für mich auch so, dass ich mir Informationen von Fundstellen (dazu Bilder von Stufen und vor Ort) gewünscht hätte, die nicht allseits bekannt sind.
Hier werden im Wesentlichen, bis auf sehr wenige Ausnahmen, nur die Fluoritfundstellen behandelt, die für den Markt in den letzten Jahren viel Material geliefert haben.
Für Sammler, die sich auf das Thema Fluorit nicht spezialisiert haben, wie ich, gibt das Heft sicherlich einen netten Überblick.
Nichts für ungut
as
Harjo:
Meine Meinung nach ist das Extra-Lapis-English-Fluorite Heft um vieles besser als das Neue Extra-Lapis-Fluorite Heft.
Die Background Info ist im Amerikanischem Heft besser als auch die Auswahl der Stufen von viel mehr verschiedene Fundorte (keine Deutsche Fundorte, aber ist Deutschland ein Klassisches Fluo Land?)
Das Bild von Byron mit die Diamant Kettesage hat mich jedoch sehr gut gefallen ;)
Fazit: Ich wurde Peters Mineralienatlas Fluo Buch direkt kaufe, dazu noch einige Exemplare zum verschenken!
Guss
Harjo
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