Hallo.
Das Thema Pyrit, bzw Markasit konservieren ist hier ja schon einige male angesprochen worden.
Nun ist mir auf der Mineralienbörse in Ennepetal (8.11. - 9.11.) folgendes passiert:
ich bin über den Stand vom Herrn Bernd Eckel (Inhaber von meilen-stein) gestolpert.
Als erstes interressierten mich natürlich die Galenitstufen vom Stbr. Meyer, Hastenrat.
Er pries aber auch auf einem Blatt Kugelpyrit in Mattbraunkohle, Fundort Grenze AC-Lichtenbusch/Rheinland an
(Bericht im Lapis 3/07). Auf seinen Etiketten für die Stufen empfiehlt er eine Konservierung mit Pyritkonservierer
oder Silberkolloid.
Darauf angesprochen meinte er aber zu mir das daß bei diesen Stufen nicht funktioniern würde,
da beide Substanzen die Kohle angreifen. Dann sagte er mir er hätte auf der Börse in München einen
"Geheimtipp" gehört: (somit ist er jetzt nicht mehr geheim

) Da hat ihm ein Sammler oder Händler gesagt er solle die
Stufen aus einer Pipette mit Wasserstoffperoxid behandeln!

Herr Eckel teilte meinen Einwand als ich ihm sagte das daß schwer vorstellbar ist, da Wasserstoffperoxid
Sauerstoff abgibt und damit die Zersetzung von Pyrit wohl eher beschleunigen würde. Aber der Sammler/Händler
in München meine wohl das es funktioniert, da die Zersetzung von Pyrit von innen heraus geschieht.

Herr Eckel möchte das Verfahren nun selber testen und darüber auf seiner Webseite berichten:
www.meilen-stein.deWas haltet ihr davon? Hat einer schonmal was ähnliches (auch in München) gehört?
Gruß Dirk