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Gesteinsdatenbank
Isarkiesel:
--- Zitat von: Stefan am 16 Dec 08, 13:12 ---Bei so vielen Bedenken, frage ich mich ein wenig wie wir soweit gekommen sind.
Es ist doch bei den Mineralvorkommen und den Mineralien nicht anders, eine sichere Bestimmung ist nur durch eine Analyse möglich. Und dennoch scheint es zu funktionieren.
--- Ende Zitat ---
Mineralien sind 1. als chemische Entitäten einigermaßen sauber definiert - daran hapert es bei den Gesteinen noch an vielen Stellen. 2. sind sie ABSOLUT SICHER nur durch eine Analyse zu bestimmen; allerdings kommt man mit den "altmodischen" physikalischen Parametern auch schon ganz hübsch weit. Auch das sieht bei Gesteinen anders aus. 3. (auch wenn es schon wiederholt gesagt wurde) drängen sich die Ordnungsprinzipien bei den Mineralen geradezu auf; auch das ist bei Gesteinen anders.
--- Zitat von: Stefan am 16 Dec 08, 13:12 --- Entschuldigung wenn ich das so sage, Bedenkenträger sind nicht der Inovationsmotor der diese Plattform zu dem gemacht hat was sie ist. Auch zielt dieser Thread nicht darauf ab Bedenken zu sammeln sondern die Informationen um zu starten. Ich wäre insofern dankbar, könnten wir uns darauf konzentrieren.
--- Ende Zitat ---
Sieh' es einfach so: Das ist mein Beitrag zur Qualitätssicherung ;D Wenn wir hier nicht aufpassen, kommt an dieser Stelle ganz schnell ein großer Haufen Datenmüll zusammen (sorry für das harte Wort). Und ich meine mich an einen Beitrag zu erinnern, Stefan, in dem Du Wert darauf legtest, dass der Mineralienatlas ein gewisses Niveau hält un auch Fachleute ansprechen kann/soll. So leid es mir tut: Das ist IMHO bei Gesteinen schwieriger als bei Mineralien.
Aber damit auch genug der Qualitätssicherung. Ab jetzt weine ich stillschweigend vor mich hin :'(
berthold:
Hallo,
... da kann ich mich nur anschließen. :'(
Gruß
Berthold
Klinoklas:
Ja aber "advocatus diaboli" nervt und ist nicht produktiv. Es gäbe auch genug Beispiele
wo eine Zuordnung zu einem Gestein bzw. Fundort keine Probleme bereitet. Warum so kompliziert und erstmal schreien geht nicht?
Es hat doch keiner gesagt das es nicht auch Ausnahmen gibt wo es schwierig wird, wie aber auch die Mineralien haben Gesteine ihre Eigenschaften.
Man könnte die Gesteine zusätzlich zum gesagten Verwendungszweck auch z.B. für eine Selbstbestimmung folgender Maßen ordnen.
1. Klärung ist das Vorliegende Gestein magmatisch, metamorph oder sedimentär?
2. Ist das Gestein Grobkörnig, mittelkörnig oder feinkörnig
3. Ist es hell, mittel oder dunkelgefärbt.
So oder ähnlich könnte ein Bestimmungsschlüssel aussehen. Man kann über eine Suchmaske und diesen Kriterien sich in Frage kommende Gesteine inklusive Foto anzeigen lassen. Ich fände es praktisch.
Bei den Fundorten könnten ebenfalls Bilder & Informationen der vorkommenden Gesteine angezeigt werden.
Ich habe hier ein Matrixbild von einer Magnetitstufe (Rückseite) aus Bolivien. Ich habe keine Plan um was es sich handelt.
Da ich aufgrund von Sichtungen solcher Magnetitstufen behaupten würde das sie in der Regel an diesem Fundort in diesem Gestein vorkommen wäre es doch nett wenn auf der Fundstellenseite auch das Gestein benannt wird oder?
Dann legt mal los, wer frei ist von Sünde der werfe das erste Gestein.
Gruß
René
smoeller:
Hallo,
@Klinoklas: Das ist ein Vulkanit, da wird es ohne Dünnschliff schon schwierig. Dürfte Richtung Dacit/Andesit gehen.
Glück Auf!
Smoeller
Stefan:
Qualitätssicherung und globale Bedenken äußern hat nichts miteinander zu tun.
Ich denke das gehen lernt man nicht indem man an einem Wettkampf teil nimmt sondern erst mal aufsteht. Eine Sprache lernt man auch Wort für Wort und dieser pragmatische Ansatz bringt vielleicht nicht gleich das beste Ergebnis, aber es bringt die Sache in Gang. Verfeinern können wir immer noch.
Was gefragt ist sind tragfähige Konstrukte, kein fertiges Bauwerk. Hilfreich wäre ein Liste der gängigsten Gesteinsnamen.
Gruß Stefan
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